Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutschlands erstes Bio-Effizienzhaus mit Klimaschutz-Zertifikat

17.04.2014

Baufritz-Musterhaus „Alpenchic“ in neuer Holzbauarchitektur

Mit Brennstoffzelle für Eigenstrom und Heizung

Alles Bauhaus oder was? Mit seinem Musterhaus „Alpenchic“ setzt Baufritz einen „architektonischen Kontrapunkt“. Statt weiß verputztem Bauhaus-Kubus zeigt das Eigenheim echte sichtbare Holzbauarchitektur in zeitgemäßer Interpretation. Für den Hersteller „die neue moderne Gemütlichkeit“. Und: Als Deutschlands erstes Einfamilienhaus mit MINERGIE-A-ECO-Zertifikat und Brennstoffzellenheizung eröffnet es die neue, weitgehend energieautarke Bio-Effizienzhausklasse! 


Nachhaltiges und klimaschützendes Öko-Effizienzhaus "Alpenchic"

www.baufritz.de

Mit der Eigenheim-Ausstellung im bayerischen Poing hat sich der Ökohaus-Pionier aus dem Allgäu den richtigen Ort für sein neues Musterhaus ausgesucht. Der rechteckige Baukörper, weite fassadenschützende Dachüberstände und die Holzschindelfassade schaffen einen sichtbaren Bezug zur alpenländischen Bautradition.

„Wir zeigen wieder ganz bewusst echte Holzbauarchitektur mit echten Holzbaudetails“, erklärt dazu Baufritz-Geschäftsführerin Dagmar Fritz-Kramer. Dabei werde die landschaftstypische Regional-Architektur durch zeitgemäße Planung, perfekte Details und einem „neuen Wohlfühl-Innendesign ins Moderne übersetzt“. 

Wie so etwas aussehen kann, demonstriert schon die Außenansicht des Hauses mit seinen filigranen Bauteilen, einer Leichtigkeit ausstrahlenden Dachkonstruktion sowie dem vorgelagerten, modernen Eingangsmodul. Die Holzfassade aus traditionellen Weißtannenschindeln gibt dem Haus seinen modernen Alpenchic und stellt einen Bezug zur Innenausstattung mit Weißtanne-Holzverkleidungen her. Die Alternative wären natürlich vorvergraute Schindeln oder Lärche-Schindeln. 

Lichtdurchflutet offen wohnen

Georg Schauer, der Architekt des Hauses, verweist hinsichtlich der Fassadengestaltung auf die „großzügige Verglasung an Stellen, an denen früher ein offen stehendes Scheunentor den Blick ins Innere freigab“. Die Raumaufteilung könne „dem Umbau eines Heustadels zum Wohnhaus gleichkommen – das hat einen ganz besonderen Charme“.

Auch in dem Luftraum über dem Essplatz, der beide Wohnebenen durch eine vertikale Sichtachse verbindet, sieht der Planer Anklänge daran. Doch während damals eher kleinräumig und mit niedrigen Decken gebaut wurde, lädt hier ein großzügig bemessener, lichtdurchfluteter Koch-Ess-Wohnbereich zum offenen Wohnen ein.

Auch das Obergeschoss zeigt eine klare Linie. Die Galerie erschließt zwei Kinder- und das Elternzimmer; drei helle, hohe Räume, jeweils mit eigenem Balkonausgang. Am Anfang des Flurs findet sich das Familien-Wellnessbad mit trendiger Übereckverglasung, Dusche, Toilette, freistehnder Wanne und Sauna. 

Alpiner Charme und High-Tech

Als „urgemütlich und natürlich edel“ beschreibt Innenarchitekt Richard Storz das Ambiente des Hauses. Es lebt von der gekonnt kontrastierenden Kombination authentischer Baustoffe und Materialen mit schicker Ausstattung und Einrichtung; echt alpenchic eben.

Am Boden wechseln sich Eschenholz und Natursteinbeläge (Muschelkalk) in teils grober Form ab, die Wände und Decken kleidet astfreies Tannenholz. Den Kontrast zur natürlichen Ausstrahlung der heimischen Naturmaterialien bilden akzentuiert eingesetzter Schwarzstahl im Bereich Küche und Treppe (gusseisernes Geländer) sowie spiegelnd glatte Oberflächen und erlesene Möbel.

Nicht zu vergessen sind neueste High-Tech-Sanitärausstattungen in Küche und Bad, die zum Teil erstmals in diesem Musterhaus der Öffentlichkeit präsentiert werden. Und klar ist auch, dass das Musterhaus der Unternehmensphilosophie entsprechend einem „ganzheitlichen Gesundheitskonzept“ folgt. „Sämtliche Materialien werden auf ihre Gesundheits-, und Umweltfreundlichkeit hin analysiert, sodass auch dieses neue Musterhaus strengste baubiologische Vorgaben einhält“, versichert Baufritz-Marketingleiter Dietmar Spitz. 

Modernstes Energie-Gewinn-Konzept

Im Garten fällt der von einer Windturbine gekrönte Holzturm ins Auge, welcher stellvertretend für das zukunftsweisende Energiegewinn-Konzept des Hauses steht. Der besondere Energieeffizienz-Standard dagegen offenbart sich erst durch einen Blick hinter die Kulissen. Eine Kombination aus Windkraft, Photovoltaik, modernster Brennstoffzellentechnik und nachhaltig ökologischer Bauweise sorgt für ein nahezu energieautarkes Haus mit wohngesundem Ambiente. Dieses wird den Hausbaukunden auch insbesondere durch den „Baufritz-Gesundheits-Gebäudepass“ eindrucksvoll bestätigt. 

Wasserstoff für Strom und Heizung

Das außergewöhnliche Energiekonzept gipfelt im Einsatz eines Viessmann-Brennstoffzellenheizgerätes, was das Musterhaus zum ersten Eigenheim in Deutschland macht, das eigenen Strom und Wärme aus Wasserstoff gewinnt. Im Fokus stehen hohe Energieeffizienz und weitgehende Energieautarkheit. So erzeugt das hochwärmegedämmte Haus im Standard KfW-Effizienzhaus 55 mittels Brennstoffzelle, Windrad und Photovoltaikanlage einen Großteil des benötigten Stroms selbst. Ein Solarstromspeicher hilft, den Eigenstromverbrauch im Haus auf rund 80 Prozent zu steigern. Mit verbleibenden Stromüberschüssen lassen sich Elektro-Mobile aufladen, der Rest kann gegen Vergütung ins öffentliche Netz eingespeist werden. Die erdgasbetriebene Brennstoffzelle übernimmt neben der Stromproduktion die Heizung des Hauses. 

Zweifach zertifiziert

„Mit der Eröffnung des neuen Musterhauses fällt der Startschuss für die gesundheitliche Zertifizierung von Baufritz-Häusern nach dem Sentinel Konzept, das freut mich ganz besonders“, erklärt Peter Bachmann, Geschäftsführer des Sentinel Haus Instituts. Damit behaupte Baufritz „erneut seine Pionierrolle im gesunden Bauen und bietet seinen Kunden einen weiteren unabhängigen Qualitätsbeweis“. 

Das Musterhaus ist auch das deutschlandweit erste Eigenheim, das das Minergie-Zertifikat „A-ECO“ trägt. Das in der Schweiz entwickelte Label bewertet nicht nur – ähnlich der deutschen KfW-Effizienzhaus-Stufen – die energetischen Vorgaben, sondern auch die bauökologischen Anforderungen, wie sie beispielsweis die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) vorgibt. Damit ist MINERGIE-A-ECO ein wichtiges Orientierungssiegel für klimaschützendes und energieeffizientes Bauen zugleich. 

„Damit ist unser Musterhaus Alpenchic ein echtes Klimaschutzhaus“, betont der technische Geschäftsfüher Helmut Holl, „welches nicht nur auf Energiekosteneinsparung getrimmt wurde, sondern den Bewohnern auch ein spürbar gesundes Wohnklima garantiert“. 

