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Alternative zu steigenden Ölpreisen: Wärmepumpen
Durch eine Wärmepumpe kann die konventionelle Heizung komplett ersetzt werden. Der Hauseigentümer wird unabhängig von Öl oder Gas und deren steigenden Preisen. Da Wärmepumpen die ständig vorhandene Umweltwärme nutzen, sind sie ökonomisch und ökologisch sinnvoll.
Trotz dieser Vorteile werden bisher nur fünf Prozent der Neubauten in Deutschland mit Wärmepumpen beheizt. In der Schweiz sind es über 60 Prozent. Obwohl die Wärmepumpen-Heiztechnik als ausgereift gilt und auch von den großen Heizungsbauern angeboten wird, sind die meisten Bauherren erst wenig über sie informiert.
Hauseigentümer und Bauherren können sich deshalb ab sofort über ein herstellerneutrales und kostenfreies Informationsangebot erstes Wissen über diese Form der Heizung aneignen.
Die Infoplattform Umweltwärme, initiiert von der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW und dem Bundesverband Wärmepumpe e.V. sowie weiteren Partnern bietet ab sofort Informationen rund um das Thema Wärmepumpe an. Dazu wurde eine Infonummer eingerichtet: unter Telefon: 02203 / 980 38 97 erhalten Verbraucher kostenfrei und herstellerneutral Antworten rund um das Thema Wärmepumpe und Wohnungslüftung.
Bei Wärmepumpen-Heizanlagen stammen 75 Prozent der Energie aus der Umwelt. Lediglich der Antrieb benötigt elektrischen Strom. Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW und Sprecher der Infoplattform: "Durch die Nutzung der kostenlosen Umweltwärme und den geringen Stromverbrauch amortisieren sich Wärmepumpen bereits nach wenigen Jahren. Außerdem ist die Wärmepumpe wegen des hohen Anteiles erneuerbarer Umweltwärme ökologisch sehr positiv zu bewerten. Darüber hinaus ist die Nutzung von Wärmepumpen wirtschaftlich sinnvoll: Ihr Einsatz macht den Hauseigentümer unabhängig von Öl- und Gas und deren steigenden Preisen."
Quelle: Bundesverband Wärmepumpe e.V.
Weitere Informationen: www.infoplattform-umweltwaerme.de
www.energieland.nrw.de
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