Starkes Interesse am "Virtuellen Rathaus" – Weltpremiere im Netz

Aus der Praxis für die Praxis: Präsentation des Bremer Modells durch Prof. Dr. Hermann Hill, Universität Speyer; Gisela Schwellach, Dr. Stephan Klein beide Geschäftsführer von bos, bremen online services (v.l.n.r.)

Der am 4. und 5. September 2000 veranstaltete Kongress „Virtuelles Rathaus“ übertraf die Erwartungen aller Beteiligten. Mehr als 500 Interessenten aus Kommunen, Bundes- und Landesbehörden, Unternehmen, Wissenschaft, Wirtschaft und Verbänden besuchten die ausgebuchte Veranstaltung in Bremen. Der vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) und der bremen online services (bos) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) durchgeführte Kongress war die Auftaktveranstaltung zur Umsetzungsphase des Multimedia-Städtewettbewerbs MEDIA@Komm.

Im Mittelpunkt des Kongresses stand die erste Präsentation von Zwischenergebnissen bei der Umsetzung der drei Preisträgerkonzepte der Städte Bremen, Esslingen-Ostfildern sowie des Städteverbundes Nürnberg – Bayreuth – Erlangen – Fürth – Schwabach. So präsentierten beispielsweise die Bremer live die weltweit erste vollständige Online-Transaktion zwischen Bürgern und Verwaltung über das Internet, bei der der Gang zur Behörde überflüssig wird: Die Bestellung einer Heiratsurkunde beim Standesamt wurde digital signiert und die Gebühr sofort per GeldKarte bezahlt. Einzige Voraussetzungen für derartige Transaktionen sind ein Internet-Anschluss, ein Computer mit Kartenleser sowie Signatur- und GeldKarte.

Die Praxisbeispiele sowie weitere Beiträge der Veranstaltung verdeutlichten, welcher gewaltige Umbruch den Kommunalverwaltungen durch Internet und Multimedia bevorsteht. Einigkeit bestand weitgehend darin, dass nicht mehr das Ob, sondern das Wie in den Kommunen diskutiert werden muss: So werde der Einsatz neuer Medien im „Virtuellen Rathaus“ deutlich die Effizienz steigern und gleichzeitig zu mehr Transparenz führen. Prognosen zu ökonomischen Vorteilen gehen sogar von Einsparpotenzialen von bis zu 50 Prozent aus.

Interessierte finden im Internet-Angebot zu MEDIA@Komm unter www.mediakomm.net die dokumentierten Ergebnisse, Beiträge und Impressionen des Kongresses, die auch zum Herunterladen bereit stehen. Darüber hinaus bietet ein neu eingerichtetes „Forum“ die Möglichkeit, sich mit Fragen und Beiträgen an der Diskussion und dem Erfahrungsaustausch rund um MEDIA@Komm zu beteiligen. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie die Institute der Begleitforschung laden ausdrücklich dazu ein, das neue Angebot rege zu nutzen.

Die Aufnahme in den Verteiler für regelmäßige Informationen (Mailing-List und der Newsletter MEDIA@Komm offline) ist über die folgende Anschrift oder direkt über die Homepage möglich:

Deutsches Institut für Urbanistik
Begleitforschung MEDIA@ Komm
Straße des 17. Juni 112, 10623 Berlin
Email: mediakomm@difu.de
www.mediakomm.net

Weitere Informationen:
Dipl.-Ing. Uwe Krüger
Telefon: 030/39001-127
E-Mail: u.krueger@difu.de


Pressestelle
Sybille Wenke-Thiem, Telefon: O3O/39OO1-2O9/-2O8
Telefax: O3O/39OO1-13O, E-Mail: wenke-thiem@difu.de http://www.difu.de
Difu-Pressestelle, Straße des 17. Juni 112, D-1O623 Berlin
Der Text ist frei zum Abdruck – Belegexemplar erbeten

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