Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Klassenzimmer Mikrosystemtechnik stellt Berufe mit Zukunft vor

01.04.2011
Als Berufsbild mit Perspektive präsentiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Schülerinnen und Schülern der Mittel- bzw. Oberstufe die Mikrosystemtechnik auf der Hannover Messe vom 4. bis 8. April 2011.

Speziell für Schüler der Mittelstufe bzw. gymnasialen Oberstufe und Klassen technisch orientierter Oberstufenzentren wurde das „Klassenzimmer Mikrosystemtechnik“ entwickelt, das in Halle 6/K03 aufgebaut wird.

In interaktiven Unterrichtsstunden werden Mikrosysteme an Beispielen aus Medizintechnik und dem Energy Harvesting vorgestellt und darüber hinaus Berufsaussichten erläutert. Führungen über die Messe mit der Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit potenziellen Arbeitgebern runden das Programm ab. Rund 300 interessierte Schüler haben sich bereits angemeldet.

Die in vielen branchenübergreifenden Anwendungen integrierte Mikrosystemtechnik bietet als Schlüsseltechnologie hervorragende Berufsaussichten, der Fachkräftebedarf ist enorm. Mikrosystemtechniker arbeiten in Industrie, Forschung und Wissenschaft u. a. in der Automobiltechnik, Medizintechnik, Telekommunikation bis hin zur Umwelttechnik.

Die Schüler können sich über die Ausbildung zum Mikrotechnologen/zur Mikrotechnologin oder ein duales Studium, eine Aufstiegsqualifizierung zum/zur staatlich geprüften Techniker/in Mikrotechnologie, eine Fortbildung zum/zur geprüften Prozessmanager/in Mikrotechnologie und weitere Studienmöglichkeiten informieren.

Am Freitag, 08. April, finden die Unterrichtstunden auf dem Forum Innovations for Industry statt. An diesem Tag wird das Programm ergänzt um einen Kurzvortrag mit dem Titel „Neue Technologien erfordern neue Berufsbilder – Forschung und Bildung müssen sich gemeinsam entwickeln“ sowie um eine Podiumsdiskussion zum Thema „Jobmaschine Mikrosystemtechnik: Perspektiven, Anforderungen, Ausbildungswege.“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert seit über zehn Jahren die Entwicklung und Komplettierung von Aus- und Weiterbildungsangeboten zum Berufsbild Mikrosystemtechnik. Die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH ist mit der Koordinierung entsprechender Projekte und Prozesse beauftragt.

Kontakt:
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Steinplatz 1
10623 Berlin
Silke Sperling
Telefon +49 30 310078-207
silke.sperling@vdivde-it.de
Sabine Globisch
Telefon +49 30 310078-199
sabine.globisch@vdivde-it.de

Wiebke Ehret | idw
Weitere Informationen:
http://www.vdivde-it.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher untersuchen Pflanzenkohle als Basis für umweltfreundlichen Langzeitdünger

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

„Antilopen-Parfüm“ hält Fliegen von Kühen fern

20.10.2017 | Agrar- Forstwissenschaften

Aus der Moosfabrik

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie