In der Brennstoffzellentechnologie wird eine Leistungssteigerung erreicht, indem Niedrigtemperatur-Brennstoffzellen mit höheren Betriebstemperaturen betrieben werden (sog. HTPEMFC-Systeme). Da die Reaktionen gewöhnlich bei relativ niedrigen Temperaturen ablaufen, stellt die Toleranz gegen Kohlenmonoxid (CO) ein Problem dar. Die Erhöhung der Betriebstemperatur auf Temperaturen deutlich über 100°C erhöht die CO-Toleranz der Wasserstoff- und Sauerstoff zersetzenden Katalysatoren. Zudem wird eine starke Vereinfachung des Wassermanagements und der Kühlung erreicht, so dass die Brennstoffzellen-Peripherie minimiert werden kann.
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Dipl.-Ing. Peer Biskup
