Jahrestagung der Tourette-Gesellschaft Deutschland e.V. am Samstag, 6. Oktober im UKE-Hamburg

Anliegen der Tagung ist es, die vielfältigen Herausforderungen des Tourette-Syndroms ganzheitlich zu betrachten und zu diskutieren. Deshalb kommen Experten, Betroffene und Angehörige gleichermaßen zu Wort.

Seitens der Experten beschreiben Dr. Micheal Orth (UKE-Hamburg) die Neurophysiologie beim Tourette-Syndrom und Prof. Dr. Norbert Müller (LMU-München) die Rolle von Infektionen und Immunität.

„Ein Kind mit Tourette in meiner Klasse“ ist der Titel des Vortrags einer Grundschullehrerin aus München und „Eltern berichten …“ ist Thema der Referenten der Selbsthilfegruppe-Tourette Hamburg.

Auf dieser Tagung wird sich auch das „Hamburger Netzwerk Tourette-Syndrom“ vorstellen. Dieses Netzwerk ist eine in Deutschland beispielhafte Initiative, in der sich Ärzte, Lehrervertreter, Beratungszentren sowie Betroffene und Angehörige zusammengeschlossen haben. Ziel der gemeinsamen Arbeit ist die Optimierung einer interdisziplinären Behandlung und Entwicklung von Lösungsstrategien in der Erziehung und Schulausbildung.

Auf dem Kongress wird die Tourette-Gesellschaft Deutschland e.V. auch Preise verleihen. Zum einen werden zwei Wissenschaftler für ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Erforschung des Tourette-Syndroms ausgezeichnet. Zudem wird ein Journalist für seine qualitativ hervorragende Berichterstattung über das Leben mit dem Tourette-Syndrom geehrt. Die Preisgelder betragen insgesamt 2.000,- €.

Veranstaltungsort ist der Hörsaal der Psychiatrischen Klinik des UKE, Gebäude S 15, Martinistraße 52, 20245 Hamburg.

Für Presseanfragen stehen PD Dr. med. Alexander Münchau von der Klinik und Poliklinik für Neurologie des UKE (Telefon: 040 42803-9367, Email: muenchau@uke.uni-hamburg.de) und Wolf Hartmann, 2. Vorsitzender der TGD e.V. (Telefon: 0171 836 45 54, Email: zweiter_vorsitz@tgd.tourette.de) gerne zur Verfügung.

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Wolf Hartmann idw

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