Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Premiere für SpaceTransfer auf der HANNOVER MESSE 2008

21.01.2008
  • Weltweit einzige internationale Plattform für Technologietransfer aus der Raumfahrt präsentiert sich in Halle 2
  • Initiator Europäische Raumfahrtagentur ESA plant jährliches Engagement

Die Raumfahrtbranche boomt. Neue Programme und Missionen ins All, zu Mars und Mond, erfordern immer neue Entwicklungen und Spitzentechnologien. Dabei ist der Öffentlichkeit und der Industrie kaum bekannt, dass bereits seit Jahrzehnten der Raumfahrt eine Vielzahl von technologischen Errungenschaften zu verdanken ist, so etwa der Airbag, das Antiblockiersystem ABS oder Navigationsgeräte.

Die europäische Industrie ist immer auf der Suche nach neuen Technologien und Verfahrensmöglichkeiten, die sie für sich entdecken und einsetzen kann. Die Raumfahrtindustrie bietet hier mit ihrer Innovationsfreude eine geradezu unendliche Fundgrube. Technologietransfer heißt das Zauberwort.

Auf der HANNOVER MESSE 2008 werden im Rahmen eines völlig neu gestalteten Forums beide Seiten – Raumfahrtbranche und Industrie – zielgerichtet und kompetent zusammengeführt. Auf der Research & Technology in Halle 2 präsentiert sich SpaceTransfer08 als interdisziplinäre Plattform von Unternehmen, die bislang erfolgreich vom Technologietransfer aus der Raumfahrt profitiert haben. Zudem zeigen prominente Unternehmer, Wissenschaftler und Raumfahrer auf einem halbtägigen Kongress, wie Technologietransfer erfolgreich funktioniert.

Initiator der SpaceTransfer08 ist die Europäische Raumfahrtagentur ESA, vertreten durch ihr Technology Transfer Programme – Office (TTP). Die ESA hat eigens ein Programm hierfür entwickelt, um den Transfergedanken in Europa aktiver zu begleiten. Frank M. Salzgeber, Leiter der TTP- Abteilung hierzu: „Die europäische Industrie und die europäische Raumfahrtbranche bewegen sich in verschiedenen Umlaufbahnen und finden kaum zueinander. Dies liegt schlicht daran, dass jeder nur seine eigenen Fachmessen besucht. Mit dem Konzept der SpaceTransfer bringen wir nun zielgerichtet und aktiv eine große Bandbreite der Industrie mit der Raumfahrtindustrie zusammen“.

Kostenlose Beratung und Anleitung erhalten Unternehmensvertreter vor Ort von den Mitarbeitern des Technologieberatungsunternehmens MST Aerospace, das sich seit 1982 mit Hochtechnologie und Technologie Transfer aus der Raumfahrt beschäftigt. In diesem Zusammenhang leistet MST Aerospace europaweit das Broker- Netzwerk für die ESA.

Interessant könnte die SpaceTransfer aber auch für Unternehmen sein, die innovative technologische Lösungen gern der Raumfahrt anbieten möch-ten. „Technology Transfer ist keine Einbahnstraße. Auch die Raumfahrt sucht ständig nach neuen Verfahrenstechniken und Technologien,“ so Frank Salzgeber weiter. Die HANNOVER MESSE kann hier ihre Stärke als weltweit wichtigstes Technologieereignis voll ausspielen. Die zehn Leitmessen repräsentieren eine große Bandbreite industrieller Branchen und ziehen internationale Fachbesucher aus verschiedensten Anwenderbranchen. Halle 2 ist als Innovationsmarkt für Forschung und Entwicklung der zentrale Dreh- und Angelpunkt für den Technologietransfer.

Das Land Niedersachsen unterstützt SpaceTransfer mit der gerade gegründeten „Stiftung Zukunfts- und Innovationsfonds Niedersachsen“ als eines der ersten Projekte. Ein weiterer Förderer dieser Leistungsschau ist die Nord/LB Norddeutsche Landesbank. Daher findet der halbtägige Kongress am 23. April 2008 im Nord/LB-Forum auf dem Messegelände statt.

Jürgen E. Aha, Ideengeber und Projektleiter der SpaceTransfer resümiert: „Mit diesem Auftritt schließen wir eine wichtige Lücke auf dem internationalen Messemarkt. Doch mit der SpaceTransfer wird 2008 erst der Anfang gemacht. Das Konzept wird in den nächsten Jahren ausgebaut. Industrie und Raumfahrt können mehr voneinander profitieren. Dazu liefern wir ab sofort die jährliche Plattform.“

Über die HANNOVER MESSE 2008
Das weltweit wichtigste Technologieereignis der Industrie findet vom 21. bis 25. April 2008 in Hannover statt. Dabei präsentieren sich folgende Leitmessen: INTERKAMA+, Factory Automation, Industrial Building Automation, Digital Factory, Subcontracting, Energy, Pipeline Technology, Power Plant Technology, MicroTechnology sowie Research & Technology. Die zentralen Themen der HANNOVER MESSE 2008 sind Industrieautomation, Energietechnologien, industrielle Zulieferung und Dienstleistungen sowie Zukunftstechnologien. Partnerland in 2008 ist Japan.

Ansprechpartner für die Redaktion:

EQUIPE Marketing, Frankfurt
Dipl.- Des. Jürgen E. Aha
Tel.: +49 69 619 915-15
E-Mail: juergen.aha@equipe.de
Weitere Informationen zum Technology Transfer Programm der ESA finden Sie unter:
www.esa.int/esaMI/TTP2/index.html
Deutsche Messe Hannover
Katja Havemeister
Tel. +49 511 89-31034
E-Mail: katja.havemeister@messe.de

Katja Havemeister | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de/bilddatenbank
http://www.messe.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Jenaer Akustik-Tag: Belastende Geräusche minimieren - für den Schutz des Gehörs

27.04.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Auf dem Gipfel der Evolution – Flechten bei der Artbildung zugeschaut

27.04.2017 | Biowissenschaften Chemie