Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     Siemens  n-tv 
Datenbankrecherche:

Fachgebiet (optional):

 

Gemeinsames Forschungsprojekt mit der TU Freiberg

12.06.2002

Anzeige


Technikumsanlage soll Meilenstein in der Synthesegaserzeugung bilden


...mehr zu:
Methanol Oel Synthesegas

Lurgi Oel · Gas · Chemie GmbH, eine Tochtergesellschaft der Lurgi AG, beide Frankfurt am Main, realisiert gemeinsam mit dem Institut für Energieverfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen (IEC) der TU Bergakademie Freiberg ein Forschungsprojekt mit einem Gesamtwert von rund 13,5 Millionen Euro. Für die Lurgi-Tochter liegt der Auftragswert bei rund 7 Millionen Euro. Das auf viereinhalb Jahre angelegte Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und vom Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) gefördert. Bei der im Rahmen des Forschungsvorhabens zu errichtenden Technikumsanlage werden überwiegend regionale Unternehmen bei der Vergabe von Aufträgen einbezogen.

Die wachsende Bedeutung von Erdgas und Erdölbegleitgas erfordert neue innovative Lösungen zur wirtschaftlichen Umwandlung in transportfähige, höherwertige chemische Produkte wie zum Beispiel Propylen, Olefine, Treibstoffe – sogenannte „Gas zu Chemie-Produkte“. Lurgi Oel · Gas · Chemie hat mit den bereits entwickelten Mega-Technologien (MegaMethanol®, Megasyn®, Megammonia®) die Voraussetzungen dafür geschaffen, über sehr große einsträngige Produktionskapazitäten einen deutlichen Kostenvorteil für ihre Kunden zu sichern. Damit konnte die Lurgi-Tochter gleichzeitig ihre führende Technologieposition im Wachstumsmarkt Methanol ausbauen.

Um diese Position weiter zu stärken, hat Lurgi Oel · Gas · Chemie das Forschungsprojekt „Gas zu Chemie“ gemeinsam mit der TU Freiberg gestartet. Im Rahmen des Projektes sollen bestehende Lurgi-Verfahren zur Konversion von flüssigen und gasförmigen Einsatzstoffen zu Synthesegas in einer Technikumsanlage entscheidend weiter entwickelt werden. Insbesondere sollen Betriebsbedingungen mit höheren Arbeitsdrücken erforscht und etabliert werden, um noch größere Kapazitäten bei deutlich niedrigeren Investitions- und Betriebskosten zu erzielen. Damit kann auch zur Ressourcenschonung und nachhaltigen Verringerung energiebedingter Umweltbelastungen beigetragen werden. Die Weiterentwicklung der Verfahren ermöglicht einen Entwicklungssprung in der gesamten Technologiekette.

Das gewonnene Synthesegas wird unter anderem zur Herstellung von Methanol verwendet, das als Grundlage für die Produktion petrochemischer Zwischen- und Endprodukte wie Polypropylen oder Wasserstoff dient sowie für die Herstellung von neuen Energieträgern wie zum Beispiel Dimethylether (DME) oder auch Kraftstoffe. Lurgi bietet damit eine weitere vollständige Prozesskette vom Rohstoff bis zum Endprodukt aus einer Hand an und kann dadurch ihre weltweit führende Rolle in der Synthesegaserzeugung stärken.

Quelle: mg technologies ag

Weitere Berichte zu: Methanol Oel Synthesegas

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik:

nachricht „All4Green“ – Rechnen, wenn der Wind bläst
24.05.2012 | Universität Mannheim

nachricht Komplexität beherrschen
23.05.2012 | Siemens AG

Alle Nachrichten aus der Kategorie Energie und Elektrotechnik >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>


Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit


Krankheiten wie Parkinson, Alzheimer und bestimmte Krebsformen gehen auf eine fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen im Körper zurück.

Wissenschaftlern des Instituts für Photonische Technologien (IPHT) in Jena ist es erstmals gelungen, Proteinstrukturen auf sub-molekularer Ebene nachzuweisen und spektroskopisch zu analysieren. Ein wichtiger Schritt zum Verständnis der Krankheitsursachen.

„Bis heute hat man nicht genau verstanden, was die fehlerhafte Faltung und Aggregation von Eiweißen, zum Beispiel im Zusammenhang mit Alzheimer, ...

Im Focus: Widerspenstiges Quasiteilchen erzeugt


Die Quantenphysik beschreibt physikalische Vorgänge in Festkörpern und anderen Vielteilchensystemen auch mit Hilfe von Quasiteilchen.

Innsbrucker Physikern um Rudolf Grimm ist es nun erstmals gelungen, ein neues Quasiteilchen - ein repulsives Polaron - in einem Quantengas experimentell zu erzeugen. Die Forscher berichten darüber in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Nature.

Ultrakalte Quantengase sind ein ideales Experimentierfeld, um physikalische Phänomene in Festkörpern zu simulieren. Unter streng kontrollierten Bedingungen ...

Im Focus: Licht lässt Partikel wachsen - Forscher entdecken neuen Mechanismus in der Atmosphäre


Licht lässt die Partikel in der Atmosphäre wachsen. In einem Experiment hat ein internationales Forscherteam erstmals einen neuen Mechanismus nachweisen können, bei dem Partikel durch Licht größer werden und der damit Einfluss auf die Wolkenbildung und das Klima hat.

Photokatalytische Reaktionen können zu einer schnellen Bindung von nicht kondensierenden flüchtigen organischen Kohlenwasserstoffen (VOCs) auf der Oberfläche der Partikel führen. Unter solchen Bedingungen nehme die Größe und Masse der Partikel schnell zu, schreiben die Wissenschaftler im renommierten Fachblatt PNAS.

Die Ergebnisse des Laborexperimentes könnten Effekte erklären, die bisher schon bei Feldkampagnen ...

Im Focus: Abschreckung: Tabak signalisiert angreifenden Zikaden Verteidigungsbereitschaft


Ähnlich wie blutsaugende Insekten prüfen Pflanzenschädlinge ihren Wirt auf Abwehrsignale, bevor sie anfangen zu fressen

Pflanzen bilden wenige Minuten nach Angriff eines Fraßfeindes Jasmonsäure, ein Hormon, das die Verteidigung gegen Insekten in Gange setzt mit der Folge, dass giftige Stoffe wie Nikotin oder Verdauungshemmer in den Blättern akkumulieren.

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie, Jena, haben jetzt herausgefunden, dass Zwergzikaden die Verteidigungsbereitschaft von Tabakpflanzen aufspüren können. ...

Im Focus: Erbgutkopie reist im Protein-Koffer


Wissenschaftlern vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Bonn ist es erstmals gelungen, den Transport eines wichtigen Informationsträgers in biologischen Zellen praktisch unmodifiziert in Echtzeit zu filmen.

Die Studie zeigt, wie die so genannte Boten-RNA die Zellkernhülle überwindet und vom Zellkern in das Zytoplasma gelangt. Diese Arbeit ist nun in dem renommierten Journal „Proceedings of the National Academy of Sciences of the USA“ (PNAS) publiziert.

Der Bauplan aller Lebewesen ist in ihrem Erbgut gespeichert. Dieses lagert bei höheren ...

Alle Focus-News des innovations-reports >>>

Anzeige

B2B Suche
Produkt / Dienstleistung
Firma / Organisation

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Aktuell

Energieversorger vor dem Umbruch

24.05.2012 | Studien Analysen

Stem-cell-growing surface enables bone repair

24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie

Im wahrsten Sinne „Spitzenforschung“: IPHT-Forscher untersuchen Eiweißfasern mit größter Genauigkeit

24.05.2012 | Biowissenschaften Chemie

VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Veranstaltungen

NieKE Themenforum: Ökonomie - Tierschutz - Lebensmittelsicherheit

24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Nachhaltigkeit in der Schifffahrt: Werte vs. Wertschöpfung

24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

Wissenschaft und Öffentlichkeit

24.05.2012 | Veranstaltungsnachrichten

FindAndHelp