Anzeige
Mit einer Übertragungsleistung von 6400 Megawatt und einer Länge von mehr als 2000 Kilometern handelt es sich bei der geplanten HGÜ-Verbindung um die leistungsstärkste und längste der Welt. Auftraggeber ist die State Grid Corporation of China. Der Auftragswert für Siemens beläuft sich auf rund 160 Mio. EUR. Die Fertigstellung ist für 2011 geplant.
Um die Übertragungsverluste des neuen HGÜ-Systems zu minimieren, wird die Anlage mit einer Übertragungsspannung von +/- 800 kV betrieben werden. „Mit der Weiterentwicklung unserer HGÜ-Technik, vor allem in Hinblick auf die Spannungsebene 800 kV und Stromrichtertechnik auf Basis der neuen 6-Zoll-Thyristoren, ermöglichen wir unseren Kunden nicht nur den umweltschonenden und verlustarmen Transport großer Energiemengen. Als kompetenter und zuverlässiger Technologiepartner unterstützen wir sie auch bei dem Aufbau nachhaltiger Energiesysteme“, sagte Dr. Udo Niehage, CEO der Division Power Transmission des Siemens-Sektors Energy.
Die zehn HGÜ-Transformatoren, die Siemens für die Stromrichterstation Fulong in Sichuan, nahe dem Wasserkraftwerk Xiangjiaba liefert, werden im Nürnberger Transformatorenwerk gefertigt, das sich unter anderem auf den Bau von Stromrichtertransformatoren spezialisiert hat. Das gilt vor allem für die neu entwickelten 800-kV-HGÜ-Transformatoren. „Siemens hat bereits im vergangenen Jahr als weltweit erster Hersteller einen Auftrag über 800-kV-Stromrichtertransformatoren erhalten. Der erneute Zuschlag zeigt, dass wir unsere Kunden mit unserer leistungsfähigen Technologie überzeugen“ sagte Dr. Bertram Ehmann, Leiter der Transformatorensparte im Siemens-Sektor Energy.
Die Ventiltürme der Stromrichterstation Fulong rüstet Siemens mit der neuesten Generation von 6-Zoll-Hochleistungsthyristoren aus, die die verlustarme Übertragung der hier geforderten sehr hohen Gleichströme überhaupt erst möglich machen.
Bereits im Juni 2007 erhielt Siemens aus China den Auftrag, gemeinsam mit chinesischen Partnern eine HGÜ-Anlage zwischen der Provinz Yunnan im Südwesten Chinas und der im Süden Chinas liegenden Provinz Guangdong zu errichten. Diese Anlage wird Mitte 2010 weltweit zum ersten Mal Strom mit einer Gleichspannung von +/- 800 kV über 1400 Kilometer übertragen.
Der Siemens-Sektor Energy ist der weltweit führende Anbieter des kompletten Spektrums an Produkten, Dienstleistungen und Lösungen für die Energieerzeugung, -übertragung und -verteilung, sowie für die Gewinnung, die Umwandlung und den Transport von Öl und Gas. Im Geschäftsjahr 2007 (30. September) erwirtschaftete der Sektor Energy nach IFRS einen Umsatz von rund 20 Mrd. EUR und erhielt Aufträge in einem Umfang von rund 28 Mrd. EUR. Das Ergebnis betrug 1,8 Mrd. EUR. Im Sektor Energy arbeiteten zu Beginn des Geschäftsjahres 2008 rund 73.500 Mitarbeiter.
Alle Zahlen ergeben sich aus der Addition der unkonsolidierten Zahlen der Bereiche Power Generation und Power Transmission and Distribution sowie des Geschäftsgebiets Oil, Gas, Marine Solutions des Bereichs Industrial Solutions and Services.
Siemens AG
Corporate Communications and Government Affairs
Group Press Offices
CC MR3
Freyeslebenstr. 1
91058 Erlangen, Germany
Energy Press Office | Quelle: Siemens AG
Weitere Informationen: www.siemens.de/energy
www.siemens.com/energy-presse
Weitere Berichte zu: HGÜ-Verbindung > Stromrichterstation > Stromrichtertransformator
„All4Green“ – Rechnen, wenn der Wind bläst
24.05.2012 | Universität Mannheim
Komplexität beherrschen
23.05.2012 | Siemens AG
Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.
Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.
„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...
Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.
Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.
Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...
Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.
Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.
Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...
Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen
Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...
Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.
Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.
Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...
Anzeige
Anzeige

Energieversorger vor dem Umbruch
24.05.2012 | Studien Analysen
Stem-cell-growing surface enables bone repair
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit
24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie
NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten
Wissenschaft und Öffentlichkeit
24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten