Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Greentelligence mit Siemens auf der Hannover Messe 2012

14.03.2012
Mehr Produktivität und Effizienz durch stärkere Vernetzung der Produktion

Der Siemens-Auftritt auf der Hannover Messe 2012 steht im Zeichen der wachsenden Vernetzung in der industriellen Produktion.

"Moderne Industrieunternehmen wollen relevante Informationen über ihre gesamte Wertschöpfung verknüpfen, um produktiver und effizienter zu werden. Als führender Anbieter von Industriesoftware und Produktionstechnik sind wir wie kein zweites Unternehmen in der Lage, diese Anforderung zu erfüllen und eine nachhaltige Produktion zu prägen", sagte Ralf-Michael Franke, CEO der Siemens-Division Drive Technologies, bei der Vorpressekonferenz des Unternehmens zur diesjährigen Hannover Messe. Gemäß dem Siemens-Motto 'Connecting Productivity and Efficiency' wird der Industrieausrüster dort demonstrieren, wie seine Kunden ihre ökonomischen und ökologischen Ziele erreichen können. Die wesentlichen Hebel für Siemens, um die Produktivität und Effizienz seiner Kunden gleichermaßen steigern zu können, sind innovative Industriesoftware, fundierte Branchenexpertise und umfassende Serviceangebote über den gesamten Lebenszyklus hinweg.

In der Automatisierungs- und Antriebstechnik setzt Siemens auf Produkte, Systeme und Dienstleistungen, die mittels Software-basierter Integration entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammenwirken können. Mit einer derartigen 'Closed-Loop-Integration' sind Siemens-Kunden in der Lage, nicht nur die Einführung neuer Produkte zu beschleunigen, sondern auch deren Produktionsprozesse kosten- und energieeffizient zu organisieren. Mit kompletten Antriebssystemen, die von der Steuerung über Motoren bis hin zur Getriebetechnik in die Kundenanlagen integriert werden können, lassen sich die Effizienzwerte laut Franke in energieintensiven Branchen wie der Chemie oder der Metall- und Papierverarbeitung um bis zu 70 Prozent erhöhen. Auf der Hannover Messe wird mit Simogear die neue Getriebemotorenreihe von Siemens vorgestellt, die sich wie das gesamte Antriebsportfolio effizient mit dem "Totally Integrated Automation Portal" (TIA Portal) in Kundenanlagen einplanen lässt. Die neue Baureihe erreicht Wirkungsgrade von bis zu 96 Prozent.

"Wer den Herausforderungen der Produktion erst in der laufenden Fertigung begegnet, kann die Einspar- und Verbesserungspotenziale nur unzureichend ausschöpfen", erklärte Thomas Schott, Leiter Factory Automation bei Siemens. "Mit unserem kompletten Portfolio erschließen wir schon im Produktdesign und in der Produktionsplanung erhebliches Potenzial zur Verbesserung von Produktivität und Energieeffizienz." Hierzu setzt Siemens auf integrierte Technologien, die den gesamten Wertschöpfungsprozess vom Produktdesign über die Produktion und Wartung inklusive der entsprechenden Dienstleistungen abdecken. Mit dem in Hannover gezeigten TIA Portal können Unternehmen sämtliche Engineering-Aufgaben in der Automatisierungs- und Antriebstechnik von einer einzigen Software aus erledigen. Damit lässt sich der Engineering-Aufwand um bis zu 25 Prozent reduzieren. Darüber hinaus ist laut Schott das Branchen-Know-how von Siemens insbesondere im Hinblick auf Energieeinsparungen in die neuesten Produkte eingeflossen. Als Beispiel hierfür stellt Siemens auf der Hannover Messe das Energiemanagementsystem Simatic B.Data in der Version V5.3 vor, mit dem sich der Energieverbrauch unterschiedlicher Schichtbetriebe einer Produktion transparent darstellen und reduzieren lässt.

Auch im Servicegeschäft gewinnt Branchenkompetenz neben technologie- und IT-basierten Dienstleistungen zunehmend an Bedeutung, erklärte Dirk Hoke, CEO der Division Customer Services, in der alle Serviceaktivitäten des Siemens-Sektors Industry gebündelt sind: "Unser Ziel ist es, ein zuverlässiger Partner über den gesamten Lebenszyklus der Anlagen unserer Kunden zu sein. Da wir ihre Anlagen und Prozesse kennen, können wir sie gezielt in ihrem Wertschöpfungsprozess unterstützen und so auch konkrete Maßnahmen zur Optimierung vorschlagen – zum Beispiel hinsichtlich Energieeffizienz oder Ressourceneinsatz. So können wir unsere Kunden mit gezielten Schritten dabei unterstützen, ökonomischen Erfolg bei ökologischer Verantwortung sicherzustellen."

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter innovativer und umweltfreundlicher Produkte und Lösungen für Industrieunternehmen. Mit durchgängiger Automatisierungstechnik und Industriesoftware, fundierter Branchenexpertise und technologiebasiertem Service steigert der Sektor die Produktivität, Effizienz und die Flexibilität seiner Kunden. Der Sektor Industry hat weltweit mehr als 100.000 Beschäftigte und umfasst die Divisionen Industry Automation, Drive Technologies und Customer Services sowie die Business Unit Metals Technologies. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.siemens.com/industry

Reference Number: I201203050d

Ansprechpartner
Herr Alexander Machowetz
Sektor Industry
Siemens AG
Werner-von-Siemens-Str. 50
91052 Erlangen
Tel: +49 (9131) 7-25562
alexander.machowetz@siemens.com

Alexander Machowetz | Siemens Industry
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Prüfvorgänge servicefreundlich gestalten
20.04.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

nachricht Modulare Steckverbinder in Snap-in-Rahmen
20.04.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher entwickeln Unterwasser-Observatorium

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

HIV: Spur führt ins Recycling-System der Zelle

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Mehrkernprozessoren für Mobilität und Industrie 4.0

07.12.2016 | Informationstechnologie