Bau-Fritz GmbH & Co. KG, seit 1896

Alpenweg 25, D-87746 Erkheim

Lena Laupheimer

Tel. +49 (0) 8336 - 900-209, Fax +49 (0) 8336 - 900-222

Lena.Laupheimer@baufritz.de

http://www.baufritz.de/

Lena Laupheimer | Bau-Fritz

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Architektur Bauwesen:

nachricht Die Brücke, die sich dehnen kann
20.02.2018 | Technische Universität Wien

nachricht Zustandsmatrix zur Beurteilung des Gefahrenpotentials von Gebäuden
20.02.2018 | HIS-Institut für Hochschulentwicklung e. V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Architektur Bauwesen >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovation im Leichtbaubereich: Belastbares Sandwich aus Aramid und Carbon

Die Entwicklung von Leichtbaustrukturen ist eines der zentralen Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Besonders in der Luftfahrtindustrie und in anderen Transportbereichen sind Leichtbaustrukturen gefragt. Sie ermöglichen Energieeinsparungen und reduzieren den Ressourcenverbrauch bei Treibstoffen und Material. Zum Einsatz kommen dabei Verbundmaterialien in der so genannten Sandwich-Bauweise. Diese bestehen aus zwei dünnen, steifen und hochfesten Deckschichten mit einer dazwischen liegenden dicken, vergleichsweise leichten und weichen Mittelschicht, dem Sandwich-Kern.

Aramidpapier ist ein etabliertes Material für solche Sandwichkerne. Sein mechanisches Strukturversagen ist jedoch noch unzureichend erforscht: Bislang fehlten...

Im Focus: Die Brücke, die sich dehnen kann

Brücken verformen sich, daher baut man normalerweise Dehnfugen ein. An der TU Wien wurde eine Technik entwickelt, die ohne Fugen auskommt und dadurch viel Geld und Aufwand spart.

Wer im Auto mit flottem Tempo über eine Brücke fährt, spürt es sofort: Meist rumpelt man am Anfang und am Ende der Brücke über eine Dehnfuge, die dort...

Im Focus: Eine Frage der Dynamik

Die meisten Ionenkanäle lassen nur eine ganz bestimmte Sorte von Ionen passieren, zum Beispiel Natrium- oder Kaliumionen. Daneben gibt es jedoch eine Reihe von Kanälen, die für beide Ionensorten durchlässig sind. Wie den Eiweißmolekülen das gelingt, hat jetzt ein Team um die Wissenschaftlerin Han Sun (FMP) und die Arbeitsgruppe von Adam Lange (FMP) herausgefunden. Solche nicht-selektiven Kanäle besäßen anders als die selektiven eine dynamische Struktur ihres Selektivitätsfilters, berichten die FMP-Forscher im Fachblatt Nature Communications. Dieser Filter könne zwei unterschiedliche Formen ausbilden, die jeweils nur eine der beiden Ionensorten passieren lassen.

Ionenkanäle sind für den Organismus von herausragender Bedeutung. Wenn zum Beispiel Sinnesreize wahrgenommen, ans Gehirn weitergeleitet und dort verarbeitet...

Im Focus: In best circles: First integrated circuit from self-assembled polymer

For the first time, a team of researchers at the Max-Planck Institute (MPI) for Polymer Research in Mainz, Germany, has succeeded in making an integrated circuit (IC) from just a monolayer of a semiconducting polymer via a bottom-up, self-assembly approach.

In the self-assembly process, the semiconducting polymer arranges itself into an ordered monolayer in a transistor. The transistors are binary switches used...

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

Tag der Seltenen Erkrankungen – Deutsche Leberstiftung informiert über seltene Lebererkrankungen

21.02.2018 | Veranstaltungen

Digitalisierung auf dem Prüfstand: Hochkarätige Konferenz zu Empowerment in der agilen Arbeitswelt

20.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Kameratechnologie in Fahrzeugen: Bilddaten latenzarm komprimiert

21.02.2018 | Messenachrichten

Mit grüner Chemie gegen Malaria

21.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro

21.02.2018 | Förderungen Preise

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics