Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Modulares Konzept für neuartiges fahrerloses Transportsystem macht gebäudeseitige Installationen überflüssig

01.04.2010
KOKEISL Industrial Systems, international tätiger Anbieter von automatisierten Logistik-, Schüttgut-Kommissionier- und Schüttgut-Dosieranlagen stellt zum ersten Mal auf der diesjährigen Hannover Messe vom 19. bis 23. April aus. Im Ausstellungsbereich "Mobile Roboter & Autonome Systeme" der Halle 14, Stand K05 zeigt das Unternehmen gemeinsam mit seinem Schweizer Partner BlueBotics (Stand K07) intelligente mobile Systeme für die industrielle Produktion.

"Wir stehen heute vor einer Revolution in der Automatisierung der Schüttgutprozesse", betont Daniel Testi, Geschäftsführer der KOKEISL Industrial Systems mit Sitz in Schönenwerd (Schweiz) und Köln. "Neue Ideen, optimierte Verfahren und frei navigierbare fahrerlose Transportsysteme wie der KOKEISL Picking Robot machen es uns möglich, gemeinsam mit unseren Kunden die innerbetriebliche Logistik neu zu definieren."

KOKEISL Picking Robot nicht nur für Schüttgüter

Konzipiert wurden die Fahrzeuge der KOKEISL Industrial Systems AG ursprünglich für das raue Umfeld in der Schüttgutindustrie. Während herkömmliche Transportsysteme immer gebäudeseitiger Installationen bedürfen, um sich durch den Produktionsbetrieb bewegen zu können, kommen neuartige fahrerlose Transportsysteme (FTS) wie der KOKEISL Picking Robot ohne diese Hilfsmittel aus. Das Fahrzeug kann sich schnell und flexibel bewegen, frei navigieren, sich rasch verändernden Prozessen anpassen und ist einfach sowie kostengünstig zu installieren.

Mit Hilfe eines modularen Baukastensystems können Lastaufnahmen losgelöst von der Antriebs- und Navigationseinheit geplant und realisiert werden. Im Programm befinden sich auch Hochhubmasten bis 5,50 Meter Höhe, verschiedene Gabelvarianten sowie Niederhub- und Schleppanbauten bis maximal vier Tonnen, die somit ein individualisiertes Fahrzeug für den innerbetrieblichen Produktionsprozess entstehen lassen.

Im Schüttgutbetrieb ist der KOKEISL Picking Robot meist mit ein oder zwei Waagen ausgestattet. Er entnimmt das angeforderte Schüttgut in beliebigen Mengen von wenigen Kilogramm bis zu zwei Tonnen am Lagerort und transportiert es zur nächsten Station. Stückgüter können ebenfalls jederzeit bewegt werden.

Dank der modularen Technik und dem Navigationssystem ANT (Autonomous Navigation Technology) von BlueBotics erfasst das Fahrzeug automatisch die Umgebung und kann sich plötzlichen Veränderungen schnell anpassen, ohne dafür gebäudeseitig Installationen zu benötigen. Es braucht für die Navigation weder vorgezeichnete Routen, noch induktive oder magnetische Streifen bzw. Reflektoren. Mit Sicherheitssensoren prüft ANT permanent die Umgebung, misst die Abstände zu potenziellen Hindernissen und weiß zu jeder Zeit, wo sich der KOKEISL Picking Robot befindet.

Drei von einander unabhängige Systeme steuern das Fahrzeug. Wesentlicher Bestandteil ist das innovative Navigationssystem ANT mit eigenem Rechner und Schnittstellen zu allen Subsystemen, die der KOKEISL Picking Robot für den Fahrbetrieb benötigt. Die speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) von Siemens steuert alle Peripheriesysteme, die nicht zum Fahren benötigt werden. Schließlich sorgt die Sicherheitsschaltung von SICK dafür, dass das Fahrzeug bei der kleinsten Störung sofort in einen sicheren Zustand gesetzt wird.

Durch den Produktionsbetrieb bewegt sich der KOKEISL Picking Robot mit einer Geschwindigkeit von max. 1,5 Metern pro Sekunde und einer Genauigkeit von +/- 10 Millimetern. Aber nicht nur in der Produktion, sondern auch beim Transport beispielsweise von Paletten mit einer Höhe von bis zu 2,2 Metern leistet das neuartige FTS hervorragende Dienste.

Das Unternehmen:

KOKEISL Industrial Systems AG mit Sitz in Schönenwerd, Schweiz und einer Niederlassung in Köln ist eine Tochtergesellschaft der KOKEISL AG, Schaffhausen. Die Unternehmensgruppe wurde als Systemanbieter aus der Legno AG gegründet. Der international tätige Anbieter entwickelt und vertreibt Logistik-, Schüttgut-Kommissionier- und Schüttgut-Dosieranlagen. Mit Produkten und Verfahren wie dem ersten Silo-Eisenbahnwagen für leichte Schüttgüter und der ersten Siloanlage zur Erstellung von Mischungen nach dem Schwerkraftprinzip der Marke KOKEISL hat sich die Unternehmensgruppe einen Namen gemacht. Weitere Informationen finden Sie unter www.kokeisl.com.

Pressekontakt:
Hannover Messe, Halle 14, Stand K05
Evelyn Angel
Marketing - Kommunikation - Management
presse@kokeisl.com
Telefon: +49 6257 506 2333
Mobil: +49 170 52 89 159

| Deutsche Messe
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Hannover Messe Preview 2017: Industrie 4.0: Virtueller Zwilling steuert die Produktion
09.02.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

nachricht Hannover Messe Preview 2017: Bauteil mit Verantwortung
09.02.2017 | Fraunhofer-Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie