Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im November 2007: Real + 3,9% zum Vorjahr

Der Inlandsumsatz stieg im Vergleichszeitraum um 2,4%, die Erlöse im Geschäft mit ausländischen Abnehmern nahmen um 5,8% zu. Dabei lag der Umsatz mit den Ländern der Eurozone um 7,6% über dem Vorjahresniveau, während beim Absatz in das übrige Ausland ein Plus von 4,4% erreicht wurde.

Innerhalb der umsatzmäßig wichtigsten Wirtschaftszweige schnitt im November 2007 die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit einer Zuwachsrate von 7,6% am besten ab (Inland: + 2,0%, Ausland: + 11,1%), gefolgt vom Maschinenbau mit einem Plus von 6,5% (Inland: + 5,6%, Ausland: + 7,2%). Positiv entwickelte sich auch der Umsatz im Ernährungsgewerbe. Mit 2,4% (Inland: + 1,1%, Ausland: + 8,8%) lag die Steigerung hier allerdings unter dem Durchschnitt des Verarbeitenden Gewerbes.

Im Vergleich zum Vormonat fiel der reale Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe im November 2007 saison- und arbeitstäglich bereinigt insgesamt um 0,7% (nach revidiert + 1,2% im Oktober 2007). Während der Inlandsabsatz um 0,8% zunahm, fiel das Geschäft mit ausländischen Abnehmern um 2,5%. Innerhalb des Auslandsgeschäfts nahm der Absatz in die Eurozone um 0,1% ab, für das restliche Ausland wurde ein Umsatzminus von 4,5% registriert.

Kumuliert von Januar bis November 2007 lag das (arbeitstäglich
bereinigte) Umsatzvolumen im Verarbeitenden Gewerbe um 6,3% über dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums; dabei wuchs das Inlandsgeschäft um 4,3%, der Auslandsumsatz um insgesamt 8,7%.
Die Veränderungsraten basieren auf dem Umsatz-Volumenindex für das Verarbeitende Gewerbe (fachliche Betriebsteile; 2000 = 100). Die

saison- und arbeitstägliche Bereinigung erfolgt mit dem Verfahren Census X-12-ARIMA.

Lange Zeitreihen zum Umsatzindex bietet die online Datenbank GENESIS-Online unter: https://www-genesis.destatis.de/genesis/online/logon

Eine methodische Kurzbeschreibung bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

Weitere Auskünfte gibt:
Dr. Norbert Herbel,
Telefon: (0611) 75-4475,
E-Mail: auftragseingangsindex@destatis.de

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Dr. Norbert Herbel Statistisches Bundesamt

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