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Kleiner als eine Zigarettenschachtel und 50-mal leuchtintensiver als vergleichbare Vorgängermodelle ist die neuste Hochleistungs-Leuchtdiode Ostar von Osram. Wegen der geringen Größe von drei mal einem Zentimeter und einer Helligkeit von 120 Lumen (lm) eignet sich das Leuchtmittel für den Einsatz in Mini-Projektoren. Die LED selbst nimmt dabei nur einen Bruchteil der Fläche ein und produziert für ihre Größe ein sehr intensives und gleichmäßiges Licht. Daher könnte Ostar die Entwicklung von Projektoren entscheidend vorantreiben – angefangen beim Einsatz für Digitalkameras und PCs bis hin zu Mini-Beamern, die in eine Jackentasche passen würden.
Im Vergleich zur herkömmlichen Projektionstechnik benötigt ein mit dem Ostar-Modul bestückter Mini-Beamer keine Aufwärmphase und keinen Lüfter. Das Gerät wäre beinahe geräuschlos. Mit exakt positionierten Chips und einer kompakten Anordnung aller Bauteile sorgt die winzige RGB (Rot-Grün-Blau)-Lichtquelle für eine sehr homogene Lichtverteilung auf dem vergrößerten Bild. Die Hochleistungs-LED erreicht eine hohe Farbbrillanz sowie eine Vielfalt an stark gesättigten Farben und erfüllt damit alle geltenden Normen für Projektoren.
Die einbaufertige, winzige Leuchtdiode besteht aus einem roten, einem blauen sowie zwei grünen Dünnfilmchips, einem Keramik-Basisträger zur Anbindung an die Kühlung sowie Schutzelementen zur Abwehr von Überspannungen.
Durch seine besonderen Strahlungseigenschaften ist Ostar auch für den Einsatz in weiteren Bereichen z.B. in der Medizin oder in der Automobilbranche geeignet. Besonders Head-Up-Displays, die Tachoanzeigen oder andere Informationen auf die Windschutzscheibe projizieren, sowie Scheinwerfer können von der lichtstarken LED profitieren.
Dr. Norbert Aschenbrenner | Quelle: Siemens InnovationNews
Weitere Informationen: www.siemens.com
www.siemens.de/innovation
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