Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Alcatel-Lucent präsentiert mit "LTE Connected Car" die Zukunft des mit dem Internet vernetzten Automobils

22.02.2010
Einen Vorgeschmack auf die automobile Zukunft gibt Alcatel-Lucent auf der CeBIT 2010 mit der Konzeptstudie LTE Connected Car. Sie demonstriert anschaulich die bevorstehende neue Ära von Internetanwendungen und Multimedia-Diensten für Fahrer und Insassen.

Dazu zählen nicht nur Unterhaltung und Infotainment, sondern auch Anwendungen wie Navigation sowie Verkehrssicherheits- und Werkstattdienste. Solche Dienste unterstützen den Fahrer, sorgen für Sicherheit und versprechen gleichzeitig neue Einnahmequellen für Netzbetreiber, Anwendungsentwickler und Automobilindustrie.

Das "Smartphone auf Rädern" ist über LTE, die nächste Technikgeneration für Mobilfunknetze, unterwegs mit dem Internet verbunden. Damit wird es zu einem Teil des Internets und kann jederzeit Daten aus dem Web empfangen beziehungsweise ins Web hochladen.

"Zukünftig wird das Automobil selbstverständlicher Bestandteil der vernetzten Welt sein", ist Alf Henryk Wulf, Vorstandsvorsitzender von Alcatel-Lucent in Deutschland, überzeugt. "Heute nutzen wir im Auto unser Mobiltelefon, ein Navigationssystem und spielen auf der Urlaubsfahrt vielleicht eine DVD für die Kinder ab. Morgen werden wir die von zu Hause gewohnten Internetdienste auch im Auto zur Verfügung haben. Und darüber hinaus eine ganz neue Generation von Diensten, die für mehr Komfort und Sicherheit sorgen", beschreibt Wulf die Möglichkeiten der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation über Mobilfunknetze.

LTE Connected Car verfügt über mehrere Hundert eingebaute Fahrzeugsensoren, die unter anderem aktuelle Straßen- und Wetterbedingungen erfassen. Diese Daten werden in Echtzeit aufbereitet und dann als wichtige Verkehrsinformationen anderen Verkehrsteilnehmern zur Verfügung gestellt. Wenn zum Beispiel die Antischlupfregelung feststellt, dass die Fahrbahn vereist ist, wird sofort eine Warnmeldung an andere Verkehrsteilnehmer gesandt. Auch Geschwindigkeit und Abstand der Fahrzeuge werden permanent überwacht. Droht ein Stau, warnt das System rechtzeitig die betroffenen Fahrer. Doch damit nicht genug: Mit einer Onboard-Kamera wird beispielsweise die Sichtweite gemessen. So kann das intelligente Auto Nebelwände erkennen und nachfolgende Autos rechtzeitig warnen. Bei einem Unfall können die zuständigen Sensoren nicht nur die Airbags, sondern gleichzeitig eine Unfallnachricht auslösen und Hilfe anfordern. Rettungsdienste kommen dank Satellitenortung zielsicher zu Hilfe.

Ein neues Anwendungsfeld im Bereich der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation öffnet sich den Automobilfirmen mit "Remote-Diagnose" und "Remote-Software-Update". Mit der Diagnose aus der Ferne erhalten Autobesitzer im Problemfall direkt über das Internet Online-Hilfe ins Auto vor Ort. Welches Teil ist defekt, was ist zu tun? In vielen Fällen kann das Problem schon aus der Ferne diagnostiziert werden. "Remote-Software-Update" heißt, dass Automobilhersteller die Software im Fahrzeug aus der Ferne auf dem Laufenden halten können. Umgekehrt liefert das Kundenauto seine Servicedaten direkt an den Server des Herstellers. Dieser weiß dann schon im Voraus, welche Ersatzteile erforderlich sind.

Das spart Zeit, Nerven und Wege und schont damit auch die Umwelt. Doch auch die Unterhaltung kommt nicht zu kurz: Musikdownloads direkt ins Auto sind bald keine Zukunftsmusik mehr.

Innovative Kommunikationsanwendungen aus dem Auto heraus in die häusliche Umgebung sorgen ebenfalls für mehr Sicherheit und Bequemlichkeit. Mit "Home Security" kann die Überwachungs-Webcam zu Hause eingesehen und mit "Remote Control" kann auch die vergessene Kaffeemaschine ausgeschaltet werden. Social Networking hält in leicht verständlicher und bedienbarer Form Einzug in die alltäglichen Kommunikationsanwendungen der Nutzer, etwa beim Telefonieren oder Mailen. Mit Widgets lassen sich alle denkbaren Funktionen flexibel nach Bedarf ins Handymenü integrieren.

Das Konzept LTE Connected Car wurde von Alcatel-Lucent und Mitgliedern des ng Connect Program entwickelt, darunter QNX Software Systems und Toyota Motor Sales (TMS) USA. In der Zwischenzeit gibt es eine ganze Reihe weiterer Partner, die sich dem ng Connect Program angeschlossen haben. Zu ihnen gehört auch Intamac, die die Home Security- und Remote Control-Lösungen bereitstellen.

Voraussetzung für die Umsetzung dieser Konzeptstudie ist eine flächendeckende mobile Breitbandinfrastruktur. Zukünftige LTE-Netze können zwei Frequenzbereiche nutzen, die beide im Rahmen der für April 2010 geplanten Frequenzauktion der Bundesnetzagentur vergeben werden: Das Frequenzspektrum von 2,6 GHz eignet sich sehr gut für städtische Umgebungen, das Frequenzspektrum von 800 MHz für ländliche Umgebungen. Alcatel-Lucent hat LTE Connected Car mit ihrer LTE-Netztechnik in beiden Frequenzspektren erfolgreich getestet. Attraktive Kommunikations- und Internetdienste für Autofahrer könnten damit schon bald Realität werden.

Neben dem ngConnect LTE Connected Car zeigt Alcatel-Lucent auf der CeBIT ihre komplette Ende-zu-Ende-Lösung für LTE. Dazu gehören auch Funktionen für selbstorganisierende Netze (Self-Organizing Networks - SON), mit deren Hilfe sich LTE-Netze schneller und damit kostengünstiger aufbauen lassen.

Alcatel-Lucent etabliert sich auf dem entstehenden LTE-Markt als ein führendes Unternehmen, wie kommerzielle Verträge zum Beispiel mit Verizon Wireless, AT&T und NTT DoComo im Bereich Mobile Backhaul zeigen. Darüber hinaus testet Alcatel-Lucent in mehr als 40 Pilotnetzen ihre LTE-Lösung zusammen mit Kunden.

Weitere Informationen, Videos und Fotos zum LTE Connected Car:
http://www.alcatel-lucent-events.com/index.php?id=922
Über Alcatel-Lucent und LTE
Alcatel-Lucent ist ein führendes Unternehmen im Marktsegment der LTE-Technologie und ist aktiv an den meisten LTE-Projekten von führenden Netzbetreibern weltweit beteiligt. Zudem führt Alcatel-Lucent mehr als 40 Feldversuche bei ihren Kunden durch. Alcatel-Lucent bietet eine durchgehende, vorintegrierte LTE-Netzlösung und das gesamte Spektrum der entsprechenden Dienstleistungen. Die Netzarchitektur von Alcatel-Lucent basiert auf der Converged RAN (radio access network)-Strategie des Unternehmens, die die Skalierung von W-CDMA-Netzen und eine stufenlose Weiterentwicklung zu LTE ermöglicht.

Weitere Informationen über die Ende-zu-Ende-LTE-Lösung von Alcatel-Lucent finden Sie unter http://www.alcatel-lucent.com/lte.

Über das ng Connect Program
Das ng Connect Program ist eine branchenübergreifende Organisation mit dem Ziel, Breitbanddienste der nächsten Generation auf Basis von Long Term Evolution (LTE) und sonstiger Technologien mit extrem hoher Bandbreite zu entwickeln und schnell einzuführen. Das ng Connect Program startete 2009 und wird von führenden Anbietern in den Bereichen Netze, Consumer Electronics, Applikationen und Content unterstützt, darunter 4DK, Alcatel-Lucent, Atlantic Records, BUZZMEDIA, chumby, Connect2Media, Creative Technology Ltd., dimedis, FISHLABS, GameStreamer, Inc., Gemalto, HP, Intamac Systems Ltd., Kabillion, Kyocera Communications Inc., LearningMate, MediaTile, QNX Software Systems, R360, RebelVox LLC., Samsung, SIGNEXX, Total Immersion, Toyota Motor Sales (TMS) USA, Inc., TuneWiki, V-Gate und Words & Numbers. Weitere Informationen über das ng Connect Program finden Sie unter www.ngconnect.org
Über Alcatel-Lucent
Alcatel-Lucent (Euronext Paris und NYSE: ALU) ist mit seinen Lösungen für Sprach-, Daten- und Video-Kommunikationsdienste für Endkunden weltweit geschätzter Transformationspartner von Diensteanbietern, Unternehmen, strategischen Industrien (Verteidigung, Energie, Gesundheitswesen, Transport) und Behörden. Als ein Marktführer im Festnetz, im Mobilfunk und bei konvergenten Breitbandnetzen, bei IP-basierten Technologien, Anwendungen und Dienstleistungen stützt sich Alcatel-Lucent auf das einzigartige technische und wissenschaftliche Know-how der Bell Labs, eine der bedeutendsten Hochburgen für Innovation in der Kommunikationsbranche. Alcatel-Lucent ist in mehr als 130 Ländern präsent, hat ein äußerst erfahrenes globales Servicesteam und ist damit weltweit ein lokaler Partner. Alcatel-Lucent erzielte 2009 einen Umsatz von 15,2 Milliarden Euro, ist in Frankreich eingetragen und hat seine Zentrale in Paris. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.alcatel-lucent.com.
Alcatel-Lucent Pressekontakte in Deutschland
Regina Wiechens-Schwake
T: +49 711 821 43843
Mobil: +49 170 6376597
Mail: regina.wiechens-schwake@alcatel-lucent.com
Martina Grüger-Bühs
T: +49 211 91386 286
Mobil: +49 160 74 36 223
Mail: martina.grueger-buehs@alcatel-lucent.com
Udo Reckemeyer
T: +49 711 821 44049
Mobil: +49 171 30 20 791
Mail: udo.reckemeyer@alcatel-lucent.com

| Deutsche Messe
Weitere Informationen:
http://www.cebit.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie CeBIT 2010:

nachricht Neue Freiheit für IT-Leiter - Die todo GmbH bringt flexIT 2010 heraus
24.03.2010 | todo GmbH

nachricht Neue Version der SAP-Lösung von Kaba noch anwenderfreundlicher
24.03.2010 | Kaba GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: CeBIT 2010 >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie