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Somatom Definition Flash weltweit erstmals in der Kinderheilkunde eingesetzt

28.10.2009
Arnold Palmer Hospital in den USA entscheidet sich für Computertomographen von Siemens

Als erstes Kinderkrankenhaus weltweit setzt das Arnold Palmer Hospital in Florida, USA, den Somatom Definition Flash speziell zur Diagnostik bei Kindern ein. Der neueste Computertomograph (CT) von Siemens Healthcare weist die höchste Scan-Geschwindigkeit in der Computertomographie auf und benötigt dabei nur noch einen Bruchteil der Strahlendosis bisheriger Systeme.

Das bringt den Radiologen und den Patienten deutlich erkennbare Vorteile. Die Scan-Zeit für viele Untersuchungen reduziert sich auf Sekundenbruchteile. Damit muss man in vielen Fällen die Kinder nicht mehr zeitaufwändig sedieren, umBewegungsartefakte auf den Schnittbildern zu verhindern. Außerdemwerden Röntgenuntersuchungen von Kindern durch die deutlich verringerte Strahlenbelastung wesentlich vertretbarer.

Röntgenaufnahmen werden bei Kindern wegen des sich noch entwickelnden Organismus wesentlich seltener gemacht als bei Erwachsenen. Hinzukommt, dass die tatsächlich absorbierte Dosis zunimmt, je kleiner der Querschnitt des Patienten ist. Dennoch hat die Computertomographie bei Patienten im Kindesalter eine große Bedeutung, vor allem für komplexe Lungenbildgebung, bei angeborenen Missbildungen sowie in der Intensivmedizin.

Das ALARAPrinzip (ALARA - As Low As Reasonably Achievable / so niedrig wie möglich) ist deshalb bei Röntgenuntersuchungen von Kindern besonders wichtig. Es besagt, dass immer eine Dosis zu wählen ist, die einerseits so niedrig wie möglich, andererseits trotzdem für eine sichere Diagnostik ausreichend ist. Das ist eine große Herausforderung, die das Arnold Palmer Hospital nun mit Hilfe neuester Siemens-Technologie noch besser bewältigen möchte.

Der Somatom Definition Flash ist ein Dual Source Computertomograph, bei dem zwei Röntgenröhren gleichzeitig um den Körper rotieren. Daraus resultiert eine wesentlich geringere Strahlendosis. Zum Beispiel kann ein Herz-Scan mit weniger als einem Milli-Sievert (mSv) durchgeführt werden, während die durchschnittliche effektive Dosis dafür üblicherweise zwischen acht und 30 mSv beträgt. Bei Kindern sind nun erstmals effektive Dosen von unter 0,5 mSv erreichbar, und das bei voller diagnostischer Bildqualität.

Die bislang höchste Scan-Geschwindigkeit in der CT von bis zu 45 Zentimetern pro Sekunde und eine zeitliche Auflösung von 75 Millisekunden erlauben unter anderem komplette Thorax- Aufnahmen beim Erwachsenen in nur 0,6 Sekunden. Bei Kindern erfolgt das sogar entsprechend schneller. Damit brauchen die Patienten während der Untersuchung nicht mehr den Atem anzuhalten wie bisher.

Außerdem sorgt diese Scan-Geschwindigkeit erstmals in der CT dafür, dass man Kleinkinder bei CT-Untersuchungen nicht mehr in jedem Fall sedieren muss. Das hilft Belastungen des kindlichen Organismus zu vermeiden. Hinzu kommt, dass Sedierungen bei Kindern von Spezialisten durchgeführt werden und ausgesprochen zeitaufwändig sind. Da dieser Arbeitsschritt entfällt, trägt der neue Hightech-CT von Siemens auch zu einer Effizienzsteigerung in der Radiologie bei. „Wir sind stolz darauf, dass unser Krankenhaus weltweit das erste ist, das diese neue Technologie speziell für die Pädiatrie nutzt”, sagte John Bozard, Präsident des Arnold Palmer Hospital. „Der Somatom Definition Flash bedeutet für uns vor allem: schneller verfügbare Bilder, weniger Strahlenbelastung sowie weniger Kontrastmittelgabe.”

Der Siemens-Sektor Healthcare ist weltweit einer der größten Anbieter im Gesundheitswesen und führend in der medizinischen Bildgebung, Labordiagnostik, Krankenhaus-Informationstechnologie und bei Hörgeräten. Siemens bietet seinen Kunden Produkte und Lösungen für die gesamte Patientenversorgung unter einem Dach – von der Prävention und Früherkennung über die Diagnose bis zur Therapie und Nachsorge. Durch eine Optimierung der klinischen Arbeitsabläufe, die sich an den wichtigsten Krankheitsbildern orientiert, sorgt Siemens zusätzlich dafür, dass das Gesundheitswesen schneller, besser und gleichzeitig kostengünstiger wird. Siemens Healthcare beschäftigt weltweit rund 49.000 Mitarbeiter und ist in über 130 Ländern präsent. Im Geschäftsjahr 2008 (bis 30. September) erzielte der Sektor einen Umsatz von 11,2 Milliarden Euro und ein Ergebnis von 1,2 Milliarden Euro.


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