Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

RapidX: Erstmals vernetztes Engineering live auf der Digital Factory in Halle 17

29.01.2008
Die Digital Factory setzt in diesem Jahr im Rahmen der HANNOVER MESSE (21. bis 25. April) mit der neuen Sonderschau RapidX Zeichen: Autodesk lässt mit HUBTEX, Hersteller von Spezialgeräten der Flurfördertechnik, vernetzte Produktentwicklung lebendig werden. An den einzelnen Stationen der Prozesskette sind unter der Moderation der NC Gesellschaft e.V. unter anderem die Partner Gotha Design und Marketing, CADEXperience, ICIDO, E&H Formtechnik Entwicklung, EOS und SolidCAM aktiv.

Damit macht die Digital Factory einen weiteren Schritt hin zum Besucher, indem sie ihm nicht nur die umfassende Darstellung des Angebots an IT für digitale Produktentwicklung und Produktion bietet, sondern zugleich die praktische Umsetzung solcher IT-Werkzeuge im Alltag der Industrie zeigt.

Ziel ist die Darstellung des Engineering und der Fertigungsvorbereitung unter Einsatz moderner IT, wobei gleich mehrere Anwendungsszenarien beleuchtet werden:

- Ein Szenario beschreibt den Weg von der Designstudie eines Bedienpults in der Staplerkabine und des integrierten Lenkrades mit Alias über die 3D-Modellierung dieser Komponenten mit Autodesk Inventor bis zum Ergonomietest von Varianten mit Virtual Reality von ICIDO auf der Powerwall. Einschließlich der Kabelkonstruktion zwischen Steuergerät und Instrument. Das schließlich freigegebene Modell wird im STL-Format an EOS übergeben, um auf einer Rapid-Manufacturing-Maschine in Losgröße 1 beispielsweise ein Speziallenkrad zu realisieren, weil zu den gegebenen Anforderungen standardisierte Komponenten nicht greifen.

- Eine andere Teilkette zeigt die Konstruktion der Werkzeugform aus dem 3D-Modell mittels Inventor durch E&H Formtechnik Entwicklung und die daraus abgeleitete NC-Programmierung mit SolidCAM. Auf dem Bildschirm wird der Verfahrweg des Fräsers simuliert. Der Besucher kann das gefertigte Werkzeug unmittelbar mit den digitalen Modellen vergleichen.

- Drittes Szenario: die 3D-Entwicklung, Berechnung und anschließende Fertigung sehr dicker Bleche durch NC-gesteuertes Biegen und Laserschneiden.

- Neben dem fertigen Seitenstapler von HUBTEX kann der Besucher mit 3D-Brille auf der Powerwall betrachten, wie beispielsweise die Kabine bereits in der Entwicklungsphase im künftigen Einsatzfeld getestet wird. Welches Blickfeld steht dem Fahrer auf dem Gang zwischen den Regalen durch die konstruierten Fenster zur Verfügung?

- Die für alle Beteiligten transparente und für die Prozesssteuerung wichtige Verwaltung aller Entwicklungsdaten übernimmt das PDM-System Productstream.

Ein weiteres Highlight: RapidX wird dem Besucher zugleich vermitteln, welche Entwicklungsmethoden durch die neuen Verfahren abgelöst wurden und werden. Wie hat HUBTEX die Teile früher entworfen und entwickelt? Was war bisher die Basis von Freigabeentscheidungen? Wie können vorhandene Teile oder Daten mit den neuen Werkzeugen genutzt werden? Welchen Vorteil bietet das digitale Engineering gegenüber den herkömmlichen Modellen und Prototypen?

Eine sehr aufwändige Darstellung, immer wieder versucht, selten in diesem Umfang tatsächlich irgendwo gelungen. Das ist das Neue, das RapidX in die Digital Factory bringt. Engineering IT im praktischen Einsatz. Wie im richtigen Leben.

Tanja Gerhardt | Deutsche Messe
Weitere Informationen:
http://www.hannovermesse.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie HANNOVER MESSE:

nachricht Rittal mit neuer Push-in-Leiteranschlussklemme - Kontakte im Handumdrehen
26.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

nachricht Neuer Blue e+ Chiller von Rittal - Exakt regeln und effizient kühlen
25.04.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: HANNOVER MESSE >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Magma sucht sich nach Flankenkollaps neue Wege

23.10.2017 | Geowissenschaften

Neues Sensorsystem sorgt für sichere Ernte

23.10.2017 | Informationstechnologie

Salmonellen als Medikament gegen Tumore

23.10.2017 | Biowissenschaften Chemie