Außenhandel mit den EU-Beitrittsländern im Jahr 2002 weiter gestiegen
Der deutsche Außenhandel mit den EU-Beitrittsländern hat im Jahr 2002 deutlich zugenommen.
Damit hat sich die Entwicklung der letzten Jahre fortgesetzt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stiegen die Ausfuhren in diese Länder im Jahr 2002 um 6,1% (auf 53,3 Mrd. Euro), die Einfuhren um 6,4% (auf 52,1 Mrd. Euro) gegenüber dem Jahr 2001. Dagegen haben sich die gesamten deutschen Ausfuhren im gleichen Zeitraum um 1,6% erhöht, die Einfuhren gingen um 3,8% zurück.
Mehr als 80% des deutschen Außenhandels mit den Beitrittsländern entfielen auf Polen, die Tschechische Republik und Ungarn. Die Ausfuhren nach Polen nahmen im Jahr 2002 um 5,6%, die Einfuhren um 5,1% zu. Noch dynamischer entwickelte sich der Handel mit der Tschechischen Republik (Ausfuhr: + 7,0%; Einfuhr + 11,6%). Die Ausfuhren nach Ungarn stiegen um 6,0%, die Einfuhren um 0,7%.
Im Jahr 2002 nahmen Polen, die Tschechische Republik und Ungarn die Positionen 10, 11 und 16 in der Rangfolge der weltweit wichtigsten Abnehmerländer deutscher Produkte ein. Damit haben Polen und die Tschechische Republik ihre Position gegenüber dem Vorjahr behauptet, während Ungarn um einen Platz zurückfiel. Einfuhrseitig stiegen Polen und die Tschechische Republik gegenüber dem Vorjahr in der Rangfolge der wichtigsten deutschen Handelspartner vom 15. auf den 13. Platz bzw. vom 14. auf den 11. Platz. Ungarn blieb auf dem 16. Platz.
Mit Blick auf die bevorstehende EU-Osterweiterung bietet das Statistische Bundesamt eine Sonderveröffentlichung mit dem Titel „Deutschlands Handelspartner in Mittel- und Osteuropa“ an. Die Broschüre kann kostenlos beim Statistischen Bundesamt bezogen werden (Telefon: 0611/75-2475).
Tabelle: Der deutsche Außenhandel mit den 10 EU-Beitrittsländern
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Ines Rafael
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