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Die Augsburger Materialwissenschaften auf der Hannover Messe

14.04.2008
Forschung - Transfer - Anwendung: Der Lehrstuhl für Experimentalphysik IV, das AMU und die AxynTeC GmbH präsentieren ihre Kompetenzen und Dienstleistungen am Gemeinschaftsstand BayernInnovativ.

Die Entwicklung dünner Schichten und Schichtsysteme zum Design neuer funktioneller Materialien ist einer der bewährten Schwerpunkte am Augsburger Lehrstuhl für Experimentalphysik IV (Prof. Dr. Bernd Stritzker). Eng verbunden ist diese Anwendungskompetenz mit der Ausrichtung dieses von Prof. Dr. Bernd Stritzker geleiteten Lehrstuhls auf die Erforschung grundlegender physikalischer Fragestellungen im Bereich der Materialwissenschaften.

Gemeinsam mit dem auf materialwissenschaftlichen Technologietransfer spezialisierten Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU) und der AxynTeC Dünnschicht GmbH, einem auf Oberflächen- und Beschichtungstechnik spezialisierten Spin-off des Augsburger Physik-Instituts, werden sich die Dünnschicht-Experten der Universität Augsburg auch in diesem Jahr wieder als Partner des Gemeinschaftsstands BayernInnovativ vom 21. bis zum 25. April auf der Hannover Messe präsentieren.

Ausgezeichnete Expertise im Bereich der Dünnschichttechnologie.

Als erste Adresse für Schichtdeposition verfügt der Augsburger Lehrstuhl für Experimentalphysik IV über die Methoden der gepulsten Laserablation (PLD) und der Plasmaimmersion-Ionenimplantation (PIII). Diese vielseitigen Verfahren ermöglichen u. a. die Abscheidung von dünnen leitenden, supraleitenden, ferroelektrischen, ferromagnetischen und oxidischen Materialien.

"Damit haben wir eine ausgezeichnete Expertise im Bereich der Dünnschichttechnologie, die es uns ermöglicht, materialwissenschaftliche Forschungs- und Entwicklungsaufgaben zu lösen - insbesondere für klein- und mittelständische Unternehmen, die in der Regel keinen Zugang zu derart kostenintensiven Schichtabscheidungs- und Analysemethoden haben", erläutert Stritzkers Mitarbeiter Timo Körner.

Interessant für die potentiellen Partner und Kunden, die man in Hannover ansprechen wolle, sei darüber hinaus, dass man ihnen unter dezidiert anwendungsbezogenen und praxisnahen Fragestellungen auch eine Charakterisierung deponierter Schichtsysteme hinsichtlich ihrer strukturellen, morphologischen, optischen und Transporteigenschaften bieten könne.

Spezialisten an der Schnittstelle zwischen materialwissenschaftlicher Forschung und Anwendung

Als Mittler zwischen den Materialwissenschaftlern des Augsburger Physik-Instituts und den Industrie-Kunden ist das Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU) mit am Stand auf der Hannovermesse vertreten. Als Dienstleistungen bietet das AMU die Vermittlung, Planung und Koordination der Zusammenarbeit, die Einwerbung von Fördermitteln, ein Projektmanagement mit individueller Vertragsgestaltung, Schutzrechtsmanagement, Terminüberwachung und Controlling.

Darüber hinaus stellt es modernste Labors und High-Tech-Geräte bereit. Das Spektrum reicht von Mikroskopie und Topographie über die Analyse mechanischer, magnetischer und elektronischer Eigenschaften, die Physen- und Strukturanalyse, die Untersuchung chemischen und thermischen Reaktionsverhaltens bis zur Materialbeschichtung und -modifiktion.

So unterschiedlich wie die Problemstellungen, die an das AMU herangetragen werden, sind auch die Firmen, die mit dem AMU kooperieren. Sie produzieren und verarbeiten höchst unterschiedliche Materialien von Baustoffen über Leucht-, Kunst-, Verbundwerkstoffe und Keramiken bis hin zu Hochleistungslegierungen.

Materialmodifikationen für Automobilbau, Maschinenbau und Medzintechnik

Dritter Partner am Messestand der Augsburger Materialwissenschaften ist die AxynTeC Dünnschichttechnik GmbH, mit der der Lehrstuhl für Experimentalphysik IV und das AMU ein gemeinsames Projekt im bayerischen Forschungsverbund "Multiskalendesign oxidischer Funktionsmaterialien" (FOROXID) bearbeiten. FOROXID ist eine gemeinsame Plattform für Materialforscher und Anwender geschaffen, die gemeinsam durch den Einsatz modernster Analyse- und Synthesemethoden oxidische Funktionsmaterialien mit Blick auf eine erfolgreiche Vermarktung optimieren.

Die AxynTeC Dünnschichttechnik GmbH ist als Spin-off des Instituts für Physik der Universität Augsburg Partner in FOROXID. Sie ist als Dienstleister in der Oberflächen- und Beschichtungstechnik auf Material-Screenings, Prozessentwicklung, Lohnbeschichtung und Anlagensysteme spezialisiert. Vorwiegend für den Automobil- und Maschinenbau sowie für die Medizintechnik werden mit plasma- und lasergestützen CVD/PVD-Verfahren die Oberflächeneigenschaften von Komponenten und Werkzeugen mit Blick Reibungsminimierung, Verschleißschutz, Biokompatibilität und weitere wichtige Eigenschaften modifiziert.

Am Gemeinschaftsstand BayernInnovativ

Der Lehrstuhl für Experimentalphysik IV und das AMU der Universität Augsburg präsentieren sich vom 21. bis zum 25. April 2008 auf der Hannover Messe gemeinsam mit der AxynTeC Dünnschichttechnik GmbH am Gemeinschaftsstand BayernInnovativ (Stand A54 in Halle 2). Ansprechpartner vor Ort ist Dipl. Phys. Timo Körner.

Kontakt:

o Lehrstuhl für Experimentalphysik IV (Prof. Dr. Bernd Stritzker)
Universität Augsburg
D-86135 Augsburg
Dipl. Phys. Timo Körner
Telefon +49(0)821-598-3440
timo.koerner@physik.uni-augsburg.de
http://www.physik.uni-augsburg.de/exp4
o Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung (AMU)
Universität Augsburg
D-86135 Augsburg
Dr. Wolfgang Biegel
Telefon +49(0)821-598-3591
biegel@amu-augsburg.de
o AxynTeC Dünnschichttechnik GmbH
Am Mittleren Moos 48
D-86167 Augsburg
Dr. Marcus Kuhn
Telefon +49(821)74999 140
Fax.: +49(0)821)74999 144
info@axyntec.de

Klaus P. Prem | idw
Weitere Informationen:
http://www.amu-augsburg.de
http://www.axyntec.de
http://www.bayern-innovativ.de

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