Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Englands East Midlands: Schlüsselregion der Brennstoffzellentechnologie

18.04.2008
Erstes Brennstoffzellenflugzeug getestet - Antriebstechnologie entwickelt Intelligent Energy aus Englands East Midlands

Hannovermesse 2008: East Midlands präsentieren sich in Halle 13, Stand E44/5

Wirtschaftsförderung groß geschrieben: East Midlands Development Agency (EMDA) bietet Startpaket speziell für deutsche Technologiefirmen

Die Förderung alternativer Energieprojekte ist in Großbritan-nien besonders seit der Veröffentlichung des "Energy White Papers 2007" der britischen Regierung ein zentrales Thema: Ziel ist es unter anderem, bis 2010 den CO2 - Ausstoß auf 20 Prozent unter den Wert von 1990 zu reduzieren. Die Brennstoffzellentechnologie nimmt hierbei eine entscheidende Rolle ein, denn über 100 Firmen in Großbritannien sind bereits im Brennstoffzellensektor tätig.

Forschungszentrum im Herzen Großbritanniens

Schlüsselregion in diesem Bereich sind Englands East Midlands. Das Exzellenzzentrum für die Forschung und Entwicklung von Brennstoffzellen und erneuerbaren Energien im Herzen des Landes bietet in einem Radius von rund 160 Kilometern sämtliche Komponenten der Brennstoffzellen-Versorgungskette. Im Holywell Park im Loughborough befindet sich das Forschungszentrum CENEX (Centre of Excellence for Fuel Cells and Low Carbon Technologies), das die Entwicklung und Umsetzung kohlenstoffreduzierter Projekte in der britischen Automobilindustrie verantwortet. Der Industrieverband stellt die frühe Marktakzeptanz der Innovationen und die Unterstützung der Versorgungskette ins Zentrum seiner Aktivitäten.

Forschung, die beflügelt

Neben der Hauptniederlassung der Rolls-Royce Fuel Cell Systems hat auch die Firma Intelligent Energy im Holywell Park ihren Sitz. Hervorgegangen aus einem Spin Off der Universität Loughbo-rough erhielt das Unternehmen bereits 2005 vom TIME Magazine eine Auszeichnung für sein Hybrid-Motorrad mit Protonenaustauschmembran- Brennstoffzelle. In der vergangenen Woche wurde in Spanien das erste mit Brennstoffzellen angetriebene Leichtflugzeug erfolgreich getestet - die Antriebstechnologie der Boeing Maschine wurde von Intelligent Energy entwickelt.

"Viele ausländische Technologieunternehmen schätzen insbesondere das engmaschige Forschungsnetzwerk in unserer Region," sagt Paul Singh Bathia, International Investment Manager bei der East Midlands Development Agency (EMDA). "Die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft bildet ein Fundament für innovative Projekte und zukunftsträchtige Kooperationen," so Bathia weiter.

Einstieg leicht gemacht

Für Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum spielt außerdem die zentrale Lage im Herzen Großbritanniens mit einer hervorragenden internationalen Anbindung und optimalen logistischen Voraussetzungen eine wichtige Rolle. Außerdem erleichtert die optimale Betreuung durch die regio-nale Wirtschaftsförderung (EMDA) den Markteintritt enorm: Das "VIP Fast-Track-Programm", welches EMDA gemeinsam mit renommierten Partnern entwickelt hat, bietet deutschsprachigen Unternehmen, die nach Großbritannien expandieren möchten, einen umfangreichen Service.

Unternehmen werden mit dem "VIP Fast-Track" gezielt dabei unterstützt, die Einstiegshürden beim Markteintritt zu überwinden und von Anfang an den richtigen Weg für ein erfolgreiches Wirt-schaftswachstum in Großbritannien einzuschlagen. Das Programm beinhaltet unter anderem die Vermittlung von Geschäftspartnern, die Beratung in Rechts-, Steuer- und Finanzierungsfragen sowie die individuelle Unterstützung bei der Standortwahl und bei der Personalbeschaffung. Teil des Services ist eine zweitägige Orientierungsreise in die Region mit einer maßgeschneiderten Informationstour und der Organisation von Gesprächen mit potenziellen Kooperationspartnern sowie der Zugang zu wichtigen Institutionen vor Ort.

David Scrimgeour, Repräsentant der EMDA in Deutschland, Österreich und der Schweiz dazu: "Dieser Service ist in Europa einzigartig. Wir haben das VIP Fast-Track Programm entwickelt, um auf die wachsende Nachfrage von Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu reagieren, die in die East Midlands expandieren möchten. Das Angebot ist attraktiv und garantiert den einfachen Zugang zu einem der stärksten Wachstumsmärkte Europas." (www.englandseastmidlands.com).

Die East Midlands auf der Hannovermesse 2008

Auf der diesjährigen Hannovermesse präsentieren sich Englands East Midlands in Halle 13, Stand E44/5 gemeinsam mit dem "British Midlands Hydrogen Forum". Das Forum ist ein Zusammen-schluss aus Firmen und Organisationen in den britischen Midlands, die sich mit Wasserstoff-, Brenn-stoffzellen und CO2-armen Technologien beschäftigen. Präsentiert wird unter anderem das "Mid-lands Hydrogen Ring Concept", welches an einem Netzwerk zur Versorgung von Wasserstoff-betriebenen Fahrzeugen in den East- und West Midlands arbeitet. Ansprechpartner von EMDA vor Ort sind Kate Smith, International Business Relationship Manager und David Scrimgeour, Repräsen-tant der EMDA in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Für weitere Informationen und Anfragen wenden Sie sich bitte an das EMDA Pressebüro.

Pressekontakt:
Pressebüro Deutschland
East Midlands Development Agency (EMDA)
c/o public link
communication & consulting GmbH
Katja Weinhold
Albrechstraße 22
D-10117 Berlin
Tel +49(0)30.44 31 88 12
Fax +49(0)30.44 31 88 10
emda@publiclink.de
http://www.eastmidlands.de

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Navigationssystem der Hirnzellen entschlüsselt

Das menschliche Gehirn besteht aus etwa hundert Milliarden Nervenzellen. Informationen zwischen ihnen werden über ein komplexes Netzwerk aus Nervenfasern übermittelt. Verdrahtet werden die meisten dieser Verbindungen vor der Geburt nach einem genetischen Bauplan, also ohne dass äußere Einflüsse eine Rolle spielen. Mehr darüber, wie das Navigationssystem funktioniert, das die Axone beim Wachstum leitet, haben jetzt Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) herausgefunden. Das berichten sie im Fachmagazin eLife.

Die Gesamtlänge des Nervenfasernetzes im Gehirn beträgt etwa 500.000 Kilometer, mehr als die Entfernung zwischen Erde und Mond. Damit es beim Verdrahten der...

Im Focus: Kohlenstoff-Nanoröhrchen verwandeln Strom in leuchtende Quasiteilchen

Starke Licht-Materie-Kopplung in diesen halbleitenden Röhrchen könnte zu elektrisch gepumpten Lasern führen

Auch durch Anregung mit Strom ist die Erzeugung von leuchtenden Quasiteilchen aus Licht und Materie in halbleitenden Kohlenstoff-Nanoröhrchen möglich....

Im Focus: Carbon Nanotubes Turn Electrical Current into Light-emitting Quasi-particles

Strong light-matter coupling in these semiconducting tubes may hold the key to electrically pumped lasers

Light-matter quasi-particles can be generated electrically in semiconducting carbon nanotubes. Material scientists and physicists from Heidelberg University...

Im Focus: Breitbandlichtquellen mit flüssigem Kern

Jenaer Forschern ist es gelungen breitbandiges Laserlicht im mittleren Infrarotbereich mit Hilfe von flüssigkeitsgefüllten optischen Fasern zu erzeugen. Mit den Fasern lieferten sie zudem experimentelle Beweise für eine neue Dynamik von Solitonen – zeitlich und spektral stabile Lichtwellen – die aufgrund der besonderen Eigenschaften des Flüssigkerns entsteht. Die Ergebnisse der Arbeiten publizierte das Jenaer Wissenschaftler-Team vom Leibniz-Instituts für Photonische Technologien (Leibniz-IPHT), dem Fraunhofer-Insitut für Angewandte Optik und Feinmechanik, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Helmholtz-Insituts im renommierten Fachblatt Nature Communications.

Aus einem ultraschnellen intensiven Laserpuls, den sie in die Faser einkoppeln, erzeugen die Wissenschaftler ein, für das menschliche Auge nicht sichtbares,...

Im Focus: Flexible proximity sensor creates smart surfaces

Fraunhofer IPA has developed a proximity sensor made from silicone and carbon nanotubes (CNT) which detects objects and determines their position. The materials and printing process used mean that the sensor is extremely flexible, economical and can be used for large surfaces. Industry and research partners can use and further develop this innovation straight away.

At first glance, the proximity sensor appears to be nothing special: a thin, elastic layer of silicone onto which black square surfaces are printed, but these...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. Uelzener Forum: Demografischer Wandel und Digitalisierung

26.07.2017 | Veranstaltungen

Clash of Realities 2017: Anmeldung jetzt möglich. Internationale Konferenz an der TH Köln

26.07.2017 | Veranstaltungen

2. Spitzentreffen »Industrie 4.0 live«

25.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Robuste Computer für's Auto

26.07.2017 | Seminare Workshops

Läuft wie am Schnürchen!

26.07.2017 | Seminare Workshops

Leicht ist manchmal ganz schön schwer!

26.07.2017 | Seminare Workshops