Frauenanteil in Professorenschaft 2015 auf 23 % gestiegen

Mit knapp 13 300 Lehrstühlen insgesamt war Ende 2015 die Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften bei Professorinnen (3 800) und bei Professoren (9 500) am häufigsten vertreten.

Der zweite Rang bei der Anzahl an Lehrstühlen insgesamt entfiel auf die Ingenieurwissenschaften (12 200; 1400 Frauen und 10 800 Männer). Wie in den Vorjahren gab es die höchsten Frauenanteile bei den Geisteswissenschaften (36 %) und bei Kunst, Kunstwissenschaft (32 %).

Insgesamt waren Ende 2015 an deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken 686 100 Personen tätig. Das waren 2 % mehr als Ende 2014 (675 100) und 38 % mehr als Ende 2005 (497 200).

Im Jahr 2015 gehörten 386 300 dem wissenschaftlichen und künstlerischen Hochschulpersonal sowie 299 800 dem Verwaltungs-, technischen und sonstigen Hochschulpersonal an.

Dabei betrug der Anstieg beim Verwaltungs-, technischen und sonstigen Hochschulpersonal in den letzten zehn Jahren 17 %, beim wissenschaftlichen und künstlerischen Personal lag der Zuwachs bei 61 %.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) mit Tabelle sowie weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell zu finden.

Weitere Auskünfte gibt:
Thomas Weise,
Telefon: +49 (0) 611 / 75 41 40,
www.destatis.de/kontakt

Media Contact

Pressestelle Statistisches Bundesamt

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Statistiken

Zurück zur Startseite

Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar

Neueste Beiträge

Schimpansen finden sich in virtuellen Umgebungen zurecht

Auf der Suche nach virtuellen Früchten nutzten Schimpansen Landschaftsmerkmale als Orientierungshilfe. Mit Hilfe von Touchscreens durchquerten sechs Schimpansen aus dem Zoo Leipzig eine virtuelle Landschaft um zu einem weit entfernten…

Demenz: Blutwerte könnten frühzeitig auf Verlust von Nervenverbindungen hindeuten

Studie an Menschen mit Down-Syndrom liefert Erkenntnisse über die Alzheimer-Erkrankung. Forschende des DZNE und des Universitätsklinikums Ulm haben im Blut ein Protein identifiziert, das den Abbau von Nervenverbindungen möglicherweise schon…

Das „Selenosom“: Choreografie einer Umprogrammierung

Kryo-Elektronenmikroskopie macht zelluläre Strukturen sichtbar. Einem Team unter Leitung von Forschenden der Charité – Universitätsmedizin Berlin ist es gelungen, einen grundlegenden Vorgang der Molekularbiologie aufzuklären: den Einbau der sogenannten 21….

Partner & Förderer