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Effiziente Behandlungsmethoden der Elektrowärme: Soester Fachhochschule präsentiert Mikrowellentechnologie auf der Hannovermesse

02.04.2007
Aus dem Haushalt ist sie heute kaum noch wegzudenken: Die Mikrowelle. Während der Normalbürger mit ihr das Erwärmen und Zubereiten von Speisen verbindet, findet die Mikrowellentechnologie in der Industrie Anwendung beimTrocknen und Behandeln von Werkstoffen und Lebensmitteln.

Vom 16. bis zum 20. April stellt der Fachbereich Elektrische Energietechnik der Fachhochschule Südwestfalen in Soest auf dem Gemeinschaftsstand der nordrhein-westfälischen Hochschulen auf der Hannovermesse Anwendungsmöglichkeiten der Mikrowellentechnologie vor. Präsentiert wird eine Mikrowellen-Chargenanlage mit der beispielsweise Lebensmittel bei geringer Temperatur schonend pasteurisiert oder getrocknet werden können. Daneben verfügt die Anlage über eine Infrarot-Heizung sowie konvektive Heizeinrichtungen zur Durch- und Umluft.

Die Mikrowellen-Chargenanlage, die gemeinsam mit einem mittelständischen Unternehmen aus der Region gebaut wurde, ist vorgesehen für die Erprobung neuer Anwendungsgebiete. Konservierungsverfahren von Lebensmitteln wie das Pasteurisieren und Sterilisieren sollen ebenso erforscht werden wie neue Trocknungsverfahren, die für den Bau von Großanlagen genutzt werden können. "Diese Anlage könnte auch für die Märkte der tropischen Regionen interessant sein", hofft Prof. Dr. Reinald-Jörg Weimar, der gemeinsam mit Prof. Dr. Karl- Heinz Müller das Exponat betreut.

Auf der Hannovermesse werden einfache Versuche demonstriert wie das Trocknen von Keramik oder das Aufleuchten von Gasentladungslampen. Zu sehen ist die Anlage in Halle 2, Stand C 36, Nr. 16.

Ansprechpartner für die Presse ist:

Prof. Dr.-Ing. Reinald-Jörg Weimar
Telefon: 02921/378-261 oder-260
E-Mail: weimar@fh-swf.de

Birgit Geile-Hänßel | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-swf.de/

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