Anzeige
Drastischer Gewichtsverlust ohne Nebenwirkungen
Wissenschaftler des University of Texas Southwestern Medical Center haben mittels Gentherapie fettspeichernde Zellen in fettverbrennende Zellen verwandelt. Das neue Verfahren beruht auf dem Zusatz des Proteins Leptin. Im Versuch verloren Ratten ohne sichtbare Nebenwirkungen drastisch an Gewicht. Nach 14 Tagen wogen sie laut BBC statt 280 Gramm noch 207. Trotz einer zusätzlichen Futterreduzierung von 30 Prozent blieben die Tiere gesund und aktiv. Die Ergebnisse der Studie wurden in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht.
Die Wissenschaftler konzentrierten sich auf Ratten, die mit einer genetisch bedingten Neigung zu Diabetes gezüchtet wurden. Sie injizierten den Tieren ein Virus, das das Leptin Gen enthielt. Die Analyse einzelner Fettzellen unter dem Mikroskop zeigte, dass sich die Zellen verkleinerten und mehr Mitochondrien entwickelten. Zusätzlich erhöhte sich die Menge jener Enzyme, die den Fettstoffwechsel ankurbeln. Jene Enzyme, die diesen Stoffwechsel normalerweise behindern, nahmen ab. Die Ratten zeigten keine der Nebenwirkungen, die sonst bei Fettverlust durch Entkräftung oder Insulindefizienz hervorgerufen werden. Dazu können der Verlust von Körpermasse, Hunger und der Aufbau von toxischen Substanzen wie Ketonen im Blut gehören. Auch bei Zwangsfütterungen nahmen jene Ratten, die das Leptin Gen erhalten hatten, langsamer zu.
Das Team betont, dass weitere Forschungen notwendig seien, um den genauen Mechanismus hinter den Veränderungen zu analysieren. Sie gehen jedoch davon aus, dass diese Ergebnisse weit reichende Konsequenzen für die Behandlung von Fettleibigkeit haben können. "Der erzielte Gewichtsverlust war deutlich rascher und größer als er durch eine Einschränkung der Kalorienzufuhr erreicht werden kann." Der leitende Wissenschaftler Roger Unger erklärte, dass sich die Struktur der Fettzellen derart veränderte, dass eine neue Art von Zellen entstand. Leptin wird normalerweise von Fettzellen produziert. Es steht aber in keinem Zusammenhang mit der Ablagerung von überflüssigem Fett.
Michaela Monschein | Quelle: pressetext.austria
Weitere Informationen: www8.utsouthwestern.edu
www.bbc.co.uk
www.pnas.org
Sharp images from the living mouse brain
07.02.2012 | Max Planck Institute for Biophysical Chemistry, Göttingen
Chemists Develop More Efficient Protein Labeling
07.02.2012 | North Carolina State University
Eine Puppe in der Puppe und noch eine drumherum – so erklärt Thomas Fässler seine Moleküle: Er packt ein Atom in einem Käfig in noch ein weiteres Atomgerüst.
Mit ihrer großen Oberfläche könnten solche Strukturen als hocheffiziente Katalysatoren dienen. Wie bei dem russischen Holzspielzeug sitzt ganz innen drin ein einzelnes kleines Zinnatom, eingepackt in eine Hülle aus zwölf Kupferatomen, und diese ist nochmals umgeben von weiteren 20 Zinnatomen.
In der Arbeitsgruppe von Professor Fässler am Institut für Anorganische ...
Eine Notunterkunft muss schnell verfügbar, kostengünstig, leicht zu transportieren und unkompliziert im Aufbau sein.
In der Katastrophenhilfe ist daher das Zelt die erste Wahl. Doch oft wird aus dem Provisorium ein Dauerzustand, der sich über Jahre erstrecken kann. Ziel des Projektes Architekturstudierender am KIT: ein Ansatz, der die Lebensbedingungen in solchen Zeltlagern verbessert. Mit der sechseckigen Konstruktion „x-tent.me“ entwickelten sie eine Übergangsform zwischen temporärer ...
Viele Insektenlarven fressen Pflanzen und richten so in der Landwirtschaft Schaden an. Wie wird das Fressverhalten der Larven gesteuert, welche Hormone sind daran beteiligt? Das untersuchen Wissenschaftler vom Biozentrum der Universität Würzburg. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ihr Projekt.
Ob ein Mensch Hunger spürt oder sich satt fühlt, wird durch ein komplexes Signalnetzwerk in seinem Organismus bestimmt. Daran beteiligt sind Nervensystem, Magen-Darm-Trakt, Bauchspeicheldrüse und Fettzellen, wobei diese Akteure über so genannte Neuropeptide wie Orexin und über Peptidhormone wie Insulin oder Leptin miteinander kommunizieren. Peptide von diesem Typus spielen im ...
Siemens hat eine getriebelose Windenergieanlage mit sechs Megawatt (MW) Leistung für den Offshore-Einsatz auf den Markt gebracht.
Windturbinen ohne Getriebe zeichnen sich durch ein robustes Design und ein geringes Gesamtgewicht aus. Diese Kombination senkt Infrastruktur-, Installations- und Wartungskosten und steigert die Energieausbeute und damit die Rentabilität über die gesamte Lebensdauer der Anlage. Die Rotorblätter der SWT-6.0-Windturbine sind mit 75 Meter Länge die größten für 6-MW-Anlagen.
Sie basieren auf ...
Siemens hat den weltweit ersten Leistungsschalter entwickelt, der bei Spannungen von 1,2 Millionen Volt arbeitet.
Solche Ultrahochspannungen erhöhen die Übertragungskapazität von Stromleitungen und bieten so die Möglichkeit, auf relativ wenigen Trassen große Mengen elektrischer Energie zu transportieren.
Leistungsschalter werden in Umspannwerken eingesetzt, um einzelne Stromleitungen zu- oder abzuschalten. Der neue Schalter ist für eine Testinstallation im indischen Bina bestimmt. Indien setzt auf die Ultrahochspannungs-Technik, um seine ...
Anzeige
Anzeige

07.02.2012 | Physik Astronomie
Sharp images from the living mouse brain
07.02.2012 | Biowissenschaften Chemie
07.02.2012 | Architektur Bauwesen
Zuverlässig und sicher fahren mit alternativen Antrieben
07.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
II. HHL-Energiekonferenz zu “Smart Cities“
07.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
GI-VDE-Forum zum Thema IT-Sicherheit auf der CeBIT am 9. März 2012 ab 11:00 Uhr
07.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten