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Die Planet energy Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, eine Tochter des Hamburger Stromversorgers Greenpeace energy eG, wird gemeinsam mit der oekostrom AG und den Stadtwerken Hartberg aus Österreich noch in diesem Jahr den Windpark Parndorf 2 im österreichischen Burgenland bauen. Ein entsprechender Vertrag über die Errichtung der acht Anlagen mit insgesamt zwölf Megawatt (MW) Leistung ist am Dienstag unterzeichnet worden.
Die Planet energy Beteiligungsgesellschaft wird sich mit 750.000 Euro an dem Windpark beteiligen. Dies ist die bisher höchste Summe, die von Greenpeace energy in den Anlagenbau investiert wird. Die Planet energy Beteiligungsgesellschaft hält damit 34 Prozent des Kapitals der Betreibergesellschaft oekostrom produktions GmbH & Co. KG.
"Dieses Projekt ist ein wichtiger Meilenstein in unserem Investitionsprogramm für den Anlagenneubau", so Robert Werner, Vorstandsmitglied von Greenpeace energy eG. "Neben der Versorgung unserer über 21.000 Privat- und Geschäftskunden mit sauberem Strom ist der Bau umweltfreundlicher Kraftwerke für uns ein sehr wichtiges Unternehmensziel. Mit Parndorf 2 setzen wir außerdem ein deutliches Signal dafür, dass Windkraft im Binnenland noch ein enormes Potenzial hat."
Parndorf ist mit einer mittleren Windgeschwindigkeit von 6,3 Metern pro Sekunde einer der besten Windanlagenstandorte in Österreich. Die acht Anlagen des Herstellers General Electric sollen jährlich mindestens 27 Millionen Kilowattstunden CO2-freien Strom einspeisen. Dies entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von rund 9.000 Haushalten. Das gesamte Investitionsvolumen beträgt 13,6 Millionen Euro.
Über ihre Tochterfirma Planet energy GmbH plant Greenpeace energy eG mit Partnern Neubauprojekte mit einem Investitionsvolumen in Höhe von rund 34 Millionen Euro. Prominentestes Projekt ist das geplante Wasserkraftwerk an der Weser in Bremen, das 2007 mit 10 MW Leistung ans Netz angeschlossen werden soll.
Die oekostrom AG mit Sitz in Wien ist Österreichs führender Ökostromanbieter. Neben der Belieferung von Endkunden zählt der Neubau und Betrieb regenerativer Anlagen zum Kerngeschäft des Unternehmens.
Quelle: Greenpeace Energy eG
Weitere Informationen: www.greenpeace-energy.de
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