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M+W Zander auf der Hannover Messe mit 5,40 Meter großem Fresnel-Sonnenkollektor

21.04.2008
- Bau eines zwei Megawatt Solarthermie Demo-Kraftwerks in Spanien
- Gemeinschaftsstand mit NOVATEC BioSol in Halle 27

Auf der diesjährigen Hannover Messe (21. bis 25. April 2008) präsentiert der Anlagenbauer M+W Zander Lösungen zur effizienten Nutzung regenerativer Energien (Halle 27, A33/2). Ein Schwerpunkt auf dem Gemeinschaftsstand mit NOVATEC BioSol ist dabei die Solarthermie. Das zeigt sich schon an der optischen Gestaltung des Stands, der von einem 5,40 Meter großen Fresnel-Sonnenkollektor geprägt wird.

Solche von Novatec BioSol entwickelten Spiegel werden derzeit auf einer Kraftwerksbaustelle in Spanien aufgebaut, wo M+W Zander gemeinsam mit NOVATEC BioSol ein zwei Megawatt Solarthermie-Kraftwerk mit rund 18.000 Quadratmeter Spiegelfläche errichtet. Die Inbetriebsetzung ist für Juli 2008 geplant. Die Errichtung von weiteren Solarkraftwerken mit zusammen 90 Megawatt Leistung ist angedacht.

Das im Bau befindliche Demo-Kraftwerk liegt in der Nähe von Murcia (Südostspanien). Es basiert auf dem Prinzip der Fresnel-Kollektortechnik, die statt parabolisch gekrümmter Spiegelfelder flache, gering gekrümmte Glasspiegel verwendet. Je acht Spiegelreihen sind gegenüberliegend so angeordnet, dass die gespiegelten Sonnenstrahlen auf einer Brennlinie in der Mitte zusammentreffen, dem sogenannten Receiver. Er enthält Wasser, das durch die Sonnenstrahlen verdampft und über eine Turbine in elektrische Energie umgewandelt wird.

"Nachdem die Technologie bereits seit 2006 auf einem 200 Quadratmeter Testfeld getestet wurde, wollen wir nun nachweisen, dass sie auch im Großeinsatz funktioniert. Im zweiten Halbjahr 2008 wird sich zeigen, dass diese umweltfreundliche Anlage auch im Alltagsbetrieb kostengünstig und ohne hohen Wartungsaufwand funktioniert", sagt Dr. Günter Schneider, Sprecher der Geschäftsführung von M+W Zander FE GmbH.

Zu den Vorteilen der Technologie zählt auch, dass das Solarkraftwerk weitestgehend ohne Kühlwasser auskommt und so langwierige Genehmigungsprozesse in ohnehin wasserarmen Regionen entfallen. Außerdem lassen sich die Spiegelkomponenten in der Kraftwerksregion selbst herstellen, so dass lange Transportwege entfallen und kürzere Bauzeiten möglich sind. Der solar erzeugte Dampf und die Turbinenabwärme lassen sich darüber hinaus in wasserarmen Gegenden auch für die Meerwasserentsalzung nutzen.

Neben der Solarthermie zeigt M+W Zander auf der Hannover Messe auch Lösungen für Kraft-Wärme-Kopplung, Geothermie und Biomassevergasung.

Über M+W Zander (www.mw-zander.com): Die M+W Zander Beteiligungs GmbH bietet mit ihren Tochterunternehmen weltweit ein ganzheitliches Leistungsspektrum rund um High-Tech-Produktionsanlagen und Gebäude. Arbeitsschwerpunkte liegen in der Elektronik-, Solar-, Pharma-, Chemie- und Energiebranche sowie Forschungseinrichtungen, in der Produktion von Reinraumkomponenten sowie im Facility Management. 2007 wurden mit rund 8200 Mitarbeitern circa 2,1 Milliarden Euro Umsatz erwirtschaftet. Die M+W Zander FE GmbH ist ein Unternehmen der weltweit operierenden M+W Zander Gruppe und in Europa sowie dem Mittelmeerraum tätig. Das Leistungsspektrum umfasst die Planung und den Bau von Hightech-Anlagen für Kunden aus der Halbleiter- und Flachbildschirmproduktion, der Photovoltaikindustrie und dem Energiesektor.

Pressekontakt:
Michael Gemeinhardt
Telefon: 0711 8804-1420
michael.gemeinhardt@mw-zander.com

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.mw-zander.com

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