Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

HANNOVER MESSE 2008: Themenservice aktuell - Folge 3

21.04.2008
HANNOVER MESSE 2008, 21. bis 25. April

Schokolade in fünf Gängen: Bahlsen zeigt umweltgerechte Produktion

Wie aus einem Keks und flüssiger Schokolade ein leckerer Riegel wird, das zeigt das Unternehmen Bahlsen auf der HANNOVER MESSE 2008. Im EnergieEffizienzTunnel können Besucher zuschauen, wie ein vorbildlicher umweltgerechter Produktionsprozess abläuft.

Pumpen, Lüften, Verdichten, Fördern, Kühlen & Heizen - bei allen fünf Schritten wird die Ressource Energie optimal eingesetzt. Ein Audioguide erklärt Besuchern über Kopfhörer, wie die Keksmaschinen effizient arbeiten. Am Ende des Tunnels empfangen Energieexperten des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) sowie des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. (ZVEI) und 30 weitere Firmen die Besucher. Sie bekommen dann weitere Informationen über Energieeinsparpotenziale in der Industrie.

Bahlsen GmbH & Co. KG
Podbielskistraße 11
D-30163 Hannover
Tel.: +49(0)511/960-24 45
Fax: +49(0)511/9 60-24 42
www.bahlsen.com
Ansprechpartnerin auf der HANNOVER MESSE 2008:
Kristine Adams
Halle 6, Stand H36 (EnergieEffizienz in Industriellen Prozessen)
Stand-Tel.: +49-511/89-20103
E-Mail: kristine.adams@bahlsen.com
Alles echt? Fraunhofer ist auf dem Weg zur simulierten Realität
Krachend rast der rote Flitzer gegen die Wand. Scheiben klirren, Blechteile fliegen. Der Dummy hinter dem Lenkrad hängt im Gurt. Crashtests, in denen Fahrzeuge gegen die Wand fahren, werden immer seltener. Heute findet die Entwicklung von Prototypen weitgehend am Rechner statt. Auf der HANNOVER MESSE 2008 zeigen Fraunhofer-Forscher, wie real dabei Simulationsergebnisse aussehen können.

CAROD (Computer Aided Robust Design) heißt die Simulationssoftware, die dafür sorgen soll, dass weniger Autoprototypen gegen die Wand gefahren werden müssen. Sieben Fraunhofer-Institute haben sich zusammengeschlossen, um eine Simulationsmethode zu entwickeln, bei der sich dank Superrechner fast alle während einer Produktion aufkommenden Störungen vorab einrechnen lassen. Künftig sollen die Forscher auf diese Weise einen eigentlich zweijährigen Test an nur einem Tag berechnen können.

Fraunhofer-Allianz
Numerische Simulation von Produkten, Prozessen - NUSIM
c/o Fraunhofer IFAM
Wiener Str. 12
D-28359 Bremen
Tel.: +49(0)421/2246 183
Fax: +49(0)421/224677183
www.ifam.fraunhofer.de
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2008:
Andreas Burblies
Halle 17, Stand D60
Stand-Tel.: +49-511/89-474087
E-Mail: andreas.burblies@ifam.fraunhofer.de
UWE-2 schaut vor dem Flug ins All in Hannover vorbei
Er ist zwar nur 10 Zentimeter klein, doch trotzdem wird UWE ganz sicher der Hingucker auf dem Stand der Uni Würzburg auf der HANNOVER MESSE 2008 sein. Denn UWE ist der kleinste Satellit Deutschlands.

Das Weltraumgerät in der Form eines Würfels wiegt etwa 1 Kilogramm und hat noch große Aufgaben vor sich: Er soll Telekommunikations-Experimente zur Optimierung von Internetprotokollen unter Weltraumbedingungen vornehmen. Diese Telematik-Technologien eröffnen dann auch auf der Erde neuartige Anwendungsmöglichkeiten, beispielsweise bei Fernwartung, Telemonitoring und Fernsteuerung von Maschinen in der Automatisierungstechnik.

