Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer insektizider Wirkstoff Flubendiamide in wichtigen asiatischen Märkten zugelassen

04.09.2007
Produkteinführung stärkt Portfolio von Bayer CropScience in der Region

Die Bayer CropScience AG hat die Zulassung für ihren neuen Insektizid-Wirkstoff Flubendiamide in Indien erhalten. Es ist geplant, das neue Insektizid unter dem Markennamen Fame® 2007 einzuführen.

Der innovative Wirkstoff verfügt seit kurzer Zeit ebenfalls über die vollständige Zulassung auf den Philippinen und in Pakistan. In diesen Ländern wird Flubendiamide als Fenos® bzw. Belt® vertrieben. Aufgrund der klimatischen Verhältnisse ist der Schädlingsbefall in vielen asiatischen Ländern besonders groß. Der Einsatz von Insektziden hat daher eine hohe ökonomische Bedeutung für die Landwirtschaft in dieser Region. Für Flubendiamide erwartet Bayer CropScience weitere Registrierungen im nächsten Jahr in den USA, Kanada, Brasilien, Australien sowie Ländern der Europäischen Union.

"Als Weltmarktführer im wichtigen Segment der Insektizide freuen wir uns, einen innovativen Wirkstoff mit neuartiger Wirkungsweise anbieten zu können. Mit Flubendiamide verjüngen wir weiter unser umfangreiches Produktsortiment", sagte Dr. Rüdiger Scheitza, Vorstandsmitglied von Bayer CropScience und zuständig für das weltweite Portfolio-Management. "Wir sehen im dynamisch wachsenden asiatischen Raum hervorragende Chancen für unser Unternehmen. Als die Nr. 1 im asiatischen Pflanzenschutzmarkt wollen wir unsere Wachstumsperspektiven in dieser wirtschaftlich bedeutenden und dynamisch wachsenden Region weiter verbessern", erläuterte Scheitza.

Nach Tembotrione und Pyrasulfotole erhält mit Flubendiamide in diesem Jahr bereits der dritte innovative Wirkstoff aus dem seit 2000 laufenden Launch-Programm des Unternehmens die Registrierung durch die zuständigen Behörden. Bayer CropScience ist zuversichtlich, das anvisierte Spitzenumsatzpotential von rund 2 Milliarden Euro mit 26 neuen Wirkstoffen aus allen Indikationsgebieten, die bis 2011 eingeführt werden sollen, zu erreichen.

Erfolgreiche Gemeinschaftsentwicklung von Bayer und Nihon Nohyaku

Der Wirkstoff Flubendiamide wurde gemeinsam mit Nihon Nohyaku Co, Ltd., Japan, für die weltweite Vermarktung entwickelt. Er gehört zur chemischen Klasse der Benzenedicarboxamide (BDCA) und kann in Baumwolle, Obst und Gemüse, Nüssen, Trauben, Mais und Reis gegen Fraßraupen eingesetzt werden.
Flubendiamide wirkt zuverlässig gegen ein breites Spektrum wichtiger Schädlinge. Die Blattapplikation von Flubendiamide bewirkt einen sofortigen
Fraßstopp: Das Insekt, sei es die Larve oder das adulte Tier, verhungert.
Flubendiamide zeichnet sich durch eine schnelle und lang anhaltende Wirkung, eine sehr gute Regenstabilität aus.
Ein weiterer Vorteil für den Landwirt: Der Wirkmechanismus in Verbindung mit dem neuen Wirkstoff erlaubt auch den Einsatz gegen Schädlinge, die gegen bestimmte konventionelle Insektizide wie zum Beispiel Pyrethroide, Organophosphate, Carbamate und Benzoylharnstoffe resistent sind.

Flubendiamide wird sowohl als Flüssigformulierung wie auch als Granulat angeboten.

Die Bayer AG ist ein weltweit tätiges, forschungsbasiertes und wachstumsorientiertes Unternehmen mit Kernkompetenzen auf den Gebieten Gesundheit, Ernährung und hochwertige Materialien. Die Bayer CropScience AG zählt als Teilkonzern der Bayer AG mit einem Umsatz von 5,7 Milliarden Euro in 2006 zu den weltweit führenden, innovativen CropScience-Unternehmen mit den Tätigkeitsbereichen Pflanzenschutz, Schädlingsbekämpfung außerhalb der Landwirtschaft sowie Saatgut und Pflanzen-Biotechnologie. Mit einer herausragenden Produktpalette bietet das Unternehmen umfassenden Kundenservice für die moderne nachhaltige Landwirtschaft sowie in nicht-landwirtschaftlichen Anwendungen. Bayer CropScience beschäftigt rund 17.900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist in mehr als 120 Ländern vertreten.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der Bayer CropScience AG beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Bayer CropScience AG oder unserer Dachgesellschaft Bayer AG wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die in Berichten der Bayer AG an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben worden sind. Weder die Bayer AG noch die Bayer CropScience AG übernehmen die Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

| BayNews
Weitere Informationen:
http://www.bayercropscience.com
http://www.newsroom.bayercropscience.com

Weitere Berichte zu: Flubendiamide Insektizid Wirkstoff

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Agrar- Forstwissenschaften:

nachricht Rinderhaltung: Europäische Agrarwissenschaftler betreten Neuland in der Forschungskooperation
16.02.2018 | Leibniz-Institut für Nutzierbiologie (FBN)

nachricht Entwaldung in den Tropen
15.02.2018 | Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Agrar- Forstwissenschaften >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

Erstmals ist es einem Forscherteam am Max-Planck-Institut (MPI) für Polymerforschung in Mainz gelungen, einen integrierten Schaltkreis (IC) aus einer monomolekularen Schicht eines Halbleiterpolymers herzustellen. Dies erfolgte in einem sogenannten Bottom-Up-Ansatz durch einen selbstanordnenden Aufbau.

In diesem selbstanordnenden Aufbauprozess ordnen sich die Halbleiterpolymere als geordnete monomolekulare Schicht in einem Transistor an. Transistoren sind...

Im Focus: Quantenbits per Licht übertragen

Physiker aus Princeton, Konstanz und Maryland koppeln Quantenbits und Licht

Der Quantencomputer rückt näher: Neue Forschungsergebnisse zeigen das Potenzial von Licht als Medium, um Informationen zwischen sogenannten Quantenbits...

Im Focus: Demonstration of a single molecule piezoelectric effect

Breakthrough provides a new concept of the design of molecular motors, sensors and electricity generators at nanoscale

Researchers from the Institute of Organic Chemistry and Biochemistry of the CAS (IOCB Prague), Institute of Physics of the CAS (IP CAS) and Palacký University...

Im Focus: Das VLT der ESO arbeitet erstmals wie ein 16-Meter-Teleskop

Erstes Licht für das ESPRESSO-Instrument mit allen vier Hauptteleskopen

Das ESPRESSO-Instrument am Very Large Telescope der ESO in Chile hat zum ersten Mal das kombinierte Licht aller vier 8,2-Meter-Hauptteleskope nutzbar gemacht....

Im Focus: Neuer Quantenspeicher behält Information über Stunden

Information in einem Quantensystem abzuspeichern ist schwer, sie geht meist rasch verloren. An der TU Wien erzielte man nun ultralange Speicherzeiten mit winzigen Diamanten.

Mit Quantenteilchen kann man Information speichern und manipulieren – das ist die Basis für viele vielversprechende Technologien, vom hochsensiblen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Auf der grünen Welle in die Zukunft des Mobilfunks

16.02.2018 | Veranstaltungen

Smart City: Interdisziplinäre Konferenz zu Solarenergie und Architektur

15.02.2018 | Veranstaltungen

Forschung für fruchtbare Böden / BonaRes-Konferenz 2018 versammelt internationale Bodenforscher

15.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Erste integrierte Schaltkreise (IC) aus Plastik

17.02.2018 | Energie und Elektrotechnik

Stammbaum der Tagfalter erstmalig umfassend neu aufgestellt

16.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Neue Strategien zur Behandlung chronischer Nierenleiden kommen aus der Tierwelt

16.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics