Nachhaltigkeit braucht kluge Köpfe: 14. IP-Dialog-Forum an der FH Frankfurt

Er startet zum Wintersemester 2011/12 an der FH Frankfurt. Die Mainova AG unterstützt den Studiengang durch eine Stiftungsprofessur. Der Hauptveranstalter des Forums, ip-building, war maßgeblich an der Entstehung des Studiengangs beteiligt.

Referenten des Forums sind unter anderen Dr. Werner Neumann, Leiter des Energiereferats der Stadt Frankfurt am Main, mit „Masterplan 100 Prozent Erneuerbare Energie für Frankfurt am Main“ und Lothar Herbst, Vorstandsmitglied der Mainova AG mit „Die Stiftungsprofessur für den Studiengang Energieeffizienz und Erneuerbare Energien“. Dr. Haiko Pieplow vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit spricht über „Zero-Emission-Strategien durch grüne Innovation und weltweiten, transdisziplinären Wissensaustausch“ und Prof. Dr. Martina Klärle, Professorin an der FH FFM referiert über ihr Forschungsprojekt „ERNEUERBAR KOMM!“, das sich mit Potenzialen für erneuerbare Energien in Kommunen und Landkreisen befasste.

Nachhaltige integrierte Planung, Bau und Betrieb können laut Georg von Nessler, Senior Consultant von ip-building, nur durch interdisziplinären Verbund geleistet werden, in dem gleichberechtigt mit den Fächern der Ingenieurplanung auch Geografie, Ökologie, Ökonomie und die Sozialwissenschaften Beiträge leisten. Die IP-Dialog-Foren kommunizieren diese Erkenntnisse mit Partnern, verknüpfen Akteure, fördern den Wissens- und Erfahrungsaustausch sowie die praktische Anwendungsentwicklung im Verbund.

Der siebensemestrige Studiengang „Energieeffizienz und Erneuerbare Energien“ baut auf elektrotechnischen Grundlagen auf. Die beiden Schwerpunkte Energieeffizienz und erneuerbare Energien werden unterrichtet. Durch das Studium sind Absolventinnen und Absolventen qualifiziert, Aufgaben in der Entwicklung, Planung und Projektierung in den Bereichen Energieerzeugung und -versorgung sowie effiziente Energienutzung zu übernehmen. „Mit diesem Studiengang reagiert die FH Frankfurt auf die stark gestiegene Nachfrage aus der Praxis nach Fach- und Führungskräften, die zukunftsweisende Energieprojekte in Unternehmen leiten können“, erklärt Achim Morkramer, Dekan des Fachbereichs 2: Informatik und Ingenieurwissenschaften der FH FFM. „Der Impuls kam aus den Unternehmen heraus, und wir reagieren auf diesen Bedarf mit der Schaffung eines praxisnahen Ausbildungsangebots.“

Termin Forum: 24. Mai 2011, 14 bis 18 Uhr
Ort: FH FFM, Campus Nibelungenplatz/Kleiststraße, Gebäude 4, 1. Stock, Raum 111/112
Termin Besichtigung: Besichtigung der Baustelle des 1. PHI-zertifizierten Büropassivhauses in Frankfurt, zwischen 12 Uhr und 13.15 Uhr

Treffpunkt: Frankfurt am Main, Bleichstraße 10, EG vor dem großen Saal

Anmeldung online unter: http://www.ip-building.de
Kosten: 145 Euro, 25 Euro für Studierende/Auszubildende
Kontakt: FH FFM, Fachbereich 2, Dekan, Prof. Achim Morkramer, Telefon: 069/1533-2257, E-Mail: dekan@fb2.fh-frankfurt.de

Media Contact

Sarah Blaß idw

Weitere Informationen:

http://www.ip-building.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Das Mikrobiom verändert sich dynamisch und begünstigt wichtige Funktionen für den Wirt

Ein interdisziplinäres Forschungsteam des Kieler SFB 1182 untersucht am Beispiel von Fadenwürmern, welche Prozesse die Zusammensetzung des Mikrobioms in Wirtslebewesen steuern. Alle vielzelligen Lebewesen – von den einfachsten tierischen und…

Wasser im Boden – genaue Daten für Landwirtschaft und Klimaforschung

Die PTB präsentiert auf der Woche der Umwelt, wie sich die Bodenfeuchte mithilfe von Neutronenstrahlung messen lässt. Die Bodenfeuchte hat nicht nur Auswirkungen auf die Landwirtschaft, sondern ist als Teil…

Bioreaktor- und Kryotechnologien für bessere Wirkstofftests mit humanen Zellkulturen

Medizinische Wirkstoffforschung… Viele Neuentwicklungen von medizinischen Wirkstoffen scheitern, weil trotz erfolgreicher Labortests mit Zellkulturen starke Nebenwirkungen bei Probanden auftreten. Dies kann passieren, wenn zum Beispiel die verwendeten Zellen aus tierischem…

Partner & Förderer