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Rittal zieht beim Thema Innovation mit Lieferanten an einem Strang

06.06.2007
Lieferantentage in Herborn

Fokus der Lieferantentage des führenden Gehäuse- und Schaltschrankherstellers Rittal war das Thema Innovation. Am 26. und 27. April 2007 besuchten 150 Firmenvertreter die Rittal-Zentrale in Herborn, um sich über neue Markttrends und aktuelle Themen rund um den Einkauf von Zulieferleistungen zu informieren.

Auf den Lieferantentagen in Herborn am 26. und 27. April hat Norbert Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rittal, zu konzentrierten Anstrengungen in der Schaffung von Produkt- und Prozessinnovation aufgerufen. In seiner Key-note-Rede „Power für die Zukunft“ hob Norbert Müller hervor, dass „Innovationskraft in Produkten, Dienstleistungen, Technologien und Prozessen wichtigster Faktor ist, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.“ Dabei spielten die Lieferanten eine wichtige Rolle, schließlich besäßen sie Kompetenz in Technologieunterstützung, Preis- und Leistungsgestaltung, Logistik und Service. „Für Rittal als führenden Systemanbieter für Gehäuse- und Schaltschranktechnik ist die permanente Schaffung von Innovation äußerst wichtig – sie sichert uns langfristig weltweiten Erfolg“, betonte Norbert Müller und setzte hinzu: „Und wir wollen, dass unsere Zulieferer mit uns an einem Strang ziehen“.

Auch Michael Weiher, Geschäftsführer Technik bei Rittal, appellierte an die Lieferanten, ihren Beitrag dazu zu leisten, die Wettbewerbsfähigkeit am Standort Deutschland zu sichern – beispielsweise durch verstärkte Bemühungen um Qualität und Innovation. Dr. Thomas Steffen, Geschäftsführer Qualitätsmanagement, ergänzte den Anforderungskatalog an die Lieferanten: „Durchgängige Ersatzteilverfügbarkeit in den Ländern und kurze Antwortzeiten tragen entscheidend dazu bei, die Kunden schnell und kompetent beliefern zu können.“

Friedemann Hensgen, Geschäftsführer Industrie-Elektrik und Europa stellte den Aspekt Marktorientierung in den Mittelpunkt: „Viele Unternehmen sind aufgrund ihrer Organisationsstruktur und Prozesse nicht flexibel genug, um schnell auf neue Marktanforderungen zu reagieren“, sagte Friedemann Hensgen. Anders bei Rittal: Trotz der beachtlichen Größe des Unternehmens, sei man hier in der Lage, zeitnah Anpassungen vorzunehmen. „Wir begreifen Wandel als Chance und wünschen uns, dass unsere Lieferanten dies auch so sehen“, betonte Friedemann Hensgen.

„Die strategische Einbeziehung von qualifizierten Lieferanten und ihre Einbindung in die Prozesskette ermöglicht Synergieeffekte“, erklärte Peter Krawat, Geschäftsführer Einkauf und Logistik. Hauptlieferanten tragen so beispielsweise zur Entwicklung von Innovationsstrategien und zur Definition von Standards für Qualität und Lieferservice bei. Wert legt Peter Krawat auf stabile Lieferantenbeziehungen, die auf „gegenseitigem Kostenbewusstsein, Verständnis, Respekt und Vertrauen“ aufbauen.

Wertschätzung gegenüber den Zulieferern drückt Rittal auch durch die Verleihung der Rittal Supplier Awards aus, die auf den Lieferantentagen überreicht wurden. Der erste Preis für das Geschäftsjahr 2006 ging an die Firma ebm-papst Mulfingen GmbH & Co. KG, dicht gefolgt von der Claas Manufacturing SA aus Madrid und der Burg F. W. Lüling KG. Den Rittal Innovationspreis 2006 erhielt die Firma Hoffmeister Leuchten GmbH. Das Unternehmen hat für Rittal eine Leuchttüre entwickelt, die mit Hilfe von LEDs den Zustand von Schaltschränken sichtbar macht.

150 Teilnehmer aus über achtzig Unternehmen waren angereist, um an den Rittal Lieferantentagen in Herborn teilzunehmen. Neben zahlreichen Vorträgen und Werks-führungen bot sich auch umfassend Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Sichtlich beeindruckt von der Veranstaltung bekannten sich viele Teilnehmer zu mehr Innovation bei Produkten und Prozessen mit der klaren Ansage: „Wir wollen gemeinsam Zukunft gestalten“.


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