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Durch die Einführung der neuen Stahlwasserbaunorm DIN 19704, die in ihrer Nachweisform auf DIN 18800 und DIN EN 1993 beruht, nimmt auch der Teil 1.9 des Eurocode 3 "Ermüdungsbeanspruchung" eine besondere Stellung ein.
In diesem Regelwerk werden für den Stahlwasserbau relevante Details behandelt. An stahlwasserbaulichen Verschlussbauwerken können jedoch Konstruktionsformen und Kerbfälle auftreten, die mit den zur Verfügung stehenden Regelwerken nicht ausreichend bemessen werden können.
Aufgrund dieser Tatsache wurde das vorliegende Forschungsvorhaben P 589 durchgeführt. Zwei für Verschlussbauwerke typische Kerbfälle wurden hierin sowohl theoretisch mit Hilfe der Methode der Finiten Elemente Methode als auch experimentell untersucht. Die Kerbdetails wurden im Vorfeld zusammen mit der Bundesanstalt für Wasserbau, Karlsruhe (BAW) festgelegt um die Anwendungsorientierung des Versuchprogramms sicher zu stellen.
Im vorliegenden Forschungsvorhaben wurden Wöhlerlinien aufgestellt und ein Vorschlag zur Klassifizierung der untersuchten Details entsprechend dem Kerbklassenkonzept der DIN EN1993-1-9 vorgenommen. Weiterhin wurden die Versuchsergebnisse auf andere Abmessungsverhältnisse durch Einsatz von FEM Parameterstudien übertragen. Zusätzlich wurde das SCF-Konzept für die praktische Anwendung im Stahlwasserbau beurteilt.
Die Anregung zu diesem Forschungsvorhaben erfolgte durch die Bundesanstalt für
Wasserbau, Karlsruhe. Die Probekörper wurden von Geiger International GmbH & Co. KG, Karlsruhe und der DSD Noell GmbH, Würzburg zur Verfügung gestellt.
Gregor Nüsse | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.stahlforschung.de
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Heute morgen um 05:45 MESZ bebte die Erde unter dem Okhotsk-Meer im Nordwestpazifik. Das Beben mit einer Magnitude von 8,2 fand in einer außergewöhnlichen Tiefe von 605 Kilometern statt.
Wegen der großen Tiefe des Bebens ist nicht mit einem Tsunami zu rechnen und es dürften auch keine größeren Schäden durch Erschütterungen auftreten.
Professor Frederik Tilmann vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ sagt dazu: „Der Bebenherd liegt außergewöhnlich tief, weit unterhalb der Erdkruste im Erdmantel. Solch starken Beben in dieser Tiefe treten ...
Ein internationales Team von Meeresforschern bricht diese Woche zu einer Expedition in den Nordostatlantik vor die Küste Galiziens auf.
Mit zwei Forschungsschiffen, der amerikanischen MARCUS G. LANGSETH und der deutschen POSEIDON wollen die Wissenschaftler mehr über die Geburtsstunde des Atlantiks erfahren, die vermutlich etwa vor 200 Millionen Jahren begann. Mit an Bord sind Geophysiker vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel.
Es ist schon sehr lange her, man schätzt etwa ...
Physiker der ETH Zürich haben einen Quantensimulator entwickelt, in dem Atome das Verhalten von Elektronen in magnetischen Materialien nachahmen.
Damit können schwierig zu verstehende Eigenschaften neuartiger Materialien systematisch untersucht werden, was letztlich auch zur Entwicklung neuer magnetischer Materialien führen könnte.
Weshalb ein Kühlschrankmagnet an bestimmten metallischen Oberflächen haften bleibt, das verstehen Physiker in jedem Detail. Magnetische Materialien existieren jedoch auch in exotischen Varianten, deren Eigenschaften trotz jahrzehntelanger Forschung noch weitgehend ...
Die Erderwärmung geht weiter, auch wenn die schlimmsten Prognosen weniger wahrscheinlich werden
Die Erderwärmung stellt Klimaforscher immer wieder vor Rätsel, aber eines steht so gut wie fest: In den nächsten Jahrzehnten wird sich die Durchschnittstemperatur auf der Erde weiter erhöhen, auch wenn sie in den Jahren von 2001 bis 2010 deutlich langsamer gestiegen ist als im Jahrzehnt zuvor.
Das belegt die neue ...
Eine neue Methode kann links- und rechtshändige Moleküle zuverlässig unterscheiden
Die Chemie des Lebens kennt rechtshändige und linkshändige Moleküle, die ganz unterschiedliche Wirkung haben können. Ein amerikanisch-deutsches Forscherteam hat jetzt eine neue Technik entwickelt, mit der sich diese beiden spiegelbildlichen Varianten eines Stoffs zuverlässig auseinanderhalten lassen.
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Die nachhaltige Stadt – ein Zukunftsmodell?
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