Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Für mehr Effizienz und Produktivität in der Fertigung

28.03.2008
Mitsubishi Electric bringt vier Hochleistungssteuerungen auf eine Plattform

Mitsubishi Electric auf der Hannover Messe, Halle 11, Stand C47

Steigende Anforderungen an Fertigungsqualität und Lieferzeiten, anhaltender Kostendruck und schnellere Produktwechsel erfordern für die Fabrikautomation effiziente und flexible Lösungen. Mitsubishi Electric präsentiert auf der Hannover Messe Industrie 2008 mit der iQ Plattform ein integriertes Steuerungskonzept für die Fertigungsindustrie, das weltweit einzigartig ist.

Die leistungsstarke Multiprozessortechnik vereint vier unterschiedliche Steuerungstypen - Speicherprogrammierbare Steuerung (SPS), Bewegungssteuerung (Motion Control), computergestützte numerische Steuerung (CNC) und Robotersteuerung - auf einer systemübergreifenden Automatisierungsplattform und sorgt für einen schnellen und sicheren Datenaustausch zwischen den einzelnen Fertigungssystemen. Die Komplettlösung, die auch bewährte Standardtechnologien der modularen Steuerung MELSEC System Q mit einschließt, ermöglicht eine maßgeschneiderte Automation von Einzelanlagen und komplexen Fertigungslinien. Die nahtlose Integration der Komponenten sichert dabei eine hohe Produktivität.

Innovative Systemkomponenten
Zentrale Bausteine der iQ Plattform sind die neu entwickelten Mikroprozessormodule für die verschiedenen Steuerungsdisziplinen. Im Multiprozessorbetrieb teilen sich eine SPS-CPU und bis zu drei weitere, flexibel kombinierbare zentrale Prozessoreinheiten (CPU) die Steuerungs- und Kommunikationsaufgaben. Erstmals ist es nun möglich, neben Motion-Control- auch CNC- und Robotersteuerungen auf eine Plattform zu bringen. Die leistungsfähigen Prozessoren der jüngsten Technologiegeneration verlangten schnellere Kommunikationswege für große Datenmengen: Die CPU-Module tauschen deshalb über einen neu entwickelten Hochgeschwindigkeitsbus der Baugruppenträger zyklisch Daten aus und greifen dabei auf einen gemeinsamen Speicher mit einer Kapazität von 14.000 Worten zu. Die Kommunikation über den Rückwandbus erfolgt synchron zu den Berechnungszyklen der Prozessoren mit einer Zykuszeit von nur 0,88 Millisekunden.

Weitere Bausteine der iQ Plattform sind ein Schnittstellenmodul für das schnelle Steuerungsnetzwerk CC-Link IE (Control and Communication Link Industrial Ethernet), dem offenen Industrial-Ethernet-Standard mit Gigabit-Technologie, und die grafischen Touchscreen-Bediengeräte der GOT1000-Serie, die mit zahlreichen neuen Funktionen das integrierte Steuerungskonzept von Mitsubishi Electric unterstützen.

Schrittweise Optimierung
Auf den beiden neuen Baugruppenträgern mit acht- und zwölf Steckplätzen steht neben dem Hochgeschwindigkeitsbus auch weiterhin der konventionelle Systembus der Steuerung MELSEC System Q zur Verfügung. Über diesen Rückwandbus erfolgt der maßgeschneiderte Ausbau der iQ Plattform mit anlagentypischen Erweiterungs- und Funktionsmodulen. Nahezu 100 verschiedene E/A-, Sonder- und Netzwerkmodule bietet die Produktpalette. Auch die herkömmlichen Standard-, PC- und Prozess-CPU-Module, zum Beispiel für den redundanten Betrieb und die Hochsprachenprogrammierung, nutzen diesen Kommunikationsweg und können weiter verwendet werden. Bisherige Investitionen in die modulare Steuerungstechnik bleiben somit geschützt und Fertigungsunternehmen können ihre Produktionsprozesse schrittweise optimieren.

Programmiert wird die Steuerung mit dem komplett neu überarbeiteten Softwarepaket GX Developer 2. Die neueste Version der bewährten SPS-Entwicklungsumgebung für alle kompakten und modularen Steuerungen von Mitsubishi Electric unterstützt auch den internationalen Programmierstandard IEC 61131-3 mit den Sprachen Funktionsbaustein, Kontaktplan, Anweisungsliste, strukturierter Text und Ablaufsteuerung. Zahlreiche neue Funktionen, Diagnose- und Simulationswerkzeuge ermöglichen eine einfache Programmierung und sorgen für einen reibungslosen Datenaustausch zwischen den verschiedenen Steuerungssystemen.

Vertikale und horizontale Integration
Die Integration von SPS-, Motion Control-, CNC- und Roboter-Funktionalitäten in eine gemeinsame Hardware- und Softwareum-gebung bringt gegenüber herkömmlichen Automatisierungslösungen mit separaten, über Netzwerk verbundenen Steuerungen verschiedener Hersteller erhebliche Vorteile. Die einheitliche Technologie verkürzt Planung, Installation und Inbetriebnahme, erleichtert die Diagnose und Wartung, reduziert den Schulungsaufwand und unterstützt zudem flexible Anlagenkonzepte und spätere Umbauten. Das senkt die Installations- und Betriebskosten, während gleichzeitig Zuverlässigkeit und Effizienz der Fertigungssysteme nicht zuletzt durch den schnellen Datenfluss steigen.

Doch diese nahtlose Kommunikation endet nicht in der Produktion. Eingebettet ist die iQ Plattform in das e-F@ctory-Konzept von Mitsubishi Electric. Im Mittelpunkt dieses Konzepts steht der durchgängige Informationsfluss zwischen den Steuerungssystemen der Automationsebene und den Werkzeugen der Produktions- und Unternehmensplanung. Zur Anbindung der Produktionsebene an ein übergeordnetes Manufacturing Execution System (MES) stehen mit dem MES Interface Modul für die modulare Steuerung und der MES Interface Funktion der GOT1000-Bediengeräteserie zwei einfache und kostengünstige Technologien zur Auswahl. Beide Lösungen ersetzen klassische Gateway-Rechner und ihre aufwendige Programmierung. Diese durchgängige horizontale und vertikale Integration birgt gerade in der Fabrikautomation ein erhebliches Potenzial für Produktivitätssteigerungen.

Mitsubishi Electric Europe B.V.
Factory Automation European Business Group
Karin Müller
Gothaer Str. 8
40880 Ratingen, Germany
www.mitsubishi-automation.de
Tel.: +49 - (0) 2102/486-6130
Fax: +49 - (0) 2102/486 3548
karin.mueller@meg.mee.com
Redaktionsbüro Mediakonzept
Büro Ratingen
Dr. Norbert Poßberg
Krummenweger Str. 7
40885 Ratingen
Tel.: +49 - (0) 2102/399-817
Fax: +49 - (0) 2102/399-818
possberg@aol.com

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Prüfvorgänge servicefreundlich gestalten
20.04.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

nachricht Modulare Steckverbinder in Snap-in-Rahmen
20.04.2016 | PHOENIX CONTACT GmbH & Co.KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Im Focus: Traffic jam in empty space

New success for Konstanz physicists in studying the quantum vacuum

An important step towards a completely new experimental access to quantum physics has been made at University of Konstanz. The team of scientists headed by...

Im Focus: Textiler Hochwasserschutz erhöht Sicherheit

Wissenschaftler der TU Chemnitz präsentieren im Februar und März 2017 ein neues temporäres System zum Schutz gegen Hochwasser auf Baumessen in Chemnitz und Dresden

Auch die jüngsten Hochwasserereignisse zeigen, dass vielerorts das natürliche Rückhaltepotential von Uferbereichen schnell erschöpft ist und angrenzende...

Im Focus: Wie Darmbakterien krank machen

HZI-Forscher entschlüsseln Infektionsmechanismen von Yersinien und Immunantworten des Wirts

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

Künftige Rohstoffexperten aus aller Welt in Freiberg zur Winterschule

18.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

21.500 Euro für eine grüne Zukunft – Unserer Umwelt zuliebe

20.01.2017 | Unternehmensmeldung

innovations-report im Interview mit Rolf-Dieter Lafrenz, Gründer und Geschäftsführer der Hamburger Start ups Cargonexx

20.01.2017 | Unternehmensmeldung

Niederlande: Intelligente Lösungen für Bahn und Stahlindustrie werden gefördert

20.01.2017 | Förderungen Preise