Neue Antriebssysteme im Visier – 140 Mechatroniker aus zwölf Ländern treffen sich in Chemnitz

Sie lassen im Computer Fahrzeuge aufeinander prallen, sie simulieren ein neues Getriebe oder schaffen ein neues Mensch-Modell im virtuellen Raum. Gemeint sind Mechatroniker, die an der Schnittstelle von Mechanik und Elektronik forschen. Zu den Schlüsselwörtern in der Mechatronik gehören heute Sensoren und Aktoren, integrierte Steuerstrategien, Modellierung und Simulation, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Am 21. und 22. März 2002 veranstaltet das Chemnitzer Institut für Mechatronik an der TU Chemnitz gemeinsam mit der Uni das 1. Internationale Symposium für Mechatronik (ISOM), zu dem sich mehr als 140 Wissenschaftler und Anwender aus zwölf Ländern im Renaissance Chemnitz Hotel über den aktuellen Forschungsstand austauschen werden. Im Mittelpunkt dieses Symposiums stehen neue, hochgenau steuerbare mechatronische Systeme und elektromechanische Antriebssysteme. Darüber hinaus wird der effektive Entwurf und die Simulation im Fahrzeugbau und in der Robotertechnik ebenso erörtert wie die Steuerung und Untersuchung von Bewegungsabläufen verschiedener Maschinen. „Dieses erste internationale Symposium für Mechatronik ist gedacht als ein Forum zum Austausch theoretischer, experimenteller und anwendungsspezifischer Erfahrungen, die in der Mechatronik-Forschung gewonnen worden sind“, erläutert Prof. Dr. Peter Maißer vom Institut für Mechatronik. „Es soll einen Treffpunkt bieten, bei dem Wissenschaftler aus Hochschulen mit Forschern aus der Industrie ins Gespräch kommen.“

Auf Einladung des An-Institutes der TU Chemnitz werden 65 Referenten den aktuellen Stand der Mechatronikforschung reflektieren. Mit dabei sind die deutschen Pioniere und Wegbereiter der Mechatronik: Prof. Dr. Dr. Rolf Isermann (TU Darmstadt), Prof. Dr. Joachim Lückel (Universität Paderborn) und Prof. Dr. Manfred Hiller (Universität Duisburg). Darüber hinaus werden Vortragende u. a. aus der Schweiz, aus Österreich, aus Großbritannien und aus vielen mittel- und osteuropäischen Ländern erwartet. Nach Auskunft des Veranstalters sind auch Gäste aus der Chemnitzer Region herzlich eingeladen. Für die Tagung wird ein Beitrag von 250 Euro erhoben – inklusive Tagungsband, Konferenzdinner, Mittagessen und Rahmenprogramm.

Weitere Informationen und Kontakt über das Institut für Mechatronik e.V. an der TU Chemnitz, Dr. Klaus Hendel, Telefon (03 71) 5 31 46 75

Ansprechpartner für Medien

Mario Steinebach TU Chemnitz

Weitere Informationen:

http://www.tu-chemnitz.de/ifm/isom

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