"Drucken was das Zeug hält" – FH München mit neuen Druckfarben auf der CEBIT und der Hannover Messe

Druck mit neuen Ormojet-Farben

An der Fachhochschule München im Labor für Sol-Gel Technik wurde eine neuartige Tinte für Inkjet Drucker entwickelt. Damit können auch nicht saugfähige Oberflächen wie Glas, Metall und Kunststoffe dauerhaft bedruckt werden.

Die Tinte kann in handelsüblichen Druckern verwendet werden und eine Auflösung von bis zu 2880 dpi erreichen. Eine spezielle Vorbehandlung der zu bedruckenden Oberfläche ist nicht notwendig. Die Tinte wurde in zwei Versionen entwickelt: Eine Tinte basiert auf Farbstoffen und eignet sich besonders für hochtransparente Drucke auf Glas und die Bedruckung von eloxiertem Aluminium. Hier dringt die Farbe in die noch offenen Poren der Eloxalschicht ein und ist damit dauerhaft geschützt. Die zweite Tinte benutzt Farbpigmente, wodurch neben den Grundfarben für den Vierfarbdruck zusätzlich die Farbe Weiß verfügbar ist. Die pigmentierte Tinte zeigt eine besonders hohe Lichtechtheit.

Das Bindemittel für beide Tintenvarianten basiert auf der Sol-Gel-Technik, auf die sich Prof. Dr. Ferdinand Trier von der FH München spezialisiert hat. Organisch modifizierte Kieselsäureverbindungen garantieren die Haftfestigkeit des Drucks auch bei nicht saugfähigen Materialien.

Die Tinten mit dem Markennamen ORMOJET werden vom 9. bis 15. März 2006 auf der CEBIT vorgestellt. In der „Transparenten Fabrik“ der Firma Graphic Competence Center Deutschland GmbH werden vor den Augen der Besucher unterschiedliche Werkstoffe bedruckt.

Auf der Hannover Messe vom 24. bis 28. April 2006 ist die FH München am Stand von „Bayern Innovativ“ vertreten. Vor Ort wird mit den Farben auf einem digitalen Großplotter der Firma Technoplot gedruckt.

Weitere Informationen: Prof. Dr. Ferdinand Trier, T 089/289-24342

Ansprechpartner für Medien

Christina Kaufmann idw

Weitere Informationen:

http://www.fh-muenchen.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Mikroschwimmer lernen effizientes Schwimmen von Luftblasen

Forscher am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation zeigen, dass das Geheimnis des optimalen Mikroschwimmens in der Natur liegt: Ein effizienter Mikroschwimmer kann seine Schwimmtechniken von einem unerwarteten Mentor erlernen: einer…

Neue antimikrobielle Polymere als Alternative zu Antibiotika

Neue Emmy Noether-Gruppe der Universität Potsdam forscht gemeinsam mit Fraunhofer IAP Am 1. Januar 2021 nahm die neue Emmy Noether-Gruppe »Antimikrobielle Polymere der nächsten Generation« an der Universität Potsdam in…

Besser gebündelt: Neues Prinzip zur Erzeugung von Röntgenstrahlung

Göttinger Physiker entwickeln Methode, bei der Strahlen durch „Sandwichstruktur“ simultan erzeugt und geleitet werden. Röntgenstrahlung ist meist ungerichtet und schwer zu leiten. Röntgenphysiker der Universität Göttingen haben eine neue Methode…

Partner & Förderer

Indem Sie die Website weiterhin nutzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. mehr Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind so eingestellt, dass sie "Cookies zulassen", um Ihnen das bestmögliche Surferlebnis zu bieten. Wenn Sie diese Website weiterhin nutzen, ohne Ihre Cookie-Einstellungen zu ändern, oder wenn Sie unten auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

schließen