Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Simulation von FertIgungsprozessen und Werkzeugen

19.04.2012
Hannover Messe 2012, Halle 7 / Stand B10
Das Fraunhofer IPK präsentiert auf dem Fraunhofer-Gemeinschaftsstand SIMULATION auf der Hannover Messe industrielle Einsatzmöglichkeiten der Werkzeug- und Verfahrenssimulation in der Fertigungstechnik.

Die vorgestellten Simulationstechniken werden am IPK zur Entwicklung
von industriellen Fertigungsprozessen angewendet. Zusätzlich zur experimentellen Untersuchung von Fertigungsprozessen wird die numerische Simulation eingesetzt, um ein noch detaillierteres Bild der Prozessmechanismen zu erlangen und somit das Prozessverständnis zu fördern. Zudem erlaubt die Simulation die Vorhersage von Prozessergebnissen und reduziert folglich den experimentellen Aufwand im Rahmen der Prozessoptimierung.

Auf der Hannover Messe zeigen wir in Kooperation mit dem Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb (IWF) der TU Berlin Simulationen von Schweiß- und Zerspanprozessen und dem Trockeneisstrahlen:

Schweißen
Die Schweißsimulation ermöglicht es, frühzeitig Aussagen über schweißbedingte Phänomene wie Verzüge und Eigenspannungen an Bauteilen zu treffen. Damit hilft sie, die Anzahl der zurzeit notwendigen Iterationsschleifen im Entwicklungsprozess durch »Simultaneous Engineering« zu minimieren. Darüber hinaus liefert sie Informationen, die sich experimentell nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand oder gar nicht ermitteln lassen. So können beispielsweise die Ursachen für Verzugs- und Eigenspannungszustände gezielt identifiziert und Bauteile und Verfahren strukturiert optimiert werden.

Zerspanung
Die Zerspansimulation wird im Rahmen der Entwicklung spanender Fertigungsprozesse und Werkzeuge eingesetzt. Sie gewährt einen detaillierten Einblick in den hochkomplexen Zerspanprozess und ermöglicht unter anderem die Berechnung von Werkzeugbeanspruchungen. Dadurch lassen sich experimentelle Untersuchungen und somit Zeit und Kosten reduzieren. Mit Hilfe der Zerspansimulation wurde eine geeignete Spanleitstufengeometrie für mit polykristallinen Diamanten beschichtete Werkzeuge entwickelt, mittels Laserbearbeitung hergestellt und erfolgreich in Zerspanversuchen getestet.

Trockeneisstrahlen
Am Fraunhofer IPK wurde für das Trockeneisstrahlen zum Reinigen von Bauteilen an einer schonenden Strahlmittelumlenkung mittels eines zusätzlichen Druckluftstroms geforscht, mit dem sich verbesserte Abtragleistungen realisieren lassen. Mittels einer Strömungssimulation wurde eine entsprechende Düse – der Injektorkrümmer – entwickelt und durch Rapid Prototyping-Verfahren hergestellt. In Strahlversuchen konnte die hohe Wirksamkeit der neu entwickelten Umlenkdüse bestätigt werden.

Zusätzlich finden Sie das Fraunhofer IPK mit folgenden Themen auf weiteren Ständen:
• Halle 2, Stand C31 – Technische Universität Berlin: »Fertigung und Genauigkeit in Produktion und MRO«
• Halle 15, Stand F29 – Fraunhofer-Verbund Produktion: »Vernetzte Produktion von morgen: Maschinen und Werkstücke im Gespräch«
• Halle 25, Stand F24 – Gemeinschaftsstand Elektromobilität der Region Berlin-Brandenburg: Microcarrier – elektrisches Spezialfahrzeug zur Warendistribution in Städten

Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Markus Röhner
Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK
Pascalstraße 8-9, 10587 Berlin
Tel.: +49 30 39006-351
markus.roehner@ipk.fraunhofer.de

Über das Fraunhofer IPK
Das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK betreibt angewandte Forschung und Entwicklung für die gesamte Bandbreite industrieller Aufgaben – von der Produktentwicklung über den Produktionsprozess und die Wiederverwertung von Produkten bis hin zu Gestaltung und Management von Fabrikbetrieben. Die im Rahmen von Forschungsprojekten erzielten Basisinnovationen überführen unsere Fachleute gemeinsam mit Industriepartnern in funktionsfähige Anwendungen, deren Erprobung im Versuchsfeld des Produktionstechnischen Zentrums (PTZ) Berlin oder direkt vor Ort beim Kunden erfolgt.

Steffen Pospischil | Fraunhofer-Institut
Weitere Informationen:
http://www.ipk.fraunhofer.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie