BASF verdreifacht Vitamin B2-Produktion in Kunsan, Korea

BASF verdreifacht Vitamin B2-Produktion in Kunsan, Korea

  • Kunsan wird Kompetenzzentrum für Fermentation
  • Erweiterte Kapazität ist wichtiger Schritt zur Kostenführerschaft

Die BASF wird am Standort Kunsan, Korea, eine Neuanlage zur Herstellung von 3 000 Jahrestonnen Vitamin B2 errichten. Damit erweitert die BASF ihre Produktionskapazität von derzeit 1 000 Tonnen auf 3 000 Tonnen pro Jahr. Die derzeit in Ludwigshafen betriebene Vitamin B2-Anlage wird für andere Produkte genutzt werden. Diese Maßnahme ist Teil eines bereits angekündigten Investitionsprogramms in Höhe von 600 Millionen Euro zum Ausbau des Vitamingeschäftes.

Mit der Inbetriebnahme der neuen Anlage im Jahr 2003 wird der Standort Kunsan zu einem Kompetenzzentrum für die fermentative Produktion von Feinchemikalien ausgebaut. Fermentation bedeutet die chemische Umsetzung von Stoffen mit Hilfe von Mikroorganismen wie Bakterien- oder Pilzkulturen. Mit einer installierten Produktionskapazität von rund 100 000 Tonnen Lysin pro Jahr ist Kunsan bereits heute einer der größten Fermentationsstandorte weltweit.

Die Nachfrage nach Vitamin B2 wächst jährlich um rund vier Prozent. Es gehört zur Gruppe der wasserlöslichen Vitamine und wird in der Human- und Tierernährung eingesetzt.

Mit Vitamin B2 werden Nahrungsmittel und Getränke angereichert sowie Produkte zur Nahrungsergänzung, wie zum Beispiel Vitamintabletten, hergestellt.

In der Tierernährung sichert Vitamin B2 die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Tiere. Ein Mangel an Vitamin B2 führt zu langsamem Wuchs und schlechter Futterverwertung.

Die BASF verfügt als Pionier der fermentativen B2-Produktion über langjährige Erfahrung zur Optimierung biokatalytischer Prozesse. Der Produktionsorganismus, der Pilz Ashbya gossipii, wurde in den vergangenen zehn Jahren im Labor, aber auch durch fortwährende Optimierung in der Produktion in seiner Produktivität um ein Vielfaches gesteigert.

„Die Neuanlage für Vitamin B2 in Kunsan ist für die BASF ein weiterer großer Schritt zur Kostenführerschaft bei den wichtigen Vitaminen“, so Dr. Christian Dudeck, Leiter des Unternehmensbereichs Feinchemie. „Wir kombinieren führende Fermentationstechnologie mit hocheffizienten Anlagen im Weltmaßstab. Zudem nutzen wir das besondere Know How und die Erfahrung der Mitarbeiter am Fermentationsstandort Kunsan. Damit setzen wir auf die Fermentation als innovative und zukunftsfähige Technologie, die unsere Expertise in der klassisch-chemischen Synthese von Vitaminen und Feinchemikalien hervorragend ergänzt.“

Die BASF ist ein transnationales Unternehmen der chemischen Industrie, das seinen Wert durch Wachstum und Innovation nachhaltig steigern will. Die BASF bietet ihren Kunden ein leistungsfähiges Sortiment, das hochveredelte Chemikalien, Kunststoffe, Farbstoffe und Pigmente, Dispersionen, Fahrzeug- und Industrielacke, Pflanzenschutzmittel, Feinchemikalien sowie Erdöl und Erdgas umfasst. Die ausgeprägte Verbundstrategie ist eine besondere Stärke der BASF:

Sie sichert Kostenführerschaft und somit langfristig entscheidende Wettbewerbsvorteile. Mit einem Umsatz von rund 36 Milliarden Euro im Jahr 2000 und mit über 90 000 Mitarbeitern ist die BASF eines der weltweit führenden Chemieunternehmen. Die BASF richtet ihr Handeln am Leitbild der nachhaltig zukunftsverträglichen Entwicklung, Sustainable Development, aus. Die BASF ist börsennotiert in Frankfurt (BAS), London (BFA), Zürich (BAS), Paris (BA) und New York (BF).

Bei Presseanfragen wenden Sie sich bitte an: Herrn Dr. Hartmut Unger

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