Versorgungsstrategien für Menschen mit Demenz – von der Fragmentierung zur Vernetzung!?

Wie soll, z.B. durch Leitlinien, eine vernetzte Versorgung von Menschen mit Demenz gewährleistet werden? Welche Ansätze zur – und Probleme bei der – Vernetzung gibt es in der häuslichen Versorgung, im Altenheim oder im Krankenhaus? Welche Möglichkeiten zur Kombination unterschiedlicher Forschungsmethoden und -ansätze gibt es?

Dies sind Themen der Tagung „Versorgungsstrategien für Menschen mit Demenz – von der Fragmentierung zur Vernetzung!?“ am 10. Oktober 2012 an der Universität Witten/Herdecke.

Veranstalter der Tagung ist das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) Witten, das aus der Universität entstanden ist und mit ihr eng zusammenarbeitet. Der vor drei Jahren gegründete Standort in Witten veranstaltet damit seine 3. Jahrestagung, auf der vor allem einige eigene Arbeiten, aber auch Projekte aus Deutschland vorgestellt werden.

„Mit der Tagung möchten wir auf das aus unserer Sicht immer noch stark fragmentierte Gesundheitssystem hinweisen. Eine auf den Menschen abgestimmte und vernetzte Versorgung ist aber gerade für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen besonders wichtig“, erklärt Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik, Sprecherin des DZNE Witten, die Grundidee der Tagung. „Daher werden wir zu diesem Thema Ergebnisse aus verschiedenen Projekten des Standorts vorstellen, aber auch Erfahrungen und Ergebnisse anderer Organisationen betrachten, sowie die Möglichkeit zur Kombination unterschiedlicher wissenschaftlicher Methoden diskutieren“.

Hinweise: Die Tagung findet am 10.10.2012 von 10:00 bis ca. 16:45 im Audimax der Universität Witten/Herdecke, Alfred-Herrhausen-Str. 50 in Witten statt. Nicht angemeldete Besucher zu der ansonsten kostenlosen Tagung können evtl. nicht mehr eingelassen werden. Journalisten sind jederzeit herzlich willkommen (sabine.moeller@dzne.de, 02302/926-237, fax-239).

Weitere Informationen bei Prof. Dr. Sabine Bartholomeyczik (sabine.bartholomeyczik@dzne.de) oder Bernd Albers (bernd.albers@dzne.de)

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 1.300 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsbildung.

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Kay Gropp Universität Witten/Herdecke

Weitere Informationen:

http://www.uni-wh.de

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