China-Experten gefragt – DAAD vergibt Stipendien für"Sprache und Praxis in China"

Die deutsche Wirtschaft braucht China-Experten, die sich in der chinesischen Sprache, Kultur und Wirtschaft auskennen. Das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD )ausgeschriebene Programm „Sprache und Praxis in China“ soll einen Beitrag zur Heranbildung von Fachleuten in Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft leisten, die mit der Sprache und Kultur des modernen China vertraut sind. In dem jetzt zum siebten Mal ausgeschriebenen Programm können voraussichtlich 12 deutsche Hochschulschulabsolventen ab Herbst 2002 zwei Jahre lang die Sprache, Kultur und Wirtschaft des Landes kennenlernen und studieren.

Das Programm „Sprache und Praxis in China“ richtet sich an junge Absolventinnen und Absolventen der Naturwissenschaften, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Architektur.
Es ist eine Kombination von Sprachausbildung, Landeskunde und Praxisphase mit dem Ziel, jungen Graduierten und Promovierten eine auf China bezogene Zusatzausbildung zu geben und das Angebot von „China-Experten“ auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu erhöhen. Die Teilnehmer werden zunächst in einem dreiwöchigen sprachlichen und landeskundlichen Vorbereitungskurs am Sinicum in Bochum auf den China-Aufenthalt vorbereitet. Daran schließt sich ein einjähriger Sprachkurs in Peking an, dem eine etwa zehnmonatige Praxisphase in einem chinesischen bzw. deutsch-chinesischen Unternehmen in China oder in einer Verwaltungsorganisation folgt.

Bewerber müssen ein gutes Abschlußexamen an einer Universität oder Fachhochschule nachweisen, das beim Bewerbungstermin nicht länger als zwei Jahre zurückliegt, bzw. bei Stipendienantritt (August 2002) abgeschlossen sein muß. Ferner sind gute Englischkenntnisse eine weitere Voraussetzung. Bewerbungsunterlagen und nähere Informationen sind erhältlich Referat 423 Stichwort: „Zwei Jahre Sprache und Praxis in der VR China“ unter: Meuter@daad.de

Bewerbungsschluß ist der 09. Januar 2002. Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine Fachkommission im DAAD.

Media Contact

Melanie Hildebrandt idw

Weitere Informationen:

http://www.daad.de

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