WHO-Konferenz zur Gesundheit im Wohnbereich

Vom 21. bis 23. November findet im italienischen Forli ein WHO-Symposium zum Thema „Housing & Health“ statt. Zentrale Aspekte werden Themen ums gesunde Wohnen sein. Dazu zählen etwa die Versorgung mit Wasser, notwendiger Energie, Belüftung und Heizung aber auch die Verwendung von Chemikalien in Einrichtungsgegenständen, in Böden und auf Wänden.

Zu dem Symposium werden internationale Wissenschaftler aus 14 Nationen diskutieren. Hauptthemen sind unter anderem „Allergien und Asthma“ im Zusammenhang mit im Haushalt verwendeten Chemikalien und Substanzen. Allergien werden als die „Erkrankungen des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet. Die Wissenschaftler wollen versuchen einen Zusammenhang zwischen verschiedenen Stoffen und den Erkrankungen zu ziehen und mögliche Präventivmaßnahmen zu entwerfen. Ein weiteres Thema wird sich mit neuen Architekturmethoden beschäftigen. Unter dem Thema „Bio-Architektur: Qualität und Wohlfühlen im Wohnbereich“ werden nachhaltige Möglichkeiten der Architektur präsentiert. Neben den ausgewählten Materialien werden auch Technologien zur Abfallvermeidung bzw. zur nachhaltigen Nutzung vorgestellt. Dazu zählen beispielsweise Regenwassernutzung und alternative Energiequellen wie Solarenergie. Ein anderer Themenbereich umfasst den Gesundheitsbereich „Herz- und Atemwegserkrankungen im Zusammenhang mit Be- und Entlüftung von Wohnräumlichkeiten“. Dort wird der Kontext zwischen der Raumtemperatur und dem Auftreten von Erkrankungen diskutiert. Dabei soll auch die beste Balance zwischen Energieeffizienz und Gebäudekonzeption erörtert werden.

Auch die Vermeidung von Haushaltsunfällen sowie Hygiene, Luftqualität in Wohnräumen und die Verwendung von Pestiziden sind Schwerpunkte des WHO-Symposiums. Einen Schwerpunkt des Symposiums wird auch die Präsentation einer Studie über die Lebensqualität in europäischen Städten bilden, die zurzeit durchgeführt wird.

Media Contact

Wolfgang Weitlaner pressetext.austria

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

CO2 aus der Müllverbrennung als Wertstoff nutzen

Aus industriellen Prozessen wird tonnenweise Kohlenstoffdioxid freigesetzt und gelangt als klimaschädliches Treibhausgas in die Atmosphäre. Es stattdessen aufzufangen und sinnvoll zu nutzen, ist Ziel des Projekts ReCO2NWert. Im Rahmen dieses…

Neue Modellierungen zur Optimierung elektrostatischer Spritzlackierungen

Weniger Sprühnebel, höhere Effizienz… Hochspannung hilft, Sprühverluste zu vermeiden. Welche physikalischen Prozesse bei der elektrostatisch unterstützten Spritzlackierung ineinandergreifen, zeigt jetzt erstmals ein Computermodell. Mit dessen Hilfe lassen sich Lacke, Lackieranlagen…

TUM-Absolventen schaffen Roboter für flexible Textilien

Start-up sewts mit KI-basierten Industrierobotern erfolgreich. Die Industrieroboter des Münchner Start-up setws lernen mithilfe von KI-Algorithmen, wie sie mit forminstabilen Materialien umgehen müssen. Wäschereien nutzen die Technologie bereits, um etwa…

Partner & Förderer