Heraeus im Praxispark auf der Hannover Messe

Pulverlack auf Metallteilen kann sehr energieeffizient in gaskatalytischen Infrarot-Öfen von Heraeus gehärtet werden. Quelle: Heraeus

Auf der diesjährigen Hannover Messe vom 13. bis 17. April gehört Heraeus zu den elf Ausstellern im „Praxispark – Kompetenzzentrum für Oberflächentechnik“. In der Sonderausstellung stehen Energie und Material sparende Verfahren im Blickpunkt.

Die Global Business Unit Heraeus Noblelight zeigt in Halle 3 (Stand B 08) Infrarot-Strahler und -systeme, die erforderliche Wärmeprozesse bei der Trocknung von Oberflächen energieeffizient lösen.

Speziell für die Trocknung und Härtung von Pulverlacken von Karosserien und Fahrzeugkomponenten stellt der Technologiekonzern neue anwendungsoptimierte gaskatalytische und elektrische Infrarot-Systeme vor. Pulverlacke können mit Infrarot-Wärme effizient und platzsparend getrocknet werden. Die kontaktfreie Wärme verbessert zusätzlich die Oberflächenqualität.

Elektrisches Infrarot-System spart Zeit und Energie

Ob Karosserien oder Alufelgen, Benzintanks, Stoßfänger oder der Korrosionsschutz auf Bremsklötzen – bei der Herstellung eines Autos gibt es unzählige Oberflächen, die lackiert oder beschichtet werden. Pulverlack wird häufig eingesetzt, um diese Metallteile zu beschichten.

Der Lack wird als Pulver aufgetragen, durch Wärme geschmolzen und schließlich gehärtet. Infrarot-Systeme übertragen Wärme dabei ohne ein Kontaktmedium und erzeugen die Wärme erst im Material. Da Infrarot-Wärme schnell und mit hoher Leistung übertragen wird, ist in den meisten Fällen ein wesentlich kürzerer Ofen möglich.

Ein rasches Anschmelzen verbessert zusätzlich die Lackqualität und erhöht die Durchlauf- und Produktionsgeschwindigkeit. Außerdem haben Carbon Infrarot-Strahler sehr kurze Reaktionszeiten im Sekundenbereich. Dadurch kann die Wärme kontrolliert werden und die zusätzliche Verknüpfung mit einer Temperaturkontrolle hilft, einem Überhitzen des Materials vorzubeugen. „Es spart natürlich Energie“, so Jörg Wöll, Vertriebsleiter Infrarot Deutschland bei Heraeus Noblelight, „wenn die Wärmequelle nur an ist, wenn sie benötigt wird.“

Gaskatalytische Infrarot-Öfen neu im Programm

Pulverlack auf Metallteilen kann auch sehr energieeffizient in gaskatalytischen Infrarot-Öfen gehärtet werden, die Heraeus ganz neu in seinem Produktportfolio hat. Diese Öfen wandeln Erd- oder Propangas mittels eines speziellen Platinkatalysators in Wasser und Kohlendioxid um und setzen dabei mittel- bis langwellige Infrarot-Strahlung frei.

Das Design der Öfen kann kundenspezifisch an das jeweils zu beschichtende Bauteil angepasst werden. Gaskatalytische Infrarot-Öfen von Heraeus zeichnen sich gegenüber konventionellen Heißluftöfen durch eine sehr hohe Energieeffizienz und eine platzsparende Grundfläche aus.

Der Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein1851 gegründetes und heute weltweit führendes Familienunternehmen. Wir schaffen hochwertige Lösungen für unsere Kunden und stärken so nachhaltig ihre Wettbewerbsfähigkeit. Unsere Aktivitäten haben wir auf die Märkte Chemie und Metall, Energie und Umwelt, Kommunikation und Elektronik, Gesundheit, Mobilität sowie Industrieanwendungen ausgerichtet. Im Geschäftsjahr 2013 erzielte Heraeus einen Produktumsatz von 3,6 Mrd. € und einen Edelmetallhandelsumsatz von 13,5 Mrd. €. Mit weltweit rund 12.500 Mitarbeitern in mehr als 110 Gesellschaften hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Dr. Jörg Wetterau
Corporate Communications & Marketing Services
Leiter Technologiekommunikation & Fachpresse
Heraeus Holding GmbH
Heraeusstr. 12-14
63450 Hanau / Germany
Tel. +49 (0) 6181.35-5706
Fax +49(0) 6181.35-4242
E-Mail: joerg.wetterau@heraeus.com
www.heraeus.de

Media Contact

Dr. Jörg Wetterau Heraeus Holding GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Kohlenstoffatom-Transfer

Chemiker der TU Dortmund veröffentlichen aktuelle Erkenntnisse in Science. Prof. Max Martin Hansmann von der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie der TU Dortmund und sein Team haben ein neues…

Mittels KI: Genauere Prognosen für bestmögliche Therapien

In Zukunft werden personalisierte medizinische Diagnosen auf großen Datenmengen basieren. Ärzte werden viele „Biomarker“ messen, um Erkrankungen zu bestätigen oder auszuschließen. Dabei werden viele Daten gesammelt, welche aber auch Fehlinformationen…

Wertstoffe aus Abfall

EU-Projekt Circular Flooring wandelt gebrauchte PVC-Böden in weichmacherfreie Rezyklate um. Nach fünf Jahren intensiver Forschungsarbeit liefert das Circular-Flooring-Konsortium den Beweis, dass die Produktion von weichmacherfreien PVC-Rezyklaten aus alten Weichfußbodenbelägen möglich…

Partner & Förderer