Universität Würzburg
Zentrum für Telematik e. V. Informatik VII - Robotik und Telematik
Am Hubland
D-97074 Würzburg
Tel.: +49 931 888-6647
Fax: +49 931 888-6679
www7.informatik.uni-wuerzburg.de
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2008:
Prof. Dr. Klaus Schilling
Halle 2, Stand A54 (Bayern Gemeinschaftsstand - Bayern Innovativ)
E-Mail: schi@informatik.uni-wuerzburg.de
Frische Luft und saubere Energie dank Algenreaktor
Einen viel versprechenden Beitrag zur Lösung unserer Energie- und Klimaprobleme präsentiert die Gerhard-Mercator-Universität Duisburg auf der HANNOVER MESSE 2008. Der gläserne Prototyp eines faseroptischen Photo-Bioreaktors soll CO2-Emissionen - beispielsweise aus Heizungsanlagen - in Biomasse umwandeln.

Der Photo-Bioreaktor der Duisburger Forscher folgt dabei einem aus der Natur bekannten Prinzip: der Photosynthese. Bei der Entwicklung der Uni wird schnell wachsenden Grünalgen CO2 und Licht zugeführt, sodass sie sich teilen und dabei Kohlendioxid in Sauerstoff umwandeln. Die technische Umsetzung dieses natürlichen Prinzips wird auf der HANNOVER MESSE 2008 durch ein Modell demonstriert: Ein Lichtsammler fängt auf einem Gebäudedach Tageslicht ein, das so genannte Lichtleitfasern - also dünne, jedoch hocheffiziente Kabel - in den Bioreaktor leiten. Dort warten bereits die mit CO2 angereicherten Algen. Dank des Lichts vermehren sie sich und wandeln dabei CO2 in Sauerstoff um. Die so gewonnenen Algen können dann klimaneutral zur Energiegewinnung verheizt werden.

Gerhard-Mercator-Universität Duisburg
Campus Duisburg
Forsthausweg 2
D-47057 Duisburg
Tel.: +49(0)203/379-2865
Fax: +49(0)203/379-3601
www.uni-due.de
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2008:
Prof. Dr. Hilmar Franke
Halle 2, Stand C38 (Innovationsland Nordrhein-Westfalen)
Stand-Tel.: +49-511/89-551506
E-Mail: hilmar.franke@uni-due.de
Das Signallicht, das nicht zu übersehen ist
Flackernde Neonröhren haben fast jeden schon einmal genervt. So sehr man sich auch bemüht, kann man wegen ihrer unregelmäßigen Lichtsignale nicht an ihnen vorbeischauen. Diesen Effekt nutzt das neue Signallicht, das die WERMA GmbH auf der HANNOVER MESSE 2008 aufflackern lässt.

Das Besondere daran: Im Gegensatz zu herkömmlichen Signalleuchten liefert die Neuentwicklung ein stochastisches, also zufälliges Flackerlicht mit optimalem Aufmerksamkeitswert. Lichtspender sind bei dem Signalgeber Leuchtdioden. Ein Mikroprozessor steuert die Lichtsignale an. Diese lassen das Licht sehr "aufgeregt" wirken und erzeugen dauerhaft eine sehr hohe Wahrnehmung bei Anwesenden - auch aus dem Augenwinkel.

WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG
Dürbheimer Str. 15
D-78604 Rietheim-Weilheim
Tel.: +49 7424 9557-105
Fax: +49 7424 9557-44
www.werma.com
Ansprechpartnerin auf der HANNOVER MESSE 2008:
Susanne Messner
Halle 8, Stand A37
Stand-Tel.: +49 511/89-597064
E-Mail: susanne.messner@werma.com
Ein Laser nimmt Maß
Laser sind hervorragend geeignet, Produkte zu vermessen. Vor allem dann, wenn diese für Menschenhände, aber auch für gängige taktile Systeme ungeeignet sind. Die Lüneburger LAP GmbH zeigt auf der HANNOVER MESSE 2008 den innovativen Laser-Dickensensor Calix, der wegen seiner temperaturstabilen Konstruktion auch unter widrigen industriellen Produktionsbedingungen eine Genauigkeit von besser als plus/minus fünf Mikrometern erzielen soll.

Calix, der bahn- und plattenförmig produzierte Produkte wie Metallbänder, Bleche, Leiterplatten aus Kunststoff oder Bahnen aus Gummi vermisst, hat keine Berührungsängste. Glatte, weiche, klebrige oder heiße Materialen beeinträchtigen nicht seine Messgenauigkeit. Auch bei empfindlichen oder optisch schwierigen Oberflächen, wie glänzenden Blechen, nimmt er Maß - mit anderen Worten: Calix kratzt das nicht.

Da die Messung mit dem Laser materialunabhängig sein soll, müssen zudem keine Materialkennwerte wie bei der radiometrischen Dickenmessung eingegeben werden.

LAP GmbH
Zeppelinstr. 23
D-21337 Lüneburg
Tel.: +49(0)4131 9511-95
Fax: +49(0)4131 9511-96
www.lap-laser.com
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2008:
Axel Rieckmann
Halle 8, Stand F34 (AMA-Sensorik Zentrum)
Stand-Tel.: +49-511/89-697136
E-Mail: a.rieckmann@lap-laser.com
Neue Frequenzumrichter sind wahre Energiesparwunder
Wie man den Energieverbrauch beim Antrieb von Pumpen von bis zu 70 Prozent senken kann, demonstriert die Firma Danfoss auf der Sonderschau Energieeffizienz der HANNOVER MESSE 2008.

Mit einem innovativen Frequenzumrichter inklusive elektronischer Drehzahlreglung können Pumpen jetzt kontinuierlich im optimalen Betriebspunkt gefahren werden. Da sie dabei nur so viel Energie verbrauchen, wie für den Produktionsprozess notwendig ist, sind sie besonders effizient. So soll die neue Technik einen Beitrag zum Umweltschutz leisten und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit der Industrie-Anlagen erhöhen.

Danfoss GmbH
VLT Antriebstechnik
Carl-Legien-Straße 8
D-63073 Offenbach
Tel.: +49(0)69/8902-380
Fax: +49(0)69/8902-106
www.danfoss.de/vlt
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2008:
Rudolf Dürrschmidt
Halle 6, Stand H 36 /21 (EnergieEffizienz in industriellen Prozessen)
Stand-Tel.: +49-511/89-20103
Mail: rudolf.duerrschmidt@danfoss.com
Hubwagen mit Durchblick
Ein handelsüblicher Hubwagen, wie er in jedem größeren Supermarkt zu finden ist, gehört nicht gerade zu den innovativen Geräten. Der Hubwagen, mit dem Bremer Wissenschaftler auf der HANNOVER MESSE 2008 glänzen wollen, hingegen schon. Denn er ist mit einer Waage, vier Antennen, einem RFID (Radio Frequency Identification)-Leser, einem kleinen Rechner mit Flachbildschirm und einem speziellen Computer-Programm bestückt. Damit soll er für Supermarkt-Mitarbeiter im Wareneingang zu einer cleveren Hilfe werden.

Seine Funktionsweise: Das System am Hubwagen im Supermarkt nimmt die Daten der gelieferten Ware über seine Antennen auf, liest sie in seinen Rechner ein und vergleicht sie dort mit dem, was bestellt worden ist. Die dafür erforderlichen Hintergrundinformationen müssen natürlich vorher vom Empfänger der Ware in das System eingegeben werden. Gibt es dann eine Differenz zwischen bestellter und gelieferter Ware, erkennt der Hubwagen dies und zeigt es am Bildschirm an. So lässt sich fehlende Ware ohne aufwändiges Zählen und Abgleichen langer Papierlisten ganz einfach nachbestellen.

LogDynamics Lab
Hochschulring 20
D-28359 Bremen
Tel.: +49 421 2185576
Fax: +49 421 2185640
www.logdynamics.de/lab
Ansprechpartner auf der HANNOVER MESSE 2008:
Prof. Dr.-Ing. Bernd Scholz-Reiter
Halle 16, Stand E16 (Bremer Investitions-Gesellschaft)
Stand-Tel.: +49-511/89-597308
E-Mail: bsr@biba.uni-bremen.de

Andrea Staude | Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Prüfvorgänge servicefreundlich gestalten
20.04.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

nachricht Modulare Steckverbinder in Snap-in-Rahmen
20.04.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Das Universum enthält weniger Materie als gedacht

07.12.2016 | Physik Astronomie

Partnerschaft auf Abstand: tiefgekühlte Helium-Moleküle

07.12.2016 | Physik Astronomie

Bakterien aus dem Blut «ziehen»

07.12.2016 | Biowissenschaften Chemie