Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kompetenznetze Deutschland

20.03.2007
  • Initiative des BMWi mit den besten deutschen Technologieclustern
  • Fahrsimulator zum Ausprobieren am Stand auf der Hannover-Messe
  • Forum tech transfer - Gateway2Innovation - Halle 2 / Stand D16


  • Ein Exponat zum Anfassen und Ausprobieren stellt die Simtec GmbH, Mitglied im Kompetenznetz Gesamtzentrum für Verkehr Braunschweig e.V, am Stand von Kompetenznetze Deutschland auf dem Forum Tech-Transfer der diesjährigen Hannover-Messe vor. Messebesucher können mit dem interaktiven Fahrsimulator ihre eigenen Grenzen als Autofahrer austesten.

    Dieser Fahrsimulator ist ein Demonstrationsobjekt und zeigt das Prinzip interaktiver Fahrsimulatoren, wie sie Simtec entwickelt und baut. Simtec ist ein weltweit führender Systemanbieter für Bewegungssimulatoren im Bereich der Flug- und Fahrsimulation, von Testsystemen für die Automobilindustrie und für den Entertainmentbereich. Luftfahrtgesellschaften aus aller Welt trainieren beispielsweise ihre Piloten auf Flugsimulatoren des Braunschweiger Unternehmens.

    Fahrzeugsimulation als Beispiel für Technologietransfer
    Fahrzeugsimulation ist ein gutes Beispiel für den Technologietransfer in Deutschland, der durch Kompetenznetze entstehen kann. So haben beispielsweise innerhalb des Kompetenznetzes Gesamtzentrum für Verkehr Braunschweig e.V (GZVB) das DLR Institut für Verkehrsführung und Fahrzeugsteuerung und die Firma Simtec eine Fahrzeugsimulation entwickelt. Gefördert wurde das Projekt vom European Regional Development Fund. Ziel der Zusammenarbeit war die Etablierung eines europäischen Kompetenzzentrums für das Testen von Fahrzeugkomponenten und die Prüfung von Fahrzeugassistenzsystemen am Braunschweiger Forschungsflughafen.

    Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie mit den besten deutschen Technologieclustern
    Mit der Initiative Kompetenznetze Deutschland leistet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie einen wichtigen Beitrag zur Clusterbildung in Deutschland. Die Initiative bündelt die leistungsfähigsten Innovationsnetzwerke und -cluster des Standorts Deutschland und bietet ihnen Unterstützung für ihre Weiterentwicklung. Aktuell präsentieren sich über die Initiative 130 Kompetenznetze aus 16 Innovationsfeldern und über 30 Regionen. In den Mitgliedsnetzen der Initiative engagieren sich über 6.000 Wirtschaftsunternehmen und mehr als 1.600 Forschungseinrichtungen.

    Von der Biotechnologie über die Energie- und Medizintechnik bis hin zur Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie sind alle wesentlichen Felder der Hochtechnologie in der Initiative durch kompetente Netzwerke besetzt. Auch die regionale Verteilung der Netze im Bundesgebiet kann unter Berücksichtigung der jeweils gegebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als repräsentativ bezeichnet werden.

    Technologietransfer mit Nachhaltigkeit Von einem Kompetenznetz spricht man dann, wenn regionale Akteure aus Bildung, Forschung und Wirtschaft gemeinsam in einem thematisch fokussierten Netzwerk agieren, um hochwertige Innovationen hervorzubringen und diese in marktfähige Produkte umzusetzen. Besonderes Kennzeichen von Kompetenznetzen ist somit die auf Dauer eingerichtete enge Kooperation von Forschung und Wirtschaft innerhalb eines Netzwerkes im Gegensatz zur bloßen Zusammenarbeit im Rahmen einzelner Projekte. Gerade durch die enge Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette konnten Kompetenznetze bislang hochwertige Innovationen generieren.

    Verzahnung von Forschung und Wirtschaft
    Ohne einen direkten Zugang zu neuesten Forschungsergebnissen sind Innovationsvorsprünge - die auch und gerade für kleine und mittelständische Unternehmen von entscheidender wirtschaftlicher Bedeutung sind - immer weniger realisierbar. Die in Kompetenznetzen realisierte Verzahnung von Forschungseinrichtungen und Wirtschaftsunternehmen einschließlich des funktionierenden Technologietransfers ist somit einerseits Schlüssel für die Stärkung der Innovationskraft und andererseits Motor für Wachstumsprozesse. Erfolgskriterien, an denen sich Kompetenznetze zumindest langfristig messen lassen müssen, sind somit auch positive Beschäftigungs-, Ausbildungs- und Wachstumseffekte.

    Hohe Anforderungen an Netzwerke
    Unter der Dachmarke der Initiative erhalten die Mitgliedsnetze über vielfältige Kanäle die Möglichkeit, sich potenziellen Investoren und Partnern zu präsentieren und Informationen auszutauschen. Zudem werden sie bei der Kooperationsanbahnung sowie bei ihrer Internationalisierung unterstützt. Inzwischen hat sich die Mitgliedschaft bei "Kompetenznetze Deutschland" als Gütesiegel etabliert. Der Aufnahme in die Initiative geht dementsprechend ein strenges und mit hohen Anforderungen verknüpftes Evaluierungsverfahren voraus.

    Detaillierte Informationen finden sich unter www.kompetenznetze.de.

    Fotos des Cartsimulators zum Herunterladen unter
    http://www.kompetenznetze.de/navi/de/Presse/bilderservice.html

    Ansprechpartner für die Presse:

    Andrea Papperger
    Geschäftsstelle Kompetenznetze Deutschland
    c/o F.A.S.T. Gesellschaft für angewandte Softwaretechnologie mbH
    Arabellastr. 17
    81925 München
    Telefon: ++49/(0)89/89052-201 oder -111
    Telefax: ++49/(0)89/89052-222
    E-Mail: info@kompetenznetze.de

    | Deutsche Messe AG
    Weitere Informationen:
    http://www.kompetenznetze.de

    Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

    nachricht Prüfvorgänge servicefreundlich gestalten
    20.04.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

    nachricht Modulare Steckverbinder in Snap-in-Rahmen
    20.04.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

    Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

    Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

    Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

    Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

    Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

    Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

    Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

    Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

    As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

    Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

    Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

    Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

    Im Focus: Der Klang des Ozeans

    Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

    Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

    Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

    An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

    Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

    Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

    Anzeige

    Anzeige

    IHR
    JOB & KARRIERE
    SERVICE
    im innovations-report
    in Kooperation mit academics
    Veranstaltungen

    Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

    16.01.2017 | Veranstaltungen

    14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

    12.01.2017 | Veranstaltungen

    Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

    11.01.2017 | Veranstaltungen

     
    VideoLinks
    B2B-VideoLinks
    Weitere VideoLinks >>>
    Aktuelle Beiträge

    Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

    16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

    Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

    16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

    Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

    16.01.2017 | Physik Astronomie