Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Lasttrennschalter mit verbesserten Schutzfunktionen

19.02.2014
Hannover Messe 2014, Halle 9, Stand D35

Siemens erweitert mit der Reihe 3KD sein Sentron-Portfolio von Lasttrennschaltern für die Niederspannungs-Energieverteilung. Die neuen Geräte können höhere Ströme bis 1600 Ampere schalten und sind in fünf Baugrößen in jeweils drei- und vier-poligen Ausführungen verfügbar.


Die neuen Lasttrennschalter 3KD können höhere Ströme bis 1600 Ampere schalten und verfügen über verbesserte Schutzfunktionen.

Sie schützen den Anwender besser vor Stromunfällen bei Installations- und Wartungsarbeiten und verhindern Fehlbedienungen. Dank verschiedener Antriebsmodule mit Front- und Seitenwanddrehantrieb sowie flexibel erweiterbarer Funktionen können die neuen Lasttrennschalter in industriellen Fertigungen, in Gebäuden oder in Photovoltaik-Anlagen eingesetzt werden.

Die Schalter erfüllen die Anforderungen der Norm IEC 60947-3 für Niederspannungsschaltgeräte und sind konform mit den gerätespezifischen EG-Richtlinien für Produktsicherheit. Sie sind für den Einsatz in AC- und DC-Anwendungen geeignet.

Lasttrennschalter sind eine Kombination aus Last- und Trennschalter und erfüllen die Funktionen beider Ausführungen: Mit den Schaltern lassen sich elektrische Betriebsmittel auch unter Last sicher ein- und ausschalten. Lasttrennschalter werden beispielsweise als Reparaturschalter eingesetzt, um den Strom für spannungsfreie Wartungsarbeiten an den Anlagen sicher abzuschalten. Als Not-Aus-Schalter in Fertigungsanlagen schützen sie den Bediener bei Störungen vor elektrischem Schlag. In der Etagenverteilung können sie als Hauptschalter zur Netztrennung verwendet werden.

Die neue Reihe 3KD ist mit verschiedenen Schutzeinrichtungen ausgestattet: Neue Anschlussabdeckungen verhindern, dass spannungsführende Teile berührt werden. Die Kontaktstellung der Schalter ist dank der transparenten Kontaktabdeckungen klar erkennbar und schließt damit eine falsche Bedienung aus. Die abschließbaren Geräte verhindern zudem das unbefugte Schalten. Einsteckbare Phasentrennwände schützen vor Phasenüberschlag.

Die Geräte werden auf einer Montageplatte oder – bei Lasttrennschaltern bis 200 A – durch einfaches Aufschnappen auf die Hutschiene montiert. Für den Anschluss sind Rahmenklemmen (bis 160 A) und Flachanschlüsse (ab 80 A) erhältlich. Die Gebrauchslage der Lasttrennschalter ist durch die optimierte Wärmeabführung variabel. Sie können liegend, hängend oder stehend montiert werden. Eine integrierte Test-Funktion vereinfacht die Inbetriebnahme. Diese überprüft bei der Installation die Verdrahtung der Steuerstromkreise. Zusätzliche Funktionen können nachträglich einfach und schnell nachgerüstet werden: beispielsweise ein viertes Schaltglied, eine Neutralleiterklemme oder eine Erdungs(N-PE)-Klemme.

Ein umfangreiches Service- und Support-Angebot unterstützt das Engineering der Lasttrennschalter 3KD: Unter anderem stehen elf CAx-Datenarten für die mechanische und elektrische Planung im Internet bereit, darunter Geräteschaltpläne, Anschlussbilder, Maßzeichnungen und 3D-Modelle. Die Daten können über den CAx-Download-Manager heruntergeladen werden, lassen sich flexibel zusammenstellen und in alle gängigen Projektierungstools integrieren.

Ansprechpartner für Journalisten:
Heidi Fleissner, Tel.:+49 941 790-2212
E-Mail: heidi.fleissner@siemens.com
Heiko Jahr, Tel.: +49 9131 7 29 575
E-Mail: heiko.jahr@siemens.com
Diese Presseinformation sowie ein Pressebild finden Sie unter www.siemens.com/press/pi/ICLMV20140202d
Weitere Informationen zum Thema Lasttrennschalter unter www.siemens.de/lowvoltage
Folgen Sie uns auf Twitter: www.twitter.com/siemens_press

Der Siemens-Sektor Infrastructure & Cities (München) mit rund 90.000 Mitarbeitern bietet nachhaltige und intelligente Infrastruktur-Technologien. Dazu gehören Produkte, Systeme und Lösungen für intelligentes Verkehrsmanagement, Schienenverkehr, Smart Grids, Energieverteilung, energieeffiziente Gebäude und Sicherheitslösungen. Der Sektor setzt sich aus den Divisionen Building Technologies, Low and Medium Voltage, Mobility and Logistics, Smart Grid und Rail Systems zusammen.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com/infrastructure-cities

Die Siemens-Division Low and Medium Voltage (Erlangen) bedient das komplette Produkt-, System- und Lösungsgeschäft für die zuverlässige Energieverteilung und -versorgung auf der Niederspannungs- und Mittelspannungsebene. Das Portfolio umfasst Schaltanlagen und Schienenverteiler-Systeme, Stromversorgungslösungen, Installationsverteiler, Schutz-, Schalt-, Mess- und Überwachungsgeräte sowie Energiespeicher für die Integration erneuerbarer Energien in das Netz. Kommunikationsfähige Softwaretools, die die Energieverteilungsanlagen an die Gebäude- oder Industrieautomation anbinden, ergänzen die Systeme. Low and Medium Voltage sichert die effiziente Energieversorgung für Stromnetze, Infrastruktur, Gebäude und Industrie. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

www.siemens.com/powerdistribution

Siemens AG
Wittelsbacherplatz 2, 80333 München, Deutschland
Communications and Government Affairs
Leitung: Stephan Heimbach
Infrastructure & Cities Sector
Low and Medium Voltage Division
Freyeslebenstraße 1, 91058 Erlangen

Informationsnummer: ICLMV20140202d

Heiko Jahr | Siemens Infrastructure
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/hannovermesse

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Hannover Messe Preview 2017: Industrie 4.0: Virtueller Zwilling steuert die Produktion
09.02.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

nachricht Hannover Messe Preview 2017: Bauteil mit Verantwortung
09.02.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie