Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Statement: VDMA

02.05.2006


"Die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer waren mit der Hannover Messe 2006 insgesamt gesehen sehr zufrieden", kommentierte Dr. Hannes Hesse, Hauptgeschäftsführer des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Freitag den Verlauf der weltgrößten Industrieschau. "Allgemein wurde die Internationalität der Hannover Messe als herausragendes Merkmal von allen Ausstellern positiv hervorgehoben. Insgesamt sind unsere Erwartungen an die diesjährige Hannover Messe voll erfüllt worden", bilanzierte Hesse, "wobei wir natürlich spüren, dass der große Bereich der MDA turnusgemäß dieses Jahr nicht dabei war."



Digital Factory: Informationstechnik gewinnt an Bedeutung

"Im dritten Jahr der Digital Factory zeigt sich, dass die Verstärkung des Bereiches MES (Manufacturing Execution Systems) ein richtiger Schritt zum Ausbau dieser Messe war", betonte Rainer Glatz, Geschäftsführer des Fachverbandes Software im VDMA. "Dieser stellt für die gesamte Hannover Messe eine Bereicherung dar." Die Erwartungen der Aussteller in diesem Bereich wurden trotz des schwierigen Messeumfeldes weitgehend erfüllt. "Wie sehen einen langfristigen Trend, dass neben den aktuellen Schwerpunktthemen Automation und Energie die Informationstechnik weiter an Bedeutung gewinnen wird", so Glatz, "und für die Verknüpfung der innovativen Technologien eine entscheidende Rolle einnehmen wird."


"Die Digital Factory hat sich für MES-Anbieter als eine sehr interessante Möglichkeit herausgestellt, um Software-Produkte für die Fertigung zu präsentieren. Auch die veranstalteten Foren tragen in hohem Maße dazu bei, die Vorteile einer Fertigungs-IT in der Industrie intensiver darzustellen", betonte Dr. Jürgen Kletti, MPDV Mikrolab GmbH.

Bettina Weber, SAP Deutschland AG & Co. KG, ergänzte: "Wir schätzen die Digital Factory auf der Hannover Messe vor allem als Plattform, um die Entscheider aus den Fachbereichen in der Fertigungsindustrie zu erreichen. Damit bietet sie eine ideale Ergänzung zur CeBIT."

Joachim Ziemer von Unigraphics Solutions GmbH erklärte: "Wir sind mit der Besucherfrequenz recht zufrieden. Die Zahlen bewegen sich leicht über Vorjahresniveau, wobei die Qualität unserer Besucher wiederum unseren Erwartungen entspricht. Leider ist der konjunkturelle Aufschwung noch nicht so deutlich spürbar. Wir sind allerdings zuversichtlich und gehen davon aus, dass eine steigende Investitionsbereitschaft mit etwas zeitlicher Verzögerung auch bei uns erkennbar wird."

Industrial Communication: Automation zum Anfassen lockte viele Besucher

Die Factory Automation - insbesondere die Halle 9 als Schaltstelle in diesem Ausstellungsbereich - war bedeutender Anziehungspunkt für die Besucher. Die Aussteller waren insgesamt mit dem Messeverlauf zufrieden, teilweise lagen die Besucherzahlen sogar über dem Vorjahr. "Die Besucher zeigen hohes Interesse für die neuen Technologien, IO-Link, scannende Sicherheitssensorik und die Bildverarbeitung sind Beispiele dafür", beobachtete Friedrich Keglowich, SICK AG, Waldkirch. "Allerdings," so fügt er hinzu, "hätten wir uns eine noch stärkere Präsenz internationaler Besucher gewünscht." In ähnlicher Richtung äußert sich auch Jörg Kubas, INAT GmbH, Nürnberg: "Insgesamt sind wir mit den Gesprächen auf unserem Stand in Halle 17 zufrieden, wünschten uns aber noch mehr Publikum aus dem Süden Europas". Der VDMA-Gemeinschaftsstand "Applied Automation", der in diesem Jahr erstmals organisiert wurde, fand guten Anklang. Die auf dem Stand gezeigten Exponate und Automatisierungslösungen haben zum Erfolg beigetragen.

MicroTechnology: Das Interesse an den Mikrotechniken wird immer konkreter

Die Aussteller der Fachmesse MicroTechnology sind nach einem verhaltenen Messeauftakt mit dem Messeverlauf zufrieden bis sehr zufrieden. "Die Messe hat unsere Erwartungen übertroffen" meint Edgar Mähringer-Kunz, Geschäftsführer der Firma IMSTec GmbH. "Wir konnten neue Geschäftskontakte insbesondere mit Kunden aus Europa hier auf dem Stand der Micro Production Line - Live! knüpfen."

Aus Sicht der Aussteller für Produktionsequipment/Mikrotechnik verheißen die zahlreichen und hochkarätigen Kundenkontakte für verschiedene Anwendungen "ein äußerst reges und vielversprechendes

Nachmessegeschäft", berichtete Dr. Arnd Menschig, Geschäftsführer der MyLaSys technologies GmbH. Die Aussteller von Produkten der Mikrotechnik, wie Mikrogetriebe und -motoren, Mikroantriebe oder Präzisionstischen, berichteten ebenfalls von einer außerordentlich hohen Resonanz. "Wir können eine Bewegung im Markt und deutliche Nachfrage feststellen. Das Interesse an Mikrokomponenten wird immer konkreter. Nicht mehr das wissenschaftliche Interesse ist Antriebsmotor, sondern reale industrielle Nachfragen nach innovativen Produkten" beschreibt Dr. Reinhard Degen, Geschäftsführer der micromotion GmbH aus Mainz die Situation.

Kontakt: Marlies Schäfer
Telefon: +49 69 66 03-1411
Telefax: +49 69 66 03-2411
E-Mail marlies.schäfer@vdma.org

Tanja Gerhardt | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Radioaktive Elemente in Cassiopeia A liefern Hinweise auf Neutrinos als Ursache der Supernova-Explosion

23.06.2017 | Physik Astronomie

Dünenökosysteme modellieren

23.06.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Makro-Mikrowelle macht Leichtbau für Luft- und Raumfahrt effizienter

23.06.2017 | Materialwissenschaften