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Forschung und Entwicklung Forschung für die Zukunft: Innovationen aus Sachsen-Anhalt Halle 2, Stand C39

27.04.2006


Freeze-Casting Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Nur wenige Materialien sind direkt zu Tabletten verarbeitbar. Bei der Standardtablettierung entstehen hohe Drücke, die zu hohen Temperaturen führen können. Es gibt Stoffe, die deshalb nicht zu Tabletten verarbeitet werden können. Forscher der Universität Halle-Wittenberg haben eine Methode entwickelt, die eine kostengünstige Verarbeitung temperaturempfindlicher Materialien ermöglicht. Hierzu wurde das Freeze-Casting aus der Keramikindustrie pharmazeutischen Bedürfnissen angepasst.



SEA LANDER Hochschule Anhalt Die Hochschule Anhalt entwickelte den SEA LANDER, eine innovative Kombination aus Rad und Boot. Das Gerät kann je nach Bedarf von einem Rad in ein Boot oder umgekehrt umfunktioniert werden. Mit dem Gerät können Outdoorfans völlig neue Reiserouten aus dem Netz von Land- und Wasserstraßen kombinieren.

eTrainer Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Forscher der Universität Magdeburg entwickelten ein Trainingsgerät, mit dem sich die Rückenmuskulatur schonend aufbauen und stärken lässt - den eTrainer. Herz des eTrainers ist ein Elektromotor, der ein stufenlos einstellbares Training ermöglicht. Trainiert wird gegen beziehungsweise aktiv mit dem Elektromotor. Der eTrainer entspricht den Anforderungen des medizinischen Gerätegesetzes und kann auch im Rehabilitationssport eingesetzt werden.


Sportbogen Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Forscher und Studierende der Universität Magdeburg entwickelten ein neuartiges Bogenmittelteil, dessen Gewicht bei gleich bleibender Steifigkeit erheblich reduziert wurde. Dazu wurde von den Forschern ein neues Bogendesign entwickelt und das entstandene CAD-Modell mit Hilfe evolutionärer Algorithmen optimiert. Durch die Verwendung einer speziellen Magnesiumlegierung wurde ein besonders gutes Verhältnis von Gewicht zu Steifigkeit realisiert.

Neues Pannenfahrzeug Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Studenten des Studienganges Industriedesign entwarfen ein kombiniertes Reparatur- und Abschleppfahrzeug. Als Basisfahrzeug diente ein Isuzu D-Max. Die Hartmann Fahrzeug- und Maschinenbau GmbH in Halle wird das Fahrzeug produzieren.

TTZ Michael Kauert
Universitätsplatz 2
39106 Magdeburg
Fon 0391-67-18711
Fax -12111

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

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Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

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Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

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Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

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Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

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