5 000 Euro je Schülerin und Schüler an öffentlichen Schulen im Jahr 2007

In dieser Kennzahl werden die Ausgaben für Personal, laufenden Sachaufwand und Investitionen an öffentlichen Schulen auf die Zahl der Schülerinnen und Schüler im selben Kalenderjahr bezogen.

Für Schülerinnen und Schüler an allgemeinbildenden Schulen wurden im Jahr 2007 rund 5 400 Euro pro Kopf aufgewendet, an beruflichen Schulen 3 600 Euro. Innerhalb der allgemein bildenden Schulen variierten die Ausgaben je Schülerin und Schüler von 4 200 Euro an Grundschulen über 5 600 Euro an Gymnasien bis zu 13 100 Euro an Förderschulen. Die verhältnismäßig hohen Ausgaben bei Förderschulen resultieren vor allem aus einer niedrigeren Schüler-Lehrer-Relation.

Die vergleichsweise geringen Aufwendungen von 2 200 Euro je Schülerin und Schüler bei den Berufsschulen im Dualen System sind vor allem durch den Teilzeitunterricht bedingt.

Bei einem tiefer gehenden Ausgabenvergleich auf Ebene der einzelnen Bundesländer ist zu beachten, dass die Schulstruktur und das Unterrichtsangebot zwischen den Ländern differieren (zum Beispiel Unterschiede in der Ganztagsbetreuung, den Betreuungsrelationen, der Besoldungsstruktur). In allen Ländern sind die Personalausgaben jedoch die dominierende Ausgabenkomponente. Hierauf entfielen im Bundesdurchschnitt 4 000 Euro, während für die Unterhaltung der Schulgebäude, Lehrmittel und dergleichen 600 Euro und für Baumaßnahmen und andere Sachinvestitionen 400 Euro je Schülerin beziehungsweise je Schüler verausgabt wurden.

Weitergehende Informationen, insbesondere detaillierte Länderkennzahlen, sind verfügbar in der Publikation „Ausgaben je Schüler/-in 2007“.

Eine Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

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Thomas Baumann Statistisches Bundesamt

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