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Die Windenergie hat im vergangenen Jahr in Deutschland deutlicher zugelegt als von der Branche erwartet. Nach Angaben des Bundesverbandes WindEnergie wurden 2003 insgesamt 1703 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 2645 Megawatt neu installiert. Ende des Jahres waren damit bundesweit 15 387 Anlagen gebaut. Die Gesamtleistung betrug 14 600 Megawatt. Das waren 21,8 Prozent mehr 2002.
Damit hat sich dass Wachstum der Branche zwar deutlich verlangsamt, dennoch rechnet der Verband mit weiterem Zuwachs: «Die Windenergie ist zu einem substanziellen Bestandteil der deutschen Energieversorgung geworden. Bezogen auf ein durchschnittliches Windjahr deckt sie zum heutigen Zeitpunkt fast sechs Prozent des Strombedarfs in der Bundesrepublik und spart damit jährlich 22,6 Millionen Tonnen Kohlendioxid ein», sagte Peter Ahmels, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie.
Ahmels räumte ein, dass Strom aus Windenergie derzeit noch nicht wettbewerbsfähig sei. Dies sei bei einem zu 80 Prozent abgeschriebenen deutschen Kraftwerkspark nicht überraschend. Allerdings müsse wegen der Neuinvestitionen zum Ersatz von rund 40 Gigawatt Kraftwerksleistung bis 2020 mit deutlich höheren Strompreisen gerechnet werden. 2004 erwartet die Branche Zuwächse vor allem im Export.
Quelle: pro-physik.de
Weitere Informationen: www.pro-physik.de
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