HANNOVER MESSE 2008: Themenservice aktuell – Folge 3

Schokolade in fünf Gängen: Bahlsen zeigt umweltgerechte Produktion

Wie aus einem Keks und flüssiger Schokolade ein leckerer Riegel wird, das zeigt das Unternehmen Bahlsen auf der HANNOVER MESSE 2008. Im EnergieEffizienzTunnel können Besucher zuschauen, wie ein vorbildlicher umweltgerechter Produktionsprozess abläuft.

Pumpen, Lüften, Verdichten, Fördern, Kühlen & Heizen – bei allen fünf Schritten wird die Ressource Energie optimal eingesetzt. Ein Audioguide erklärt Besuchern über Kopfhörer, wie die Keksmaschinen effizient arbeiten. Am Ende des Tunnels empfangen Energieexperten des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) sowie des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. (ZVEI) und 30 weitere Firmen die Besucher. Sie bekommen dann weitere Informationen über Energieeinsparpotenziale in der Industrie.

Bahlsen GmbH & Co. KG
Podbielskistraße 11
D-30163 Hannover
Tel.: +49(0)511/960-24 45
Fax: +49(0)511/9 60-24 42
www.bahlsen.com
Ansprechpartnerin auf der HANNOVER MESSE 2008:
Kristine Adams
Halle 6, Stand H36 (EnergieEffizienz in Industriellen Prozessen)
Stand-Tel.: +49-511/89-20103
E-Mail: kristine.adams@bahlsen.com
Alles echt? Fraunhofer ist auf dem Weg zur simulierten Realität
Krachend rast der rote Flitzer gegen die Wand. Scheiben klirren, Blechteile fliegen. Der Dummy hinter dem Lenkrad hängt im Gurt. Crashtests, in denen Fahrzeuge gegen die Wand fahren, werden immer seltener. Heute findet die Entwicklung von Prototypen weitgehend am Rechner statt. Auf der HANNOVER MESSE 2008 zeigen Fraunhofer-Forscher, wie real dabei Simulationsergebnisse aussehen können.

CAROD (Computer Aided Robust Design) heißt die Simulationssoftware, die dafür sorgen soll, dass weniger Autoprototypen gegen die Wand gefahren werden müssen. Sieben Fraunhofer-Institute haben sich zusammengeschlossen, um eine Simulationsmethode zu entwickeln, bei der sich dank Superrechner fast alle während einer Produktion aufkommenden Störungen vorab einrechnen lassen. Künftig sollen die Forscher auf diese Weise einen eigentlich zweijährigen Test an nur einem Tag berechnen können.

Fraunhofer-Allianz
Numerische Simulation von Produkten, Prozessen – NUSIM
c/o Fraunhofer IFAM
Wiener Str. 12
D-28359 Bremen
Tel.: +49(0)421/2246 183
Fax: +49(0)421/224677183
www.ifam.fraunhofer.de
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2008:
Andreas Burblies
Halle 17, Stand D60
Stand-Tel.: +49-511/89-474087
E-Mail: andreas.burblies@ifam.fraunhofer.de
UWE-2 schaut vor dem Flug ins All in Hannover vorbei
Er ist zwar nur 10 Zentimeter klein, doch trotzdem wird UWE ganz sicher der Hingucker auf dem Stand der Uni Würzburg auf der HANNOVER MESSE 2008 sein. Denn UWE ist der kleinste Satellit Deutschlands.

Das Weltraumgerät in der Form eines Würfels wiegt etwa 1 Kilogramm und hat noch große Aufgaben vor sich: Er soll Telekommunikations-Experimente zur Optimierung von Internetprotokollen unter Weltraumbedingungen vornehmen. Diese Telematik-Technologien eröffnen dann auch auf der Erde neuartige Anwendungsmöglichkeiten, beispielsweise bei Fernwartung, Telemonitoring und Fernsteuerung von Maschinen in der Automatisierungstechnik.

Universität Würzburg
Zentrum für Telematik e. V. Informatik VII – Robotik und Telematik
Am Hubland
D-97074 Würzburg
Tel.: +49 931 888-6647
Fax: +49 931 888-6679
www7.informatik.uni-wuerzburg.de
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2008:
Prof. Dr. Klaus Schilling
Halle 2, Stand A54 (Bayern Gemeinschaftsstand – Bayern Innovativ)
E-Mail: schi@informatik.uni-wuerzburg.de
Frische Luft und saubere Energie dank Algenreaktor
Einen viel versprechenden Beitrag zur Lösung unserer Energie- und Klimaprobleme präsentiert die Gerhard-Mercator-Universität Duisburg auf der HANNOVER MESSE 2008. Der gläserne Prototyp eines faseroptischen Photo-Bioreaktors soll CO2-Emissionen – beispielsweise aus Heizungsanlagen – in Biomasse umwandeln.

Der Photo-Bioreaktor der Duisburger Forscher folgt dabei einem aus der Natur bekannten Prinzip: der Photosynthese. Bei der Entwicklung der Uni wird schnell wachsenden Grünalgen CO2 und Licht zugeführt, sodass sie sich teilen und dabei Kohlendioxid in Sauerstoff umwandeln. Die technische Umsetzung dieses natürlichen Prinzips wird auf der HANNOVER MESSE 2008 durch ein Modell demonstriert: Ein Lichtsammler fängt auf einem Gebäudedach Tageslicht ein, das so genannte Lichtleitfasern – also dünne, jedoch hocheffiziente Kabel – in den Bioreaktor leiten. Dort warten bereits die mit CO2 angereicherten Algen. Dank des Lichts vermehren sie sich und wandeln dabei CO2 in Sauerstoff um. Die so gewonnenen Algen können dann klimaneutral zur Energiegewinnung verheizt werden.

Gerhard-Mercator-Universität Duisburg
Campus Duisburg
Forsthausweg 2
D-47057 Duisburg
Tel.: +49(0)203/379-2865
Fax: +49(0)203/379-3601
www.uni-due.de
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2008:
Prof. Dr. Hilmar Franke
Halle 2, Stand C38 (Innovationsland Nordrhein-Westfalen)
Stand-Tel.: +49-511/89-551506
E-Mail: hilmar.franke@uni-due.de
Das Signallicht, das nicht zu übersehen ist
Flackernde Neonröhren haben fast jeden schon einmal genervt. So sehr man sich auch bemüht, kann man wegen ihrer unregelmäßigen Lichtsignale nicht an ihnen vorbeischauen. Diesen Effekt nutzt das neue Signallicht, das die WERMA GmbH auf der HANNOVER MESSE 2008 aufflackern lässt.

Das Besondere daran: Im Gegensatz zu herkömmlichen Signalleuchten liefert die Neuentwicklung ein stochastisches, also zufälliges Flackerlicht mit optimalem Aufmerksamkeitswert. Lichtspender sind bei dem Signalgeber Leuchtdioden. Ein Mikroprozessor steuert die Lichtsignale an. Diese lassen das Licht sehr „aufgeregt“ wirken und erzeugen dauerhaft eine sehr hohe Wahrnehmung bei Anwesenden – auch aus dem Augenwinkel.

WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG
Dürbheimer Str. 15
D-78604 Rietheim-Weilheim
Tel.: +49 7424 9557-105
Fax: +49 7424 9557-44
www.werma.com
Ansprechpartnerin auf der HANNOVER MESSE 2008:
Susanne Messner
Halle 8, Stand A37
Stand-Tel.: +49 511/89-597064
E-Mail: susanne.messner@werma.com
Ein Laser nimmt Maß
Laser sind hervorragend geeignet, Produkte zu vermessen. Vor allem dann, wenn diese für Menschenhände, aber auch für gängige taktile Systeme ungeeignet sind. Die Lüneburger LAP GmbH zeigt auf der HANNOVER MESSE 2008 den innovativen Laser-Dickensensor Calix, der wegen seiner temperaturstabilen Konstruktion auch unter widrigen industriellen Produktionsbedingungen eine Genauigkeit von besser als plus/minus fünf Mikrometern erzielen soll.

Calix, der bahn- und plattenförmig produzierte Produkte wie Metallbänder, Bleche, Leiterplatten aus Kunststoff oder Bahnen aus Gummi vermisst, hat keine Berührungsängste. Glatte, weiche, klebrige oder heiße Materialen beeinträchtigen nicht seine Messgenauigkeit. Auch bei empfindlichen oder optisch schwierigen Oberflächen, wie glänzenden Blechen, nimmt er Maß – mit anderen Worten: Calix kratzt das nicht.

Da die Messung mit dem Laser materialunabhängig sein soll, müssen zudem keine Materialkennwerte wie bei der radiometrischen Dickenmessung eingegeben werden.

LAP GmbH
Zeppelinstr. 23
D-21337 Lüneburg
Tel.: +49(0)4131 9511-95
Fax: +49(0)4131 9511-96
www.lap-laser.com
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2008:
Axel Rieckmann
Halle 8, Stand F34 (AMA-Sensorik Zentrum)
Stand-Tel.: +49-511/89-697136
E-Mail: a.rieckmann@lap-laser.com
Neue Frequenzumrichter sind wahre Energiesparwunder
Wie man den Energieverbrauch beim Antrieb von Pumpen von bis zu 70 Prozent senken kann, demonstriert die Firma Danfoss auf der Sonderschau Energieeffizienz der HANNOVER MESSE 2008.

Mit einem innovativen Frequenzumrichter inklusive elektronischer Drehzahlreglung können Pumpen jetzt kontinuierlich im optimalen Betriebspunkt gefahren werden. Da sie dabei nur so viel Energie verbrauchen, wie für den Produktionsprozess notwendig ist, sind sie besonders effizient. So soll die neue Technik einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit der Industrie-Anlagen erhöhen.

Danfoss GmbH
VLT Antriebstechnik
Carl-Legien-Straße 8
D-63073 Offenbach
Tel.: +49(0)69/8902-380
Fax: +49(0)69/8902-106
www.danfoss.de/vlt
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2008:
Rudolf Dürrschmidt
Halle 6, Stand H 36 /21 (EnergieEffizienz in industriellen Prozessen)
Stand-Tel.: +49-511/89-20103
Mail: rudolf.duerrschmidt@danfoss.com
Hubwagen mit Durchblick
Ein handelsüblicher Hubwagen, wie er in jedem größeren Supermarkt zu finden ist, gehört nicht gerade zu den innovativen Geräten. Der Hubwagen, mit dem Bremer Wissenschaftler auf der HANNOVER MESSE 2008 glänzen wollen, hingegen schon. Denn er ist mit einer Waage, vier Antennen, einem RFID (Radio Frequency Identification)-Leser, einem kleinen Rechner mit Flachbildschirm und einem speziellen Computer-Programm bestückt. Damit soll er für Supermarkt-Mitarbeiter im Wareneingang zu einer cleveren Hilfe werden.

Seine Funktionsweise: Das System am Hubwagen im Supermarkt nimmt die Daten der gelieferten Ware über seine Antennen auf, liest sie in seinen Rechner ein und vergleicht sie dort mit dem, was bestellt worden ist. Die dafür erforderlichen Hintergrundinformationen müssen natürlich vorher vom Empfänger der Ware in das System eingegeben werden. Gibt es dann eine Differenz zwischen bestellter und gelieferter Ware, erkennt der Hubwagen dies und zeigt es am Bildschirm an. So lässt sich fehlende Ware ohne aufwändiges Zählen und Abgleichen langer Papierlisten ganz einfach nachbestellen.

LogDynamics Lab
Hochschulring 20
D-28359 Bremen
Tel.: +49 421 2185576
Fax: +49 421 2185640
www.logdynamics.de/lab
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2008:
Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter
Halle 16, Stand E16 (Bremer Investitions-Gesellschaft)
Stand-Tel.: +49-511/89-597308
E-Mail: bsr@biba.uni-bremen.de

Ansprechpartner für Medien

Andrea Staude Deutsche Messe AG

Weitere Informationen:

http://www.hannovermesse.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Mikroschwimmer lernen effizientes Schwimmen von Luftblasen

Forscher am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation zeigen, dass das Geheimnis des optimalen Mikroschwimmens in der Natur liegt: Ein effizienter Mikroschwimmer kann seine Schwimmtechniken von einem unerwarteten Mentor erlernen: einer…

Neue antimikrobielle Polymere als Alternative zu Antibiotika

Neue Emmy Noether-Gruppe der Universität Potsdam forscht gemeinsam mit Fraunhofer IAP Am 1. Januar 2021 nahm die neue Emmy Noether-Gruppe »Antimikrobielle Polymere der nächsten Generation« an der Universität Potsdam in…

Besser gebündelt: Neues Prinzip zur Erzeugung von Röntgenstrahlung

Göttinger Physiker entwickeln Methode, bei der Strahlen durch „Sandwichstruktur“ simultan erzeugt und geleitet werden. Röntgenstrahlung ist meist ungerichtet und schwer zu leiten. Röntgenphysiker der Universität Göttingen haben eine neue Methode…

Partner & Förderer

Indem Sie die Website weiterhin nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. mehr Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind so eingestellt, dass sie "Cookies zulassen", um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Wenn Sie diese Website weiterhin nutzen, ohne Ihre Cookie-Einstellungen zu ändern, oder wenn Sie unten auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

schließen