Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

DAAD-Preis der HAW Hamburg geht 2010 an den Flugzeugbau-Studenten Hugo Velásquez Leiva

06.12.2010
Heute, Montag, den 6. Dezember erhält der 21-jährige Salvadorianer Hugo Velásquez Leiva, Student des Flugzeugbaus, den diesjährigen DAAD-Preis der HAW Hamburg. Der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) verleiht den Preis jährlich an ausländische Studierende für hervorragende Studienleistungen und hochschulinternes Engagement.

Hugo Velásquez Leiva studiert im fünften Semester Flugzeugbau an der HAW Hamburg. Sein beeindruckender Notendurchschnitt liegt bei 1,47. Im nächsten Jahr stehen für ihn das Praxissemester und die Bachelorarbeit an, danach soll der Master folgen. Trotz der Arbeit für die guten Noten schafft er es, sich hochschulintern zu engagieren und agiert neben den Vorlesungen als Tutor für Technische Mechanik. Velásquez Leiva sagt dazu: „Mir wurde am Anfang auch immer geholfen und es macht mir Spaß, jetzt mein Wissen weiterzugeben.“

Der angehende Flugzeugbauer hat seinen Studienschwerpunkt auf Entwurf und Leichtbau gelegt - ein Thema mit Zukunft, denn die Flugzeuge von morgen sollen leichter werden, damit sie weniger Treibstoff verbrauchen. Auch die Entscheidung für die HAW Hamburg fiel ihm nicht schwer: „Die deutschen Hochschulen haben einen sehr guten Ruf bei uns in El Salvador. Und an der HAW Hamburg konnte ich genau das studieren, was mich am meisten interessiert: die Strukturen und Materialien von Flugzeugen.“

Dr. Martin Wagner, Professor für Flugzeugentwurf, Strukturkonstruktion und Betriebsfertigkeit an der HAW Hamburg, ist voll des Lobes für den jungen Salvadorianer: „Herr Velásquez Leiva ist mir sofort durch seine außer-ordentlich gute und konstruktive Mitarbeit aufgefallen. Außerdem hat er in meinen Klausuren sehr gute Ergebnisse erzielt. Als Mechanik-Tutor kommt Herr Velásquez Leiva bei den Studierenden sehr gut an, was an seinen ausgesprochen guten fachlichen Kenntnissen und seinem offenen und freundlichen Umgang liegt.“

Der DAAD schreibt jährlich einen Preis für Leistungen ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen aus. Er ist die höchste Auszeichnung für hervorragende Leistungen, die deutsche Hochschulen an Studierende aus dem Ausland vergeben. Pro Hochschule gibt es jährlich einen Preisträger. Die Vergabe erfolgt aufgrund herausragender akademischer Leistungen und eines bemerkenswerten gesellschaftlichen oder interkulturellen Engagements. Die Studierenden werden dabei von einem Professor vorgeschlagen. Der Preis ist mit 1.000,– Euro dotiert.

Die Preisvergabe findet heute statt um 16 Uhr in der HAW Hamburg, Berliner Tor 5, Raum 4.12, 20099 Hamburg. Interessierte und Medien sind herzlich willkommen.

Kontakt:
HAW Hamburg
International Office
Ingrid Weatherall
Tel.: 040.428 75-9182
international@haw-hamburg.de

Dr. Katharina Ceyp-Jeorgakopulos | idw
Weitere Informationen:
http://www.haw-hamburg.de

Weitere Berichte zu: DAAD Flugzeugbau HAW Materialien von Flugzeugen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Künstliche Intelligenz erobert die Fahrzeugentwicklung
21.09.2018 | Technische Universität Berlin

nachricht Preis für Arbeit über autonomes Fahren
11.09.2018 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Therapien bei Gefäßerkrankungen

Auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Angiologie (DGA) vom 12. bis 15. September in Münster stellten Gefäßspezialisten aus ganz Deutschland die neuesten Therapien bei Gefäßerkrankungen vor. Vor allem in den Bereichen periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK) und venöse Verschlusskrankheiten wie die Tiefe Venenthrombose (TVT) gibt gute Neuigkeiten für die Patienten. Viele der 720 Gefäßspezialisten, die an der Jahrestagung teilnahmen, stellten neueste Studienergebnisse vor.

Millionen Menschen leiden in Deutschland unter Gefäßerkrankungen, allein rund fünf Millionen unter der „Schaufensterkrankheit“, medizinisch periphere...

Im Focus: Wie Magnetismus entsteht: Elektronen stärker verbunden als gedacht

Wieso sind manche Metalle magnetisch? Diese einfache Frage ist wissenschaftlich gar nicht so leicht fundiert zu beantworten. Das zeigt eine aktuelle Arbeit von Wissenschaftlern des Forschungszentrums Jülich und der Universität Halle. Den Forschern ist es zum ersten Mal gelungen, in einem magnetischen Material, in diesem Fall Kobalt, die Wechselwirkung zwischen einzelnen Elektronen sichtbar zu machen, die letztlich zur Ausbildung der magnetischen Eigenschaften führt. Damit sind erstmals genaue Einblicke in den elektronischen Ursprung des Magnetismus möglich, die vorher nur auf theoretischem Weg zugänglich waren.

Für ihre Untersuchung nutzten die Forscher ein spezielles Elektronenmikroskop, das das Forschungszentrum Jülich am Elettra-Speicherring im italienischen Triest...

Im Focus: Erstmals gemessen: Wie lange dauert ein Quantensprung?

Mit Hilfe ausgeklügelter Experimente und Berechnungen der TU Wien ist es erstmals gelungen, die Dauer des berühmten photoelektrischen Effekts zu messen.

Es war eines der entscheidenden Experimente für die Quantenphysik: Wenn Licht auf bestimmte Materialien fällt, werden Elektronen aus der Oberfläche...

Im Focus: Scientists present new observations to understand the phase transition in quantum chromodynamics

The building blocks of matter in our universe were formed in the first 10 microseconds of its existence, according to the currently accepted scientific picture. After the Big Bang about 13.7 billion years ago, matter consisted mainly of quarks and gluons, two types of elementary particles whose interactions are governed by quantum chromodynamics (QCD), the theory of strong interaction. In the early universe, these particles moved (nearly) freely in a quark-gluon plasma.

This is a joint press release of University Muenster and Heidelberg as well as the GSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt.

Then, in a phase transition, they combined and formed hadrons, among them the building blocks of atomic nuclei, protons and neutrons. In the current issue of...

Im Focus: Der Truck der Zukunft

Lastkraftwagen (Lkw) sind für den Gütertransport auch in den kommenden Jahrzehnten unverzichtbar. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der Technischen Universität München (TUM) und ihre Partner haben ein Konzept für den Truck der Zukunft erarbeitet. Dazu zählen die europaweite Zulassung für Lang-Lkw, der Diesel-Hybrid-Antrieb und eine multifunktionale Fahrerkabine.

Laut der Prognose des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur wird der Lkw-Güterverkehr bis 2030 im Vergleich zu 2010 um 39 Prozent steigen....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

4. BF21-Jahrestagung „Car Data – Telematik – Mobilität – Fahrerassistenzsysteme – Autonomes Fahren – eCall – Connected Car“

21.09.2018 | Veranstaltungen

Forum Additive Fertigung: So gelingt der Einstieg in den 3D-Druck

21.09.2018 | Veranstaltungen

12. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

20.09.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Mit traditionellen Methoden gegen extreme Trockenheit

24.09.2018 | Geowissenschaften

Europäische Spitzenforschung auf der EuMW

24.09.2018 | Messenachrichten

Neue Therapien bei Gefäßerkrankungen

24.09.2018 | Medizintechnik

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics