Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

nanoTruck - Hightech aus dem Nanokosmos

18.03.2008
Die neue Informationskampagne zur Nanotechnologie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geht an den Start

Ein neues Konzept, eine neue Plattform und ein neues Design - die Kommunikationsinitiative zur Nanotechnologie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) tritt in eine neue Phase. Von der Informations- zur Dialogplattform lautet das Motto der neu konzipierten, mobilen Informationskampagne "nanoTruck - Hightech aus dem Nanokosmos", die auf der Hannover Messe 2008 in Halle 6, Stand D04, zu Gast sein wird.

Eingebunden in die "Nano-Initiative - Aktionsplan 2010" des BMBF und sieben weiterer Bundesministerien knüpft sie inhaltlich und didaktisch an das Erfolgskonzept der mehrjährigen "Reise in den Nanokosmos" der ersten BMBF-Kampagne nanoTruck an. Diese Aktion stieß wegen der allgemein verständlichen und anschaulichen Vermittlung direkt nutzbarer Informationen über die Grundlagen, Anwendungsgebiete und Zukunftspotenziale der chancenreichen Querschnittstechnologie im In- und Ausland auf großes Interesse.

Vier zentrale Fragen bilden den inhaltlichen Rahmen der bundesweiten Informationskampagne, die das Leitmotiv "Ideen zünden" der Hightech-Strategie der Bundesregierung aufgreift und in den projektrelevanten Bereichen umsetzt. Was kann die Nanotechnologie in welchen Technikfeldern leisten und welchen Nutzen bietet sie dem Einzelnen? Welche Zukunftschancen eröffnet sie insbesondere jungen Menschen und welche Maßnahmen für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Zukunftstechnologie müssen ergriffen werden?

Für die aktive Auseinandersetzung mit diesen Kernfragen und anderen wichtigen Aspekten zur Bedeutung der Nanotechnologie für Mensch und Gesellschaft schickt das Bundesforschungsministerium einen komplett neu konzipierten Erlebnis-Truck deutschlandweit auf Informationstour. nanoTruck heißt das Event-Mobil, das in seiner Außen- und Innengestaltung einem rollenden Kommunikationszentrum gleicht. Von außen sofort als Treffpunkt für Menschen aus allen Teilen der Gesellschaft erkennbar, dreht sich im Inneren alles um die interaktive Beschäftigung mit dem Zukunftsfeld Nanotechnologie. Multifunktionale Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen auf zwei Ebenen bieten großzügig Raum für "Wissenschaft live" und schaffen neue Möglichkeiten der didaktischen Vermittlung.

Kernelemente des Ausstellungsbereichs im Erdgeschoss sind sogenannte "Hands-on Science"-Exponate, die das Funktionsspektrum nanotechnologischer Anwendungen für jedermann greifbar machen. Über 60 Exponate "state of the art", davon zahlreiche interaktiv, wurden von Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen für die Präsentation im nanoTruck zur Verfügung gestellt. Zielgruppengerecht präsentiert, regelmäßig wechselnd und kontinuierlich um innovative Produkt- und Verfahrensbeispiele erweitert, decken sie thematisch das gesamte Anwendungsspektrum der Nanotechnologie ab. Schwerpunkte bilden dabei die vom BMBF ressortübergreifend mit sieben weiteren Bundesministerien in der "Nano-Initiative - Aktionsplan 2010" definierten Innovationsfelder, darunter wegweisende Fertigungsverfahren, Materialinnovationen, Analysemethoden und Therapien. Im Mittelpunkt stehen die Bereiche Medizin/Gesundheit, Umwelt, regenerative Energiegewinnung, Textil, Architektur und Bauwesen, Chemie, Automobil- und Lichttechnik.

Der Event-Bereich im Obergeschoss ist dem Dialog und der Interaktion gewidmet. Spezielle, auf verschiedene Informationsbedürfnisse angepasste Veranstaltungsformate sollen die Auseinandersetzung mit den vielfältigen Chancen der Nanotechnologie nicht nur für einzelne Forschungszweige und Industriebranchen fördern. Vielmehr geht es in Vorträgen und Diskussionsrunden, Workshops und Praktika in erster Linie darum, die Bedeutung der Nanotechnologie für die Zukunft des Einzelnen zu erörtern, der als Nachwuchswissenschaftler/in, Unternehmer/in und Konsument/in den Weg Deutschlands in die Gruppe der weltweit wichtigsten Zukunftsmärkte maßgeblich mitbestimmt. Gerade deshalb spielen die Themen begleitende Risikoforschung und Technikfolgenabschätzung im Informations- und Diskussionsangebot der Aktion "nanoTruck - Hightech aus dem Nanokosmos" eine wichtige Rolle.

Unter dem Motto "Sensibilisieren - Informieren - Qualifizieren" unterstützt die Informationskampagne zwei wesentliche Ziele, die in der "Nano-Initiative - Aktionsplan 2010" des BMBF und in der Hightech-Strategie der Bundesregierung definiert sind: Die Nanotechnologie aus den wissenschaftlichen Laboren zu holen, die Menschen so früh wie möglich für Forschung und Wissenschaft zu begeistern und ihre Ideen zu fördern.

So macht die Aktion "nanoTruck - Hightech aus dem Nanokosmos" insbesondere Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Ausbildern, kleinen und mittleren Unternehmen in ganz Deutschland das Angebot, sich im nanoTruck der Nanotechnologie in einer großen thematischen Bandbreite zu nähern. Über interessante, faszinierende und kreative Inhalte in der Ausstellung und über das direkte Gespräch mit den wissenschaftlichen Begleitern des nanoTruck sowie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Forschung, Politik und Industrie. In Workshops und Praktika, Vortrags- und Dialogveranstaltungen wird in enger Kooperation mit den Kultusministerien der Länder sowie Branchen- und Industrieverbänden die nachhaltige Beschäftigung mit der Nanotechnologie gefördert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Grundlagen, Forschungs- und Anwendungsfelder der Nanotechnologie, ihre produktionstechnischen wie geschäftsstrategischen Möglichkeiten und die Konzepte der begleitenden Risikoforschung auf nationaler und internationaler Ebene. Schulklassen können ihren Besuch im nanoTruck filmisch festhalten und ihre Beiträge als "Video des Monats" zur Veröffentlichung auf der Aktionswebsite zur Verfügung stellen.

Das Aktionsprogramm im nanoTruck wird von der Website www.nanotruck.de begleitet, deren Inhalte auf unterschiedliche Informationsbedürfnisse zugeschnitten sind. Vertiefende Informationen über die Einsatzgebiete der Nanotechnologie in strategisch wichtigen Branchen wie in der Medizin, der Umwelttechnik, der regenerativen Energieerzeugung, dem Automobilbau sowie der Informations- und Kommunikationstechnologie werden ebenso angeboten, wie Wegweiser zu Studiengängen, Ausbildungsmöglichkeiten, Netzwerken, Förderprojekten und Initiativen zur Erforschung möglicher Risiken der Nanotechnologie.

Wer die Kampagne an Schulen, Universitäten oder Forschungs-einrichtungen, bei Tagen der Technik, Wissenschaftsnächten, Berufsinformationsmessen, (Branchen-)Kongressen oder Unternehmens-Events in Anspruch nehmen möchte, kann seinen Veranstaltungswunsch dem Tourmanagement über die Aktionswebsite direkt online übermitteln. Die Besuche des nanoTruck vor Ort - inklusive aller Führungen und sonstigen Veranstaltungen im Ausstellungsfahrzeug - sind für Veranstalter und Besucher kostenfrei.

Medienkontakt:

Projektagentur

Flad & Flad Communication GmbH
Thomas-Flad-Weg 1
90562 Heroldsberg
www.nanotruck.de
Christine Beringer (MAS)
Tel.: +49 (0) 91 26/2 75-2 35
Fax: +49 (0) 91 26/2 75-2 81
christine.beringer@flad.de
Bundesministerium
für Bildung und Forschung
Pressereferat
Hannoversche Straße 28-30
10115 Berlin
Tel.: +49 (0) 1888 57-5050
Fax: +49 (0) 1888 57-5551
presse@bmbf.bund.de

| Deutsche Messe AG
Weitere Informationen:
http://www.nanotruck.de
http://www.hannovermesse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Der Krümmung einen Schritt voraus

27.06.2017 | Informationstechnologie

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Überschwemmungen genau in den Blick nehmen

27.06.2017 | Informationstechnologie