HDT-Tagung „Bauen im Bestand / Ertüchtigung von Industrieflächen“

Die Erhaltung oder Ertüchtigung von bestehenden Bauwerken gewinnt gegenüber der Ausführung von Neubauvorhaben immer mehr an Bedeutung.

Eine große Anzahl von teilweise mehrere Jahrzehnte alten Bauwerken genügt nicht mehr ihren Anforderungen und ist sanierungsbedürftig.

Insbesondere Schäden infolge Korrosion der Stahlbewehrung sind häufig Anlass für Schutz- und Instandsetzungsmaßnahmen. Bauwerke, die neben der Tragfunktion auch Aufgaben des Umweltschutzes zu übernehmen haben, entsprechen nicht mehr den gesetzlichen Auflagen infolge ihrer Bauart und ihres Zustandes.

Es gibt aber keine standardisierte Lösung aufgrund der Individualität der Bauwerke hinsichtlich ihrer Tragkonstruktion, ihrer Nutzung während der weiteren Bauteil-lebensdauer, den betrieblichen Einschränkungen für die Dauer der Instandsetzungs-maßnahme und deren Wirtschaftlichkeit.

Äußerst vielfältig sind die Aufgaben bei der Ertüchtigung eines speziellen Bauwerkes. Sie beruhen, beginnend mit der Bauwerksdiagnose, auf der zielsicher geplanten Instandsetzung unter Berücksichtigung der aktuellen Regelwerke und Normen. Dazu kommt die jeweilige rechtliche Situation, der ggf. erforderliche Produktionsausfall und die daraus resultierende Wahl des Verfahrens/der Produkte und die damit verbundene Qualitätssicherung.

Das Haus der Technik bietet dazu erstmalig die Tagung „Bauen im Bestand / Ertüchtigung von Industrieflächen“ am 6. Oktober 2009 in Essen an.

Hier werden die rechtlichen Probleme des Architektenvertrages beim Bauen im Bestand sowie Haftungsgefahren für Planer und Ausführende bei der Instandsetzung von Anlagen des Umweltschutzes behandelt. Ferner erfolgen Hinweise für den Planer mit exakter vertragsgerechter Formulierung der Beschaffenheit der Sanierungsmaßnahme.

Im zweiten Teil wird auf labile Betontraggründe und deren Ertüchtigung eingegangen. Diese vielfältige fachlich anspruchsvolle facettenreiche Thematik wird in dieser eintägigen Veranstaltung begrenzt / gezielt auf die Bodenflächen von Industrieanlagen behandelt.

Angesprochen werden hier Planer wie Fachingenieure, Anlagenbetreiber bzw. Bauherren, Fachfirmen, die schon tätig sind in der Bestandsertüchtigung, Sachverständige und Prüflabors bzw. Betontechnologen wie auch die Versicherungswirtschaft und Anwaltskanzleien.

Information

Das ausführliche Veranstaltungsprogramm erhalten Interessierte beim Haus der Technik e. V.
Tel. 0201/1803-344
Fax 0201/1803-346

Media Contact

Kai Brommann Haus der Technik e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Anlagenkonzepte für die Fertigung von Bipolarplatten, MEAs und Drucktanks

Grüner Wasserstoff zählt zu den Energieträgern der Zukunft. Um ihn in großen Mengen zu erzeugen, zu speichern und wieder in elektrische Energie zu wandeln, bedarf es effizienter und skalierbarer Fertigungsprozesse…

Ausfallsichere Dehnungssensoren ohne Stromverbrauch

Um die Sicherheit von Brücken, Kränen, Pipelines, Windrädern und vielem mehr zu überwachen, werden Dehnungssensoren benötigt. Eine grundlegend neue Technologie dafür haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Bochum und Paderborn entwickelt….

Dauerlastfähige Wechselrichter

… ermöglichen deutliche Leistungssteigerung elektrischer Antriebe. Überhitzende Komponenten limitieren die Leistungsfähigkeit von Antriebssträngen bei Elektrofahrzeugen erheblich. Wechselrichtern fällt dabei eine große thermische Last zu, weshalb sie unter hohem Energieaufwand aktiv…

Partner & Förderer