Hannover Messe: „Merapi-modeling“ – ein Werkzeug für modellbasierte Software-Entwicklung

Aus den Ergebnissen eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Forschungsprojektes ist dabei das Werkzeug „Merapi-Modeling“ hervorgegangen. Es ermöglicht, der wachsenden Komplexität der Anforderungen an Softwaresysteme gerecht zu werden.

Die Forschungsergebnisse des drei Jahre laufenden Projekts und das auf ihnen beruhende Werkzeug werden vom 23. – 27. April 2012 auf der Hannover Messe von Prof. Dr. Gert Bikker und seinen Mitarbeitern vorgestellt.

Software findet sich heute nicht mehr ausschließlich in einem Computer. Inzwischen arbeiten sämtliche elektronischen Geräte mit Mikrocontrollern, die mit programmierter Software die Funktionen des Gerätes steuern.

Aufgrund der wachsenden Komplexität der Anforderungen an Softwaresysteme, sehen moderne Unternehmen in der modellbasierten Entwicklung die Möglichkeit, den Überblick zu bewahren und durch graphische Diagramme eine bessere Schnittstelle zwischen Programmierern und Anforderungsgeber zu schaffen.

Mit „Merapi-Modeling“ können moderne Technologien des Softwareengineerings, wie die modellbasierte Entwicklung, auch für den Bereich der eingebetteten Systeme erschlossen werden. Eine erste Demo-Version des Werkzeugs wird in Kürze über die Homepage des Projekts erhältlich sein.

Media Contact

Evelyn Meyer-Kube Ostfalia Hochschule

Weitere Informationen:

http://www.merapi-modeling.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Neutronen-basierte Methode hilft, Unterwasserpipelines offen zu halten

Industrie und private Verbraucher sind auf Öl- und Gaspipelines angewiesen, die sich über Tausende von Kilometern unter Wasser erstrecken. Nicht selten verstopfen Ablagerungen diese Pipelines. Bisher gibt es nur wenige…

Dresdner Forscher:innen wollen PCR-Schnelltests für COVID-19 entwickeln

Noch in diesem Jahr einen PCR-Schnelltest für COVID-19 und andere Erreger zu entwickeln – das ist das Ziel einer neuen Nachwuchsforschungsgruppe an der TU Dresden. Der neuartige Test soll die…

Klimawandel und Waldbrände könnten Ozonloch vergrößern

Rauch aus Waldbränden könnte den Ozonabbau in den oberen Schichten der Atmosphäre verstärken und so das Ozonloch über der Arktis zusätzlich vergrößern. Das geht aus Daten der internationalen MOSAiC-Expedition hervor,…

Partner & Förderer