Forschung und Industrie gemeinsam für die Energiewende

Am 16. und 17. Oktober 2012 stellen Wissenschaftler und Industrievertreter im Berliner Umweltforum gemeinsam erarbeitete technische Innovationen vor und zeigen Wege auf, wie diese schnell für den Markt umgesetzt werden können.

Bundesumweltminister Peter Altmaier ist Schirmherr der Tagung und stellt in seiner Eröffnungsrede dar, mit welchen Rahmenbedingungen die Politik diese erfolgreichen Kooperationsformen unterstützen kann.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft hat wesentlich zur raschen Kostensenkung der erneuerbaren Energietechnologien beigetragen. Insbesondere durch die Wechselwirkung von Forschung und EEG gelang es, in Deutschland eine technologische Spitzenstellung aufzubauen und einen Wachstumsmarkt zu schaffen, von dem die deutsche Wirtschaft und der Arbeitsmarkt profitieren. Inzwischen arbeiten mehr als 380.000 Menschen in Deutschland in der erneuerbaren Energien-Branche.

Die Herausforderungen für die Wirtschaft haben durch einen wachsenden weltweiten Konkurrenzdruck deutlich zugenommen. Forschung und Entwicklung können der Industrie helfen, ihre Spitzenstellung zu behaupten. Doch auch ordnungsrechtliche Maßnahmen und energiepolitische Rahmenbedingungen müssen sich mit entwickeln, um die Technologieentwicklung anzutreiben und neue Teilmärkte zu erschließen.

„Um die gewaltigen Herausforderungen der Energiewende zu meistern, ist eine enge Kooperation aller Beteiligten unverzichtbar. Nur wenn Forschung, Industrie und Politik an einem Strang ziehen, können wir das Energiesystem transformieren und gleichzeitig die Energietechnologieführerschaft Deutschlands sicherstellen“, betont Prof. Dr. Jürgen Schmid, einer der wissenschaftlichen Tagungsleiter und langjähriger Leiter des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik in Kassel.

Auf der Jahrestagung werden zahlreiche erfolgreiche Kooperationen vorgestellt und ihre Bedeutung für die Transformation des Energiesystems verdeutlicht. Die Zusammenarbeit reicht von Auftragsforschung der Wissenschaftsinstitute über unternehmenseigene Forschung bis zu Technologiezentren, die eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und Industrie bilden.

Weiterhin veranschaulichen die Referentinnen und Referenten aus Wirtschaft und Forschung, welche Aufgaben auf die Energieforschung in den nächsten Jahren zukommen werden. Die Forschungsprojekte umfassen die Techniken zur Energiebereitstellung aus allen erneuerbaren Quellen wie Photovoltaik, Solarthermie, Windenergie und Geothermie. Außerdem werden gemeinsame Entwicklungen vorgestellt für Energieeffizienz, Netze, Speicher sowie Wärme- und Kälteerzeugung.

Für die Jahrestagung konnten prominente Redner aus der Wirtschaft gewonnen werden. Günther Cramer, Aufsichtsratsvorsitzender der SMA Solar Technology AG und Präsident des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW), referiert über Innovationen für die Photovoltaik. Dr. Klaus Dieterich, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Corporate Research der Robert Bosch GmbH, stellt die Bedeutung der Kundenanforderungen für die Energieforschung dar.

Darüber hinaus sind Mitarbeitende folgender Unternehmen am Programm der Jahrestagung beteiligt: Siemens AG, EWE Offshore Service & Solutions GmbH, 50Hertz Transmission GmbH, GASAG, Geothermie Neubrandenburg GmbH, SOLVIS GmbH & Co KG, Stiebel Eltron GmbH & Co. KG, badenova AG & Co. KG, VARTA Microbatteries GmbH, E.ON AG, Knauf Insulation GmbH und Hydrogenics GmbH.
Online-Pressemappe zur Jahrestagung im Internet
http://www.fvee.de/presse-medien/
• Datenblatt zu Vortragenden auf der Pressekonferenz
• Tagungsprogramm http://www.fvee.de/fileadmin/veranstaltungen/12_10_16_JT12_quality.pdf
• Presseinformation zur Tagung
• Stellungnahme und Presseinformation des FVEE „Forschung senkt Kosten der Energiewende“
• Broschüre „Forschungsziele des FVEE“
• Fotos der Pressekonferenz werden demnächst online gestellt auf www.fvee.de in der Rubrik „Bildmaterial“.

HINTERGRUND:
Jahrestagung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien 2012:
„Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft für erneuerbare Energien und Energieeffizienz“ am 16. und 17. Oktober 2012 im Umweltforum Berlin
Weitere Informationen im Internet unter www.fvee.de

BITTE UM BELEG
Bitte senden Sie bei Verwendung einen Beleg oder einen Link an die FVEE-Geschäftsstelle.

ÜBER DEN FVEE
Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) ist eine bundesweite Kooperation von Forschungsinstituten. Die Mitglieder erforschen und entwickeln Techniken für erneuerbare Energien und deren Integration in Energiesysteme, für Energieeffizienz und für Energiespeicherung.

Mit 2800 Mitarbeitenden in zwölf Instituten vertritt der FVEE rund 80 Prozent der außeruniversitären Forschungskapazität für erneuerbare Energien in Deutschland und ist das größte koordinierte Forschungsnetzwerk für erneuerbare Energien in Europa.

FVEE-MITGLIEDSINSTITUTE
DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
Fraunhofer IBP Fraunhofer-Institut für Bauphysik
Fraunhofer ISE Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme
Fraunhofer IWES Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik
GFZ Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum
HZB Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
ISFH Institut für Solarenergieforschung Hameln Emmerthal GmbH
IZES Institut für ZukunftsEnergieSysteme gGmbH
Jülich Forschungszentrum Jülich GmbH
Wuppertal Institut Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH
ZAE Bayern Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V.
ZSW Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung

PRESSEKONTAKT
Petra Szczepanski
FVEE – ForschungsVerbund Erneuerbare Energien
Renewable Energy Research Association
Öffentlichkeitsarbeit
Kekuléstraße 5, 12489 Berlin
Tel. 030/ 8062-41337
Fax 030/ 8062-41333
E-Mail: fvee@helmholtz-berlin.de

Media Contact

Petra Szczepanski idw

Weitere Informationen:

http://www.fvee.de

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreib Kommentar

Neueste Beiträge

Ozon und Jetstream: Eine komplexe Beziehung

Aufwendigere Modelle haben bei der Darstellung atmosphärischer Veränderungen die Nase vorn. Ozon in der Stratosphäre schützt nicht nur das Leben auf der Erde vor gefährlicher UV-Strahlung. Es kann auch die…

Biobasierte Autokarosserie für die Straßenzulassung rückt in greifbare Nähe

Biowerkstoffe sind ein wichtiger Baustein bei der Umsetzung der Nationalen Bioökonomiestrategie Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert seit Oktober die Entwicklung einer Auto-Karosserie mit einem hohen Anteil nachwachsender…

Mikroschwimmer bewegen sich wie die Motten zum Licht

Die Freigeist-Nachwuchswissenschaftlergruppe der TU Dresden unter Leitung von Chemikerin Dr. Juliane Simmchen hat erstmals ein beeindruckendes Verhalten von synthetischen Mikroschwimmern untersucht: sobald die photokatalytischen Partikel eine beleuchtete Zone verlassen, drehen…

